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Neue Erklärung zu Säkularismus und Islamkritik

In einer gemeinsamen Erklärung fordern bekannte Islamkritiker einen politischen Kurswechsel der deutschen Regierung. Nicht nur der islamistische Terrorismus, sondern auch die dahinterstehende Ideologie des politischen Islam müssen entschieden bekämpft werden. 

Um Fanatismus und Radikalisierung zu verhindern, wird Folgendes gefordert:

  • Eine vollständige Trennung von Religion und Staat
  • Kein Einfluss von religiösen Partikularinteressen auf das Bildungssystem, das Gesundheitswesen, die Medien und die wissenschaftliche Forschung
  • Die Abschaffung der religiösen Gesetze im Familien-, Zivil- und Strafrecht
  • Ein Ende der Diskriminierung von LGBTIs, weltanschaulichen Minderheiten, Frauen, Freidenkern, Ex-Muslimen und anderen
  • Die Freiheit der Weltanschauungen sowie die Freiheit, Religionen kritisieren zu dürfen
  • Die Gleichstellung aller Menschen vor dem Gesetz

Zusätzlich werden die folgenden politischen Maßnahmen vorgeschlagen:

  1. Menschenrechtsverletzungen sind unter keinen Umständen zu tolerieren.
  2. Der Staat soll seine Beschwichtigungs- und Appeasementpolitik mit den islamischen Organisationen und Verbänden beenden.
  3. Die „Integration“ durch die islamischen Organisationen und Verbände sowie durch die Moscheen muss beendet werden.
  4. Politische und wirtschaftliche Abkommen müssen explizit die Einhaltung menschenrechtlicher Regelungen zur Voraussetzung haben.
  5. Ein verbindlicher Ethikunterricht für alle soll den Religionsunterricht in der Schule ersetzen.
  6. Schwimmunterricht, Sexualkunde und Klassenfahrten sind Teil des schulischen Bildungsauftrages.
  7. Der Staat soll ein Kopftuchverbot für Grundschullehrerinnen und religionsunmündige Schülerinnen an öffentlichen Schulen einführen. Dieser Schritt ist notwendig, um Mädchen aus streng muslimischen Familien in ihrem Emanzipationsstreben zu unterstützen.
  8. Die staatlichen Fördergelder für Moscheen und islamische Einrichtungen sowie für die Ausbildung von Imamen an den Universitäten soll eingestellt werden. Dafür sollen soziale Einrichtungen für die Aufklärung und Beratung von Frauen und Jugendlichen sowie LGBTIs aus dem islamischen Milieu geschaffen werden. Der Staat soll dafür sorgen, dass mehr Sozialarbeiter und Berater ausgebildet werden, um betroffene Menschen unterstützen zu können.
  9. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Keine gesonderten Maßnahmen aufgrund der Religionszugehörigkeit.
  10. Weltanschauliche Minderheiten, LGBTIs sowie Frauen und Kinder müssen in den Flüchtlingsunterkünften durch den Staat geschützt werden.

Obwohl ich zu Punkt 10 der Meinung bin, daß ALLE Menschen dengleichen Schutz verdienen, solidarisiert sich dieser blog ausdrücklich mit den o.g. Forderungen. Der komplette Text der Erklärung kann hier nachgelesen werden.


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