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Warum ich seit gestern bei WikiMANNia schreibe

Wer die jüngste Diskussion anläßlich des Medienechos verfolgt hat, das die maskulistischen Aktivitäten in der jüngsten, feministischen Initiative von „SZ – Die Recherche“ hinterlassen haben, der hat vermutlich auch erkannt, wie wichtig ein gemeinsam geteilter Satz von Tatsachen über die maskulistische Bewegung ist, mit denen Argumente nicht nur operieren, sondern die durch sie allererst ermöglicht werden: Eine der wesentlichen Streitfragen kreiste um die politische Ausrichtung des Maskulismus, sein Spektrum sowie um die Einstellungen der maskulistischen Aktivisten gegenüber Frauen.

Wie hilfreich wäre es in dieser Situation gewesen, wenn man einfach auf eine online – Enzyklopädie hätte verweisen können, die aktuell den Stand der Dinge dokumentiert! Alle Spekulationen darüber, ob die SZ nun gegen Männer oder Maskulisten hetzt oder nicht, hätte man sich sparen können – weniger Arbeit, mehr Zeit.

Die Feministen sehen das übrigens nicht viel anders, weshalb sie bekanntlich seit Jahren die Wikipedia manipulieren.

Natürlich gibt es wichtige Aktivisten wie Tristan Rosenkranz oder Arne Hoffmann, die WikiMANNia für rechts oder frauenfeindlich halten. Der Punkt ist hier meiner Ansicht nach aber eher weniger die Frage, ob das wahr ist, sondern wie man – gegeben, das alles sei wahr – darauf reagiert.

  • Wie üblich, gibt es nur zwei echte Alternativen: Die einen wollen mit den Schmuddelkindern nicht spielen, weil man ja moralisch weit über ihnen steht und daher sein politisches Kapital nicht verspielen will. Die anderen, versuchen das Problem zu lösen und WikiMANNia zu verbessern. Arne Hoffmann, der ja nun wirklich nichts mit Rechtsradikalen gemein hat, hat Ersteres aber im Grunde bisher kaum genützt. Warum also wiederholen, was schlicht nicht klappt?

Meine Entscheidung besteht darin, WikiMANNia zu verbessern – und das hat folgende Gründe:

Das Einsteiger-Problem: Natürlich werden Einsteiger auch dadurch von der Sache der Männer abgeschreckt, daß wir Unsinn erzählen wie z.B. Biologismus. Grobe Pöbeleien sind dabei vermutlich eher für die Medienvertreter ein Problem. Wenn aber etwas aus meiner letzten Rezension deutlich geworden ist, dann ist es die Tatsache, daß Einsteiger in das Thema Männer mit einer großen thematischen Komplexität konfrontiert sind: Da gilt es, eine Menge Gebiete gleichzeitig zu beackern, Soziologie, Psychologie, Philosophie und es gibt eine Menge zu wissen über Humanismus, Biologismus und Feminismus und da man vor allem seitens des Feminismus mit systematischer Falschinformation und auch Statistikfälschungen zu kämpfen hat, werden Einsteiger von der Vielzahl der Anforderungen geradezu erschlagen. Darauf gibt es zwei natürliche Reaktionen: Die einen suchen sich einen ideologischen Standpunkt, der zwar eine grobe Simplizifierung und letztlich falsch sein mag, es aber erlaubt, die Materie irgendwie zu bewältigen oder zu ordnen. Und die anderen wenden sich einfach ab. Wer daher das Nachwuchsproblem ernst nimmt, der muß eine brauchbare Enzyklopädie wollen.

