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Die ökonomischen Konsequenzen linker Flüchtlingspolitik

Die Flüchtlings- und Einwanderungspolitik der Linken – wie sie ja im Moment auch gerne von den Rechten betrieben wird – ist wenig intelligent und die Propaganda der Massenmedien dazu relativ undurchdringlich. Auch der linke Maskulismus suchte hier von Anfang an den Anschluß an die Massenmedien und selbstverständlich hat das dem Ansehen und dem Vertrauen in die Seriosität der Männerbewegung geschadet. Um diesen Schaden abzuschätzen, benötigt man zuverlässige Fakten. Der folgende Vortrag liefert in dieser Hinsicht eine Menge interessantes Material.

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3 Kommentare

  1. luisman sagt:

    Die frappierende Alternativlosigkeit Sinn’s angeblicher „Fakten“ wird in der 2. Minute schon klar. „Deutschland braucht dringend Immigranten“ ist eben eine Meinung und kein Fakt, auch wenn er seine Meinung demographisch begruendet. Die Rentenproblematik der Baby-Boomer Generation kann auch anders geloest werden. Arbeiten bis 67 oder 70 plus Immigration (egal wie hoch qualifiziert) ist nur eine Moeglichkeit, die aber ausschliesslich den grossen Kapitaleignern zu gute kommt. Dass ausgerechnet Linke und SPD das so verteidigen laesst den Schluss zu, dass die sich fuer den deutschen Arbeiter schon lange nicht mehr interessieren (oder sagt etwas ueber einen dramatischen IQ Verlust in deren Reihen). Wenn man konsequent die nicht produktiven Arbeitsstellen (die vor allem durch Gesetze und Regelungen entstanden sind) abbaut und produktive Arbeit weiter automatisiert kann durch Produktivitaetsgewinn auch eine kleiner werdende Arbeiterschaft eine groesser werdende Rentnerschaft finanzieren.

    • Na ja … es scheint mit offensichtlich, daß Sinn – was sein eigenes Gebiet angeht – eine ziemlich klare Meinung hat und auch bereit ist, sich mit aus politischen oder moralischen Gründen Andersdenkenden anzulegen. Daß er – was alles andere angeht – politisch mit den Wölfen heult, ist vermutlich bloße Taktik: Schließlich will er ja, daß am Ende seine politischen Empfehlungen ernst genommen werden und dafür braucht es heute eben die übliche Parteillichkeit. Und diese Vorschläge beeinhalten etwas, was überhaupt nicht mainstream ist: daß Italien die Mittelmeerflüchtlinge nach Afrika zurückbringen soll. Daher und aufgrund dr vorgetragenen Argumente kommt mir das keineswegs wie Propaganda vor. Im Gegenteil, hier scheint mal jemand nachzudenken. Ob links oder nicht, ist mir dabei völlig egal.

  2. Die Aussage „Deutschland braucht dringend Immigranten“ ist zunächst einmal eine politische Forderung. Sinn geht schon darauf ein, was es mit dieser politischen Forderung auf sich hat.
    Ab 4:55 Min. sagt er, wolle man die Generation der Babyboomer versorgen wie die heutige Rentnergeneration, bräuchte man rechnerisch (wollte man denselben Quotienten aus Arbeitsbevölkerung und Rentnern herstellen) 30 Millionen Zuwanderer. Sinn deutet hier durch die Blume an, dass die politische Forderung „Deutschland braucht dringend Immigranten“ eine deutlich utopische Note hat.
    Wo sollten diese Mengen Zuwanderer den herkommen? Weltweit fallen die Geburtenraten, Afrika ist die letzte Region, die noch nennenswerte Geburtenüberschüsse hat und auch da fallen die Geburtenraten, zuerst in den afrikanischen Mittelmeer-Anrainerstaaten. In türkischen Großstädten ist die Geburtenrate schon auf 1,5 Kind pro Frau gefallen. Die Türkei wird als Herkunftsland für Zuwanderer demnächst ausfallen. Dazu kommt, dass ja auch die übrigen europäischen Länder ähnliche Alterspyramiden aufweisen und Zuwandererströme ähnlicher Art bräuchten.
    Zuwanderung, die heute noch eine Option sein mag, wird es in der Zukunft nicht mehr sein. Das dürfte auch Sinn klar sein. Elmars Vermutung, dass Sinn sich aus taktischen Gründen zurückhält, weil er ja will, dass seine Empfehlungen ernst genommen werden, halte ich für schlüssig.
    Langfristig wird es alternativlos sein, die Abtreibung eigenen Nachwuchses zurückzufahren. Eine in diese Richtung zielende Forderung wäre aber politischer Selbstmord für Sinn.

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