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3sat – Kulturzeit über Maskulismus und Arne Hoffmann

Leider kann ich das video nicht direkt einbetten, wer sich den Betrag aber selbst ansehen will, kann das hier tun.

Seinen eigenen Kommentar kann man hier nachlesen.


38 Kommentare

  1. Interview in einer Umkleide, mit Duschköpfen als Hintergrund. Gerahmt („Frame“) von einem „Steinzeitmann“…
    Uufff, würde ich mir so etwas antun wollen?!??

  2. Alexander Rapier sagt:

    Man(n) braucht scharfe Hunde um Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen und nicht solche blutarmen Gestalten wie Arne, dem niemand gerne zuhört. Ob es einem passt oder nicht: Wir befinden uns im Krieg und deshalb müssen wir unsere Besten in die Arena schicken

    • Hätte ich jetzt nicht besser formulieren können. 😉

      • Womit aber nicht geklärt ist, wer da „in die Arena“ geschickt werden soll.

        Die Frage ist überhaupt, ob „der Beste“ in der öffentlichen Arena gewinnen kann.
        Subversive Guerilla-Taktik ist wohlmöglich eher angesagt…

        • Wie wir politisch am besten vorgehen sollten, wurde meiner Ansicht nach, noch nie ernsthaft diskutiert, da die wortschrank-Affaire ja nur als interne Disziplinierungsmaßname gedacht war.

          Ich habe da auch noch keine gute Idee, werde mich aber so bald wie möglich mit Propagandatechnken beschäftigen.

          • Während die Männer- und Väterrechtler jahrzehntelang Argumente gesammelt haben, ist die feministische Propaganda von Sieg zu Sieg geeilt.

            Was hat die Männerrechtsbewegung zu bieten: Zahnlose Vereine wie MANNdat und VAfK und einen A.H. mit „Refugees welcome“-T-Shirt…

            Ich bin mal im WGdL-Forum übelst zusammengefaltet worden, weil ich es gewagt hatte, ein Alice-Schwarzer-Zitat zuzuspitzen. Korinthenkacker bestanden darf, dass das Zitat wortwörtlich korrekt zu sein habe. Die so genannten Männerrechtler brauchen gar keine Feministinnen zum Feind, die machen sich gegenseitig selbst fertig. So ist die Situation…

            • „ist die feministische Propaganda von Sieg zu Sieg geeilt.“

              Vielleicht wäre es eine gute Idee, das nachzumachen? Wie haben sie das denn geschafft?

    • luisman sagt:

      Schoene Worte, aber ich glaube der ‚Krieg‘ ist zum Grossteil verloren, da >80% der Leute die sozialistischen Einheitsparteien waehlen. Der ’scharfe Hund‘ als Widerstandskaempfer hat in den Medien keine Chance. Der ist entweder Poebler oder gleich ein Nazi. Man kann sich als faehiger Mann nur von dem ganzen Wahnsinn schnellstmoeglich entfernen um ein halbwegs glueckliches Leben fuehren zu koennen. Der Zusammenbruch des Sozialismus hat in allen Laendern viele Jahrzehnte gedauert, das muss man sich nicht unbedingt antun.

  3. Liane Handke sagt:

    Dieser „Bericht“ macht deutlich, dass an vielen Fronten gekämpft werden muss. Man stelle sich einmal vor ein TV-Sender hätte sich so eindeutig ablehnend positioniert, wenn Frauen berechtigte Anliegen vorgebracht hätten. Mir wird angst und bange, wenn ich an die Zukunft meiner Söhne, in dieser männerhassenden Gesellschaft, denke.

  4. Olivia sagt:

    Ich verstehe nicht warum Herr Hoffman ein RefugeesWelcome-Shirt trug. Wäre es der Sache nicht dienlicher gewesen, wenn er den Slogan „Stoppt Genitalverstümmelungen an männlichen Säuglingen und Knaben“ getragen hätte?

    • Vermutlich. Aber seine Prioritäten sind nun mal nicht so – „links“ geht vor.