Das Problem der fehlenden Alternative: Nehmen wir mal an, WikiMANNia sei rechts und frauenfeindlich. Dann wäre es als Enzyklopädie ungeeignet. Arne Hoffmann hat daher jüngst vorgeschlagen, eine Alternative aufzubauen – was aus zwei Gründen ineffizient ist: Erstens verschwindet WikiMANNia dadurch nicht und wird nach wie von den Medien als Beleg gegen die Sache der Männer verwendet werden. Und zweitens wird das Ergebnis ohne einen bedeutenden zeitlichen und personellen Einsatz kläglich sein – es sei denn, man beschafft eine Menge Geld, doch wo das herkommen soll, steht in den Sternen.

face the problem: Auch die Linken müssen verstehen: Man kann WikiMANNia nicht abschalten. Das Einzige, was man tun kann, ist das Problem ernst zu nehmen und die Inhalte zu verbessern. Wer überhaupt etwas verbessern will, kann keinen anderen Weg gehen. Alle anderen warten nur darauf, daß sich das Problem in Luft auflöst oder andere die Arbeit erledigen.

Es gibt Grenzen: Meine Arbeit, mein zeitlicher Einsatz für die Sache der Männer zahlt sich – wie oben beschrieben – im Moment nur dann aus, wenn ihre Ergebnisse auch gefunden werden. Zeitlich bin ich am limit: Von den laufenden Projekten

  • Entwicklung des analytischen Humanismus
  • Entwicklung des analytischen Maskulismus ausgehend vom Zwangsvaterschaftsproblem
  • Widerlegung des Biologismus

verspreche ich mir eine Art Selbstreinigung des Maskulismus, die auf keinen Fall länger warten kann:

  • Die maskulistische Bewegung wird u.a. deshalb von den Prioritäten linker Politik dominiert, weil es inhaltlich an einer vollentwickelten Alternative fehlt. Zwar stimmen die meisten Aktivisten dem Humanismus irgendwie zu – aber keiner weiß so richtig, was das bedeutet. Jede themen-orientierte Bewegung wird auf Dauer davon profitieren, daß sie politisch inkulsiv ist – was sie nur sein wird, wenn sie auch nicht-politische Inhalte vertritt.
  • Die Dominanz des Biologismus, einer dummen, falschen und absolut primitiven Ideologie über die Interpretation der Alltagspsychologie und das das Verhalten der Geschlechter halte ich für einen wesentlichen Abschreckungsfaktor für Einsteiger: Wir können nicht erwarten, sozial sensible und kluge Köpfe zu gewinnen, wenn wir ihnen als Erklärung für ihre privaten Probleme mit Frauen und ihre sozialen Probleme in der Gesellschaft einen in der wissenschaftlichen Biologie höchstens belächelten Ultradarwinismus anbieten, der einen überholten, essentialistischen Genbegriff verwendet und zu den Problemen der Männer im Grunde kein anderes Verständnis anzubieten hat, als daß die Menschen eben das tun, glauben und wollen, was sie schon vor 15000 Jahren getan, geglaubt und gewollt haben. Das ist völlig lächerlich.
  • Darüber hinaus werden wir eine nicht-biologistische Geschlechtertheorie benötigen – die es noch nicht gibt – die den ratsuchenden Männern auch wirklich etwas anzubieten vermag. Aber bislang gibt es noch nicht mal den Versuch, systematisch zu rezipieren, was Christoph Kucklick in Das unmoralische Geschlecht vorgeschlagen hat. Denn die damaligen Versuche von djadmoros  und Lucas Schoppe sind bestenfalls unvollständig.
  • Und last not least ist es eine Sache, auf die Probleme der Männer hinzuweisen und eine andere, ein interessantes Ideal von Männlichkeit zu entwickeln und anzubieten, von dessen Standpunkt aus den einem Ideal von Weiblichkeit nacheifernden Frauen beim Zustandkommen soziale Kooperationsgleichgewichte Paroli geboten werden kann: Denn wenn nur eine Seite (die Frauen) klare Interessen hat und die andere nicht weiß, was sie will (die Männer), dann zieht letztere auf Dauer den Kürzen – das ist unvermeidlich. Und was haben Maskulisten da anzubieten? NICHTS.

Zeit wird mit neuen, weiteren Projekten daher immer knapper werden. Und keiner von uns wird effizienter arbeiten können als bisher, wenn er auf eine gute online-Enzyklopädie verzichten und stattdessen selbst für alles sorgen muß – von der mehrfachen Arbeit ganz zu schweigen.

