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Geschlechterrollen – Doktorant vs. Suzie Grime

Der Dok-to-rant hat ein interessantes video gemacht, in dem er den Videokanal von Suzie Grime begutachtet und versucht, die Falschaussagen von Modepüppchen, Kiffer und Feminist Suzie Grime aufzuklären und richtig zu stellen. Seine Aufklärungsarbeit werde ich weder analysieren, noch versuchen, sie zu wiederholen. Stattdessen benutze ich sie, um zu verdeutlichen, was es im Fall von Suzie Grime heißt, gegenüber Männern strategisch zu kommunizieren.

Übersicht:


quality : good

tl;dr:

Es gibt asymmetrische, soziale und öffentliche Geschlechterrollen, die hierarchisch aus kommunikativen Geschlechterrollen entstehen. Durch strategische Kommunikation von Frauen sind Männer aktuell von verschiedenen Objektifizierungen betroffen und zwar dem denial of autonomy, dem denial of subjectivity, der reduction to body sowie der fungibility. Abhilfe gibt es durch systematisches Training in Kommunikationguerilla.

I. Frauen kommunizieren, Männer sprechen nur

Nicht alles aus dem video ist für meine Zwecke gleichermaßen relevant und ich greife hier ein paar interessante Punkte heraus, die den Finger auf Geschlechterrollenunterschiede legen.

Suzie Grime ab [3:12] :

  • (A) „… und weil ich Feministin bin, bekomme ich sehr oft den Vorwurf zu hören, daß ich doch eine Männerhasserin sein muß. Wenn ihr das sagt, dann muß das wohl stimmen…..

Ab [3:25] stellt der Doktorant seine Sicht dieser Einleitung klar:

  • (B) Danach würde Suzie Grime nicht Männerhaß nachgesagt werden, weil sie Feministin sei, sondern ihr Männerhaß dokumentierendes Verhalten würde kritisiert werden, dem sie versuche, durch das label „Feminismus“ nachträglich eine moralische Rechtfertigung einzuhauchen.

So kann man das sehen: Man kann sich auf den aufklärerischen Standpunkt stellen, daß es nicht darauf ankommt, wer etwas sagt, sondern nur darauf, was gesagt wird. Und aus dieser Perspektive ist (B) sicherlich auch eine gute Antwort.

  • Aber glaubt eigentlich jemand, daß Suzie Grime youtube-videos macht, um Menschen mit unabhängig von ihrer Person bestehenden Gründen zu versorgen, auf die man gleichsam lediglich zeigen muß, damit jene frei von persönlicher Beeinflussung wie Eremiten in der einsamen Gesellschaft von Gründen und Verstandeskraft allein durch logische Deduktion neue Überzeugungen generieren? Ich glaube das nicht. Ich glaube, daß Suzie Grime eine Wirkung erzielen will – und zwar eine möglichst breite und nachhaltige, weil sie Suzie Grime ist.

Und genau deshalb geht es bei der Äußerung von (A) durch einen bekennenden Feministen darum, den Nachweis anzukündigen, daß nicht Feminismus Männerhaß erzeugt, sondern es für Männerhaß gute Gründe gibt und der Feminismus die natürliche Reaktion auf diese Gründe darstellt. Und das kann ja nur bedeuten, daß erstens von Männerhaß keine Rede sein kann und zweitens, daß „… dann muß das wohl stimmen…..“ ironisch gemeint ist.

Anders formuliert: Es gibt einen Unterschied zwischen dem Gesagten und dem Kommunizierten – eine Tatsache, die bereits seit der Theorie der Sprechakte ausführlich diskutiert wird. Und das Kommunizierte, für das die beteiligten Personen eine Rolle spielen, wird vom Doktorant überhaupt nicht thematisiert.

  • An sich ist uns dieser Unterschied aber vertraut: Wenn z.B. ein Lehrer einem Schüler etwas beibringt, dann spielt es eine Rolle für die Menge der Meinungen des Schülers, daß der Lehrer die soziale Rolle des Experten einnimmt: Die Meinungen des Schülers z.B. über den Beginn des 2. Weltkrieges verändern sich, er lernt, weil der Lehrer etwas davon erzählt. Wenn ein Mitschüler irgendwas darüber erzählt, tut sich in den Meinungen des Schülers typischerweise kaum etwas.