    • luisman sagt:

      Herr Hoffmann will ja den Messias spielen. Er meint dass das Anbiedern an den Gutmenschensumpf (mit dem T-shirt) ihm eine Stimme verleiht die angehoert wird. Die Medien haben aber derzeit das Konzept von Herrn Hurtz (Alpenprawda) uebernommen und er wird als blasse, jaemmerlich bettelnde Variante des poebelnden Stahl bzw. des „Steinzeitmannes“ dargestellt. Gleichzeitig wird eine fette geschwaetzwissenschaftliche Sozialprofessorin hingesetzt, die dem dummen Michel erklaert, dass man immer noch ganz viel und ganz lange ‚Gleichstellung‘ betreiben muss, wegen der armen Frauen, und dass Hoffmann’s Argumente nicht zutreffen. Hoffmann ist dann kein hassenswerter Ewiggestriger sondern nur ein dummer Michel, der ‚Gleichstellung := Gleichberechtigung‘ noch nicht verstanden hat. Damit hat man zwei schoene Schubladen, die Poebler und die dummen Maenner; aus anderen Gruenden kann man mit gesundem (professorialem) Menschenverstand doch gar nicht ernsthaft gegen die Feministen sein.

      Hoffmann wirkt eben im Aussehen und seiner Art so wie ein kleines armes Wuerstchen (in der ‚Reportage‘ fast schon wie ein Bettler, der gerade den Einkaufwagen mit seinen 3 abgetragenen Maenteln vor der Gemeinschaftsdusche der Wohlfahrt abgestellt hat). Dafuer kann er nichts, aber er sollte sich so langsam dessen bewusst werden.

      • Hoffmanns Strategie, um Aufmerksamkeit zu betteln, kann keinen Erfolg haben. Auf dem T-Shirt hätten Merksätze wie „Kein Umgang, kein Unterhalt“ oder „Leistungslose Professorenstellen auch für Männer“ stehen sollen. Gerade weil damit gerechnen werden muss, dass eine geschwätzwissenschaftliche Feministin für noch mehr „Gleichstellung“ Werbung machen darf.

        Mit dem unsymmatischen Pöbler und dem dummen Mann werden zwei gegensätzliche Typen angeboten, mit dem Vorteil, dass die Männeranliegen mal wieder unter den Tisch gekehrt werden können.

        Hoffmann ist schon mit Blogstöckchen-Spielchen mit schwulen Bloggern (Erfinder des schönen Begriffs „Müllhalde der Männerrechtsbewegung“) und viertklassigen Netzfeministinnen aufgefallen. Er macht sich damit zum Clown und die Männerrechtsbewegung zur Zirkusnummer.

  5. […] Jungs und Mädchen: 3sat – Kulturzeit über Maskulismus und Arne Hoffmann […]

  6. @elmardiederichs schrieb oben:
    „Vielleicht wäre es eine gute Idee, das (die feministische Strategie) nachzumachen? Wie haben sie das denn geschafft?“

    Das zu analysieren und zu beantworten dürfte die Möglichkeiten der Kommentarspalten übersteigen. Schon gab es oben ab einer bestimmten Tiefe des Gesprächsstranges kein „Antwort“-Knopf mehr.
    Ein Punkt ist sicherlich, dass Feministinnen kein Problem damit haben zu lügen und diese Lügen hunderttausendfach zu wiederholen. Beispiele sind „Alle Männer sind Vergewaltiger, Lohndiskriminierungslüge, Frauen machen keine Falschbeschuldigungen und so weiter. Und sie reiten gnadenlos auf der Opferschiene.

    Auch wenn man punktuell sicherlich vom Gegner lernen kann, so funktioniert die feministische Propaganda-Masche für Männer nicht.
    1. Das Opferabo ist bereits an Frauen vergeben, es ihnen wegzunehmen dürfte nahezu unmöglich sein.
    2. Der Mann als Opfer ist in der Gesellschaft nicht akzeptiert.
    3. Die Frage ist, ob ich/die Männer sich als Opfer positionieren wollen.
    4. Einige Männerrechtler arbeiten ja mit der Opferschiene, zu sehen an der Konferenz in Nürnberg und im Männerberatungsnetzwerk. Einerseits rechne ich Tristan Rosenkranz hoch an, dass er praktische Arbeit leistet und Einsatz zeigt, andererseits frage ich mich, ob das uns Männern nützt oder doch eher der Helferindustrie.
    5. Wenn die Männer auf die Opferschiene aufspringen, dann haben wir eine Gesellschaft erreicht, wo ein jeder Opfer ist, gerne auch Mehrfach-Opfer (Opferpunkte). Ich frage mich ernsthaft, ob wir so eine Gesellschaft anstreben sollten.
    6. Männer und Frauen sind unterschiedlich. Wenn Frauen einen auf Opfer oder „Fräulein in Schwierigkeiten“ (oder moderner: Unterdrückte Powerfrau) machen, dann findet sich schon ein männlich-nützlicher Idiot, der sie aus der misslichen Lage hilft. Ob das andersherum funktionieren würde, bezweifle ich, jedenfalls nicht im gleichen Umfang. Es gibt einfach zu viele (konserative) Weiße Ritter und (progressive) Lila Pudel.