Ich kann daher nur jeden anderen auffordern, sich den Problemen zu stellen und WikiMANNia ebenfalls zu verbessern: Man kann immer etwas tun und je bunter die an WikiMANNia Beteiligen sind, desto schwieriger wird es werden, WikiMANNia und damit die Männerbewegung zu diffamieren.

 

 


18 Kommentare

  1. „Die Dominanz des Biologismus, einer dummen, falschen und absolut primitiven Ideologie über die Interpretation der Alltagspsychologie und das das Verhalten der Geschlechter halte ich für einen wesentlichen Abschreckungsfaktor für Einsteiger: Wir können nicht erwarten, sozial sensible und kluge Köpfe zu gewinnen, wenn wir ihnen als Erklärung für ihre privaten Probleme mit Frauen und ihre sozialen Probleme in der Gesellschaft einen in der wissenschaftlichen Biologie höchstens belächelten Ultradarwinismus anbieten, der einen überholten, essentialistischen Genbegriff verwendet und zu den Problemen der Männer im Grunde kein anderes Verständnis anzubieten hat, als daß die Menschen eben das tun, glauben und wollen, was sie schon vor 15000 Jahren getan, geglaubt und gewollt haben. Das ist völlig lächerlich.“

    Schöner Rant 🙂

    Ich glaube ja, dass es genau andersrum ist. Die Kenntnis davon, was die Grundlagen unseres Verhaltens sind macht vielen bisher nicht erkannte Strukturen deutlich und versperrt auch gerade den Weg, den der Feminismus gegangen ist: Einen gesellschaftlichen Überbau zu fantasieren, der durch Unterdrückung diese nicht gewollten Rollen errichtet und der nur eine Frage der Macht ist, den man also bekämpfen kann und muss. Denn dann ist häufig der Weg dahin versperrt Verhalten von Personen individuell zu sehen und man wertet Gruppen, die man in einem Kampf um Macht sieht.

    • @EvoChris

      „Ultradarwinismus“ ist keineswegs meine Erfindung, sondern ein feststehender Begriff, der in der Biologie insbesondere benutzt wird, um den Unsinn zu kennzeichnen, den Dawkins über Evolution verbreitet.

      Würdest du Bio-Bücher lesen und nicht nur zitieren, dann wüßtest du das.

      Vielleicht solltest du dich um das Stichwort mal kümmern? 😉

      • ich bin sicher in deinen Artikeln zum Biologismus, die du bereits angekündigt hast, wirst du das umfangreich darstellen und dann kann ich ja was dazu sagen. Momentan sehe ich es eher so, dass die diesbezüglichen Kritiker, wie etwa Eldredge und Steven Rose, in der Biologie in der Minderzahl sind, aber vielleicht irre ich mich da ja, weil ich zu selektiv lese (eben: „Ultra-Darwinisten“). ich vermute, dass diese Sichtweise außerhalb der Biologie, insbesondere in der Philosophie, einen größeren Anklang hat, auch weil man dort die Theorien vielleicht einfach nicht versteht. Gerade das „egoistische Gen“ und „Gene beeinflussen das Verhalten“ sind für viele Philosophen sicherlich nicht mit ihrer Theorie des Geistes und ihren Kausalitätsvorstellungen in Einklang zu bringen.

        Ich kenne insofern nur Dawkins Seite, der zB auf Rose durchaus reagiert hat. Ich meine einer der Vorwürfe ist, dass er eine is/ought Fallacy begeht.

        Er scheint auch, wie oben bereits gesagt, die gleichen Probleme mit einem zu engen Kausalitätsbegriff zu haben, die ich auch bei dir in den Theorien sehe.

        Würde ich aber interessant finden, wenn du die Argumente der beiden Theorien mal nebeneinander stellst oder einen Artikel zur Kritik am Ultra-Darwinismus machst.

        • „Momentan sehe ich es eher so, dass die diesbezüglichen Kritiker, wie etwa Eldredge und Steven Rose, in der Biologie in der Minderzahl sind“

          Weit gefehlt. Das wird noch lustig. 😀

          „ich vermute, dass diese Sichtweise außerhalb der Biologie, insbesondere in der Philosophie, einen größeren Anklang hat,“

          Nee, die Philosophen haben schon von weitem erkannt, daß das Thema zu dürftig ist und wenig Interesse.

          „Gerade das “egoistische Gen” und “Gene beeinflussen das Verhalten” sind“

          Dawkins hat einen sehr merkwürdigen Genbegriff, der nicht mit der biologischen Forschung in Einklag zu bringen ist. Es freut mich zu sehen, daß du keine Ahnung davon hast.

          „für viele Philosophen sicherlich nicht mit ihrer Theorie des Geistes und ihren Kausalitätsvorstellungen“

          Die Philosophen wissen, daß der Kausalbegriff vortheoretisch und nicht mal in der Physik eindeutig ist. Aber ich bin sicher, daß die Biologen den Physikern bald erklären, was Kausalität ist. Oder willst du den Job übernehmen? 😀

          „Ich meine einer der Vorwürfe ist, dass er eine is/ought Fallacy begeht.“

          Dawkins ist ein mieser Biologe. Und darum wird es gehen.

          „Würde ich aber interessant finden,“

          Du wolltest doch wissen, wie ich die biologische Widerlegung des Biologismus anfangen werde, nicht? Na, dann mach mal selbst.

          • „Weit gefehlt. Das wird noch lustig.😀“

            Wie würdest du denn da die „herrschende Meinung“ bestimmen? Das ist ja üblicherweise in der Juristerei etwas einfacher.

            „Dawkins hat einen sehr merkwürdigen Genbegriff, der nicht mit der biologischen Forschung in Einklag zu bringen ist. Es freut mich zu sehen, daß du keine Ahnung davon hast.“

            Nun, er befindet sich damit in Einklang mit Größen aus der Biologie und auch Philosophie wie etwa George C. Williams, John Maynard Smith, George R. Price, Robert Trivers, David Haig, Helena Cronin, David Hull, Philip Kitcher, Daniel C. Dennett.W. D. Hamilton, Colin Pittendrigh, George C. Williams, dem ganz überwiegenden Teil der Evolutionbiologie und der Evolutionären Psychologie.
            Ich würde Gegenstimmen heute eher als vereinzelt ansehen.
            Wen rechnest du denn zu den Vertreten der Gegentheorien?

            „Die Philosophen wissen, daß der Kausalbegriff vortheoretisch und nicht mal in der Physik eindeutig ist. Aber ich bin sicher, daß die Biologen den Physikern bald erklären, was Kausalität ist. Oder willst du den Job übernehmen?“

            ich hatte die Probleme ja schon einmal aufgezeigt. Wenn ich es richtig verstehe, dann würdest du beispielsweise in folgendem Fall keine Kausalität sehen:

            Ein als brutal bekannter Räuber bedroht eine Person mit einer Pistole. Die Chance für das Opfer zu fliehen ohne beträgt etwa 10%. Das Opfer übergibt ihm daher die Brieftasche. War die Bedrohung kausal im Sinne deines Kausalitätsbegriffs für die Übergabe der Brieftasche?

            Ich habe Verstanden: Die Bedrohung erlaubt eine Prognose. Aus einer Wahrscheinlichkeitsprognose ergibt sich aber keine Kausalität. Da er sich auch entscheiden konnte, dass er flieht war die Bedrohung nicht kausal für die Entscheidung zur Übergabe der Brieftasche.

            Du würdest mir bei meinem Verständnis der von dir vorgebrachten Theorien helfen, wenn du so freundlich wärst mir die Kausalität anhand dieses Falles kurz darzustellen

            „Dawkins ist ein mieser Biologe. Und darum wird es gehen.“

            Das sehen denke ich viele Biologen anders. Er hat ja nicht umsonst eine Professur an der Oxford University, einer der für Biologen anerkanntesten Universitäten, andere Vertreter seiner Ansichten, wie etwa Steven Pinker haben mit Harvard ebenfalls gute Positionen, während zB Steven Rose an der Open University ist, die meines Wissens in Rankings für Biologie nicht einmal auftaucht.