    Wir müssen sicherlich weg vom Einzelkämpfertum hin zu Netzwerken. Die Frauen haben uns da den Vorteil voraus, dass der Unterhalt ihrer feministischen Netzwerke vom Staat steuerfinanziert wird.

    Um wirklich etwas zu bewegen bräuchte es:
    1. Werben von Sponsoren (auf Staatsknete sollten wir nicht hoffen)
    2. Gerade Arne Hoffmanns Negativbeispiel zeigt, dass wir fähige Politiker, Journalisten und PR-Profis benötigen, wenn wir unsere Anliegen erfolgreich in die Öffentlichkeit tragen wollen und unsere Ziele durchsetzen wollen.
    3. A.H. sigalisiert vor allem eins: „Ich bin ungefährlich, könnt mich also getrost ignorieren, bin euch auch nicht böse deswegen…“
    4. Wir bräuchten eine Denkfabrik, die Strategien erarbeiten und Kampagnen organisieren kann.
    5. Wir sind im Krieg und müssen die Beißhemmung gegenüber Feministinnen und Profeministen ablegen.
    6. Wir müssten mindestens ein gemeinsames Ziel definieren (ich weiß, daran scheitert schon alles…)
    7. Der Feminismus muss als menschenverachtende Hass-Ideologie geächtet werden.

    • luisman sagt:

      „Es gibt einfach zu viele (konserative) Weiße Ritter und (progressive) Lila Pudel.“
      Das ist genetisch-kulturell in uns so angelegt. Ohne das waere Feminismus gar kein Thema. Dagegen hilft nur Patriarchie, die weisse Ritter in ihre Grenzen verweist und lila Pudel zu Maennern erzieht. In der sozialistischen Ueberschussgesellschaft ist uns das Wissen darum verloren gegangen. Wir werden das wieder automatisch lernen, sobald wieder Knappheit und Mangel herrscht. Heute schon in Venezuela, bald auch in Europa und evtl. USA.

    • @wiki

      Na ja … ich seh das auch so, daß wir uns im Krieg befinden, der professionell und möglichst mit finanzieller Unterstützung geführt werden muß. Das im linken Maskulismus gehypte Aufeinanderzugehen ruft beim Gegner maximal Heiterkeit hervor. Insbesondere die die Idee mit der Denkfabrik finde ich super und ich hatte vor einiger Zeit mal die Nicht-Feministen dazu animiert, eine Akademie für Männer zu gründen. Leider ist die Sache nach hinten losgegangen, sobald die Leute vom Forum Soziale Inklusion dazugebeten wurden. Ich nehme nicht an, daß das nun noch jemals realisiert werden wird.

      Die Sache mit dem Opfer-Abo seh ich noch nicht so, ich denke, diese Option ist eher die Folge einer Reihe von Umständen, die wir noch nicht verstanden haben – auch ich nicht. Schon deshalb brauchen wir das Opfer-Abo nicht zu wiederholen.

      Die Sache mit der Beiß-Hemmung: Die kann man nur privat ablegen, im Netz sorgt das für schlechte Propaganda.

      Im Moment ist meine Hoffnung, daß wir uns einigen können, wenn wir mal ein wenig tiefer graben und von dem ganzen oberflächlichen Gequatsche wegkommen. Ob das alles funktionieren wird, weiß ich nicht.

      • „…im Netz sorgt das für schlechte Propaganda.“
        Das meinte ich auch nicht.
        Ich gebe ein Beispiel: Der Blogger hat feministische Veranstaltungen besucht und darüber berichtet, was da so abläuft und so geredet wird. Das hat vor ihm noch niemand gemacht. Er hat die Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin auseinander genommen – im Alleingang!

        Pegida bringt Tausende auf die Straße, „Demo für alle“ und „Marsch für das Leben“ ebenso. Die so genannte Männerrechtsbewegung bringt gar nichts auf die Straße. Gibt es aber Kontakte, Vernetzungen zu denen, die was auf die Straße bringen? Eben!

        Das (und vieles andere) muss sich ändern!

        „Ob das alles funktionieren wird, weiß ich nicht.“
        Nach bisherigen Erfahrungen zu urteilen, denke ich: Eher nicht! 😦

        • “ Vernetzungen zu denen, die was auf die Straße bringen? Eben! “

          Das stimmt natürlich – niemand kann das bestreiten. Aber – ehrlich gesagt – habe ich keine Ahnung wie ich das ändern soll. Schon den Vorschlag von Michael Baleanu über eine Männer-Akademie umzusetzen, ist daran gescheitert, daß die eine Hälfte derjenigen, die bereit waren, etwas zu tun, die Sache für ihre eigenen Zwecke einspannen wollten.

          • Ich weiß ja auch nicht, wie das zu ändern wäre, sonst würde ich es tun. Mit Michael Baleanus Vorschlag der Männer-Akademie ist ja nur das passiert, was immer passiert. Es ist immer dasselbe. Als sich die WikiMANNia-Redaktion dagegen verwehrte, sich von Arne Hoffmann für seine Zwecke einspannen zu lassen, wurde WikiMANNia zum Paria erklärt und in die rechte Ecke gestellt.

            All diese Erfahrungen sind nicht neu und deshalb sagte ich vorstehend, dass ich nach bisherigen Erfahrungen zu urteilen nicht daran glauben, das das funktionieren würde. Irgendwie wird jeder Ansatz sabotiert und zum Scheitern gebracht.

            Offenbar ist der Leidensdruck der Männer (immer noch) nicht groß genug.

            • @wiki

              Ja, verstehe.

              Es trägt sicher auch dazu bei, daß die Männerbewegung so viele Themen berührt. Wir haben nicht EIN integrierendes Thema wie Frauenevorzugung oder Waldsterben oder so, das es erlauben würde, die sonstigen Unterschiede zu überbrücken. Es würde schon helfen, wenn die die Frage der politischen Positionierung los werden würden. Vielleicht können wir dieses einigende Anligen doch irgendwie finden.

              Ansonsten ist es wie bei de AfD: Die richtigen Themen, aber nicht die richtigen Leute.

  7. Emannzer sagt:

    Oh Mann, warum ausgerechtnet dieses „Bekenner-T-Shirt“ in einem Beitrag über die Diskriminierung von Vätern und Jungen in diesem Land. Man hätte etwas über Beschneidungen o.ä., wie z.B. die Väterrechte oder eine Quote tragen können – aber es musste ja wohl ausdrücklich dieses sein.

    Was mir auch nicht in den Kopf will, warum zugelassen wurde, das Gespräch in einem Sanitärraum aufzuzeichnen. Das ganze Environment ist derart despektierlich, dass man sich nur noch wundern kann.

    Aber Hauptsache die Frauenbeauftragte, Typ Schreckschraube, konnte im Gespräch ihren Senf in heiliger, grüner Umgebung von sich geben.

    • Am besten einer geht mal zu Hoffmann und fragt ihn, wie es wirklich war. 😉

      • Emannzer sagt:

        Er beantwortet es auf Genderama wie folgt:

        „- Zunächst war das Interview mit mir tatsächlich im Frauenmuseum Wiesbadens vorgesehen und dort auch zugesagt worden. Die Zusage wurde wieder zurückgezogen, als die Redaktion den Verantwortlichen mitteilte, dass ich der Interviewpartner sein würde.

        – Der ins Bild gesetzte Kontrast zwischen mir als Verkörperung des abgewrackten Mannes, woran ich ja auch gezielt mitgewirkt habe, und der schicken, blasierten Feministin wirkt, wenn man sich das fertige Ergebnis anschaut, vielleicht etwas sehr holzhammerartig.“

  8. MARK sagt:

    Ich halte den Verfasser dieses Blogs für sehr geeignet die führende Rolle in der Männerrechtsbewegung zu übernehmen, aber er scheint etwas medienscheu zu sein 😉

  9. Parvis Ghassem-Fachandi sagt:

    Ein lieblos, hingerotzer Beitrag, der nicht einmal versucht seine eindeutige Parteinahme zu verhehlen. Eine Feministin. die nicht den Hauch von Kompetenz, Fairness oder gar Mitgefühl zeigt. Hoffmann, die Karikatur eines Maskulisten. Alles wie gehabt, aber dadurch nicht weniger traurig. Dr. Diederichs, bitte übernehmen sie!

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