            „Würde ich aber interessant finden,“

            „Du wolltest doch wissen, wie ich die biologische Widerlegung des Biologismus anfangen werde, nicht? Na, dann mach mal selbst.“

            Das bringt mich ja nicht bei der Frage weiter, wie du sie anfängst. Aber ich kann ja mal kurz was als Anfang zusammenstellen.

            • “ Wie würdest du denn da die “herrschende Meinung” bestimmen? “

              Herrschend? Nee, tut mir leid, das gibt es nicht in den Naturwissenschaften, da gibt es empirische Belege.

              „Nun, er befindet sich damit in Einklang mit Größen aus der Biologie und auch Philosophie wie etwa George C. Williams, John Maynard Smith, George R. Price, Robert Trivers, David Haig, Helena Cronin, David Hull, Philip Kitcher, Daniel C. Dennett.W. D. Hamilton, Colin Pittendrigh, George C. Williams, dem ganz überwiegenden Teil der Evolutionbiologie und der Evolutionären Psychologie.“

              Unglaublich, wie dreist hier gelogen wird. Aber das kommt alles nach und nach.

              „Wen rechnest du denn zu den Vertreten der Gegentheorien?“

              Du hast dich in den letzten 2 Jahren dermaßen daneben benommen und Schaden angerichtet, daß ich dir nicht helfe. Gewöhn dich dran.

              „ich hatte die Probleme ja schon einmal aufgezeigt.“

              Nein.

              „Wenn ich es richtig verstehe, dann würdest du beispielsweise in folgendem Fall keine Kausalität sehen:“

              Kommt auf dene Kausalbegriff an: https://jungsundmaedchen.wordpress.com/2016/03/10/was-ist-wenn-prognosen-keine-erklarungen-sind/

              „Aus einer Wahrscheinlichkeitsprognose ergibt sich aber keine Kausalität.“

              Immerhin hast du etwas verstanden. Das ist doch schon mal was.

              „Da er sich auch entscheiden konnte, dass er flieht war die Bedrohung nicht kausal für die Entscheidung zur Übergabe der Brieftasche.“

              Aha, du hast also auch keine Ahnung, wie sich Kausalität und Determinismus unterscheiden. Gut für mich, schlecht für dich.

              „Das sehen denke ich viele Biologen anders.“

              Die übliche Lügerei.

              „Er hat ja nicht umsonst eine Professur an der Oxford University“

              Ja, das ist die übliche Juristentour – immer schön vor den Autoritäten verneigen. Aber das macht es nicht richtiger.

              „Das bringt mich ja nicht bei der Frage weiter, wie du sie anfängst.“

              Abwarten. Ich weiß, daß dein Ego an deiner Rolle für die Maskulisten hängt, und es macht mir viel Spaß, dich zappeln zu lassen. 🙂

            • „Du hast dich in den letzten 2 Jahren dermaßen daneben benommen und Schaden angerichtet, daß ich dir nicht helfe. Gewöhn dich dran.“

              Du würdest auch nicht mir helfen, sondern deine Ansicht darstellen und insoweit eher anderen helfen, sie zu verstehen. Das ist ein guter Weg Leute zu überzeugen.

              Aber dann warte ich eben deine Artikel ab.

            • In Wirklichkeit habe ich Besseres zu tun, als dir den Arsch zu versohlen, aber du bist persönlich nicht in der Lage, zuzugeben, daß du falsch gelegen hast und du bist intellektuell nicht in der Lage, was Besseres auszubrüten. Daher bleibt die Scheisse an mir hängen.

            • Solange Dawkins und der Rest der Biologie seine Fehler nicht einsieht fällt es mir eben auch schwer. Ich sehe mich in zu guter und zu logischer Gesellschaft.

  2. Männerkeilerei, wie gehabt. Um das Thema „WikiMANNia“ zu verbessern, ging es gar nicht.
    Der Feminismus kann zuschauen und Noten vergeben. 😉 *popcorn*

    • Es geht bei EvoChris immer nur um sein Ego.

      Tief drin wußte er, daß irgendwann mal jemand kommen würde und diese Witzfigur wegfegen würde.

      Nun muß genau das geschehen, denn ich kann ganz gut dafür argumentieren, daß der Biologismus dem Feminismus nützt und den Männern schadet.

      Daher ist das Teil eines Selbstreinigungsprozesse, der unvermeidlich ist.

      Auch den Primat des Politischen vor den Männerinteressen und damit die Überwindung des linken Maskulismus gehört dazu: Nicht ohne Grund analysiert der linke Maskulismus nur das Leben der Männer, aber hat überhaupt keine Idee, was die Analyse von Männlichkeit angeht.

      Doch de facto sind Männlichkeit und Weiblichkeit Verhaltensideale, die von den Geschlechtern angestrebt werden wollen. Nur wissen die Männer leider nicht, was sie wollen, so daß sie in der sozialen Realität, wo vieles über Einverständnis, Finten, Druck, Täuschung etc. läuft, für sie unerreichbar bleibt, weil sie sich für ihre Interessen nicht einsetzen.

      Du kannst das gerne lustig finden. Meine Vermutung ist, daß sich vieles ändern wird. Und genau jetzt geht es los.

      • „Nicht ohne Grund analysiert der linke Maskulismus nur das Leben der Männer, aber hat überhaupt keine Idee, was die Analyse von Männlichkeit angeht.“

        Reinste Projektion, mehr muss ich dazu nicht sagen.

        • @Tristan

          „Reinste Projektion, mehr muss ich dazu nicht sagen.“

          Wie kommst du darauf? Wenn ich nicht gemerkt habe, daß die Linken was zur Analyse von Männlichkeit gesagt haben, warum zeigst du mir nicht einfach, was ich falsch gemacht habe?

          • Nach „EvoChris“ kommt (wie bestellt) der nächste angetrabt, der einerseits davon labert, dass andere alles falsch machen, aber andererseits nicht benennt, was denn nun konkret falsch sein soll. Weil, wenn man denn weiß, was gemeint ist, dann könnte man es ja (ggfs.) korrigieren. Dieses Spielchen wird schon seit Jahren betrieben… 😉

    • @WikiMANNia

      Gut, dann noch einmal was zur Wikimannia:

      ihr habt einige wirklich gute Artikel, aber eben viele, die vom Ton her fürchterlich sind. Wenn ihr das rausbekommen würdet, dann wäre es zweifellos ein tolles Projekt.

      Mich würde interessieren, ob ihr das aber überhaupt wollt oder ob euch der Ton so schlicht gefällt.
      Welche Anforderungen stellt ihr denn für Leute die Mitmachen wollen oder kann das jeder einfach so?

      • Anforderungen? Bei uns ist „Ärmel aufkrempeln“ und arbeiten angesagt anstatt rumnörgeln. Sachlich schreiben können und von der eigenen Meinung/dem eigenen Standpunkt abstrahieren können sind Grundvoraussetzungen.

        Aber auch die, welche immer rumnörgeln, wie fürchterlich schlimm doch WikiMANNia sei, die könnten auch mal eine (Mängel)Liste aufstellen mit den Artikeln, bzw. Textpassagen, die so schlimm sein sollen. Es wäre uns schon eine Hilfe, wenn man das einfach mal konkret benennen würde, damit sich die Redaktion es sich ansehen kann.

        • „Aber auch die, welche immer rumnörgeln, wie fürchterlich schlimm doch WikiMANNia sei, die könnten auch mal eine (Mängel)Liste aufstellen mit den Artikeln, bzw. Textpassagen, die so schlimm sein sollen“

          Stimmt, das wäre konstruktiv. Gestehe ich vollkommen zu

          • Ja, schön…
            Da kommt aber nix aus der Fankurve der Nörgler, schon seit Jahren nicht. Statt dessen werden in einem Stellungskrieg Nazibezichtigungsbomben geworfen, Rechtsextremismus-Distanzierungs-Sperrfeuer gegeben.
            Konstruktives Vorgehen ist nicht erkennbar und nicht konkretisierte, bzw. nicht nachvollziehbare Pauschalurteile, -bezichtigungen ignoriere ich. In diesem Stellungskrieg befinden wir uns seit Jahren…

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