Sollte nun das Verhalten des Doktorant paradigmatisch für die soziale Stellung des Mannes und das Verhalten von Suzie Grime paradigmatisch für die soziale Stellung der Frau sein, dann können wir mit unserer neu gewonnenen Unterscheidung eine erste Lektion über die traditionellen, sozialen Geschlechterrollen formulieren, die wir von keinem Feministen jemals hören werden:

Lektion I – über kommunikative Geschlechterrollen:

  • (1) Wenn ein Mann spricht, dann vergessen wir ihn als Person und reduzieren seine Äußerungshandlung auf eine Art Zeiger auf objektive Tatsachen, die im Prinzip für jeden in gleicher Weise zugänglich sind. Damit ist dann auch nicht mehr die Tatsache erklärungsbedürftig, daß gerade hier und jetzt unter bestimmen Bedingungen gerade ein bestimmter Mann mit individueller Geschichte das-und-das äußert. Die Folge ist, daß Männer nicht gerne über Persönliches reden, denn entweder glaubt man ihnen sowieso nicht oder man nimmt es nicht ernst. Stattdessen kommunizieren sie mit Frauen über das Schaffen neuer Tatsachen – der Eine macht z.B. seine Liebe zu seiner Frau deutlich, indem er ihr ein Haus mit allen nur möglichen Details und Raffinessen baut und der Andere versteckt sich beim gemeinsamen Frühstück immer hinter einer Zeitung, um anzudeuten, daß er so früh noch nicht für ein Gespräch zu haben ist.

Diese Art männlicher Kommunikation wird von Frauen häufig gar nicht bemerkt, insofern Frauen von Männern die für Männer oft nutzlosen Worte verlangen: Dafür sind sie nicht empathisch genug. Wenn hingegen eine Frau spricht, dann gibt es immer zwei Dinge beim Verständnis dieser Sprechhandlung zu berücksichtigen: das Gesagte, und die Tatsache, welche Entstehungsgeschichte hinter der Äußerung dieser konkreten Frau als Person steht. Die Folge ist offenbar zweierlei:

  • (2) Erstens: Äußert ein Mann etwas Falsches, so macht dies den ganzen Kommunikationsvorgang sozial irrelevant. Äußert eine Frau etwas Falsches, so bleibt die Tatsache ihrer Äußerung sozial erklärungsbedürftig, insofern sie ein Licht auf die Motive der Frau als Person zu dieser Äußerung wirft und jeden dazu nötigt – das ist das Geschlechterasymmetrische – das am Grunde der falschen Aussage liegende Körnchen Wahrheit zu finden. Und wenn dieser Grundsatz mal durchbrochen wird – z.B. wenn wir bei einem Vergewaltigungsvorwurf einen Strafprozeß abhalten, der den Beschuldigten schützen soll und in dem deshalb nur zählt, was gesagt wird, aber nicht, wer es sagt – dann ist das für Frauen eine Verschärfung ihrer gewohnten, sozialen Praxis, gegen die sie meinen, sich zu Recht mit dem Vorwurf der rape culture wehren zu müssen.

Das bedeutet: rape culture ist keine feministische Erfindung, sondern eine davon unabhängige, soziale Grenzerfahrung, die primär nur Frauen machen. Wir können folglich bestätigen, daß es geschlechtstypische Erfahrungen gibt. Nur sehen sie völlig anders aus, als dies Feministen immer behaupten.

  • (3) Zweitens: Unabhängig von dem bisher Gesagten, ist es wahr, daß jede Äußerung eines Menschen – mehr oder weniger – immer auch das Potential hat, eine Entäußerung der Persönlichkeit und ihres psychologischen Zustandes darzustellen und zwar auch dann, wenn diese Äußerung falsch ist. In i) wurde geschildert, daß wir Männern zumuten, ihre Persönlichkeit aus ihren Sprechhandlungen herauszuhalten, sie stattdessen der Ausübung einer sozialen Funktion unterzuordnen und damit zur Wahrheit und Redlichkeit zu verpflichten. Diese Objektifizierung hat übrigens nicht nur Nachteile. So läßt Schiller seinen Wallenstein zu einem Überbringer schlechter Nachrichten sagen: „Ich weiß den Mann von seinem Amt sehr wohl zu unterscheiden.„. Frauen hingegen muten wir das nicht zu. Entsprechend werten wir bei Frauen die Pflicht, sich auf die Äußerung wahrer Sätze zu beschränken, als Unterdrückung der Persönlichkeit und konsequenterweise sind wir auch dann bereit, die Äußerungen von Frauen auch dann ernst zu nehmen, wenn sie falsch sind.

Letzteres wirkt sich natürlich sehr förderlich auf die Gewohnheiten von Frauen aus, ihre Meinungen vor ihrer Äußerung weder zu überprüfen, noch mit ihnen hinterm Berg zu halten. Wie alle Menschen, sind auch Frauen anfällig gegen das Fehlen von Normen. Und es ist daher nicht verwunderlich, daß Frauen von Männern genau dann nicht immer ernst genommen werden, wenn es gilt, ein Problem zu lösen.

Mit anderen Worten: Was der Feminismus seit Simone de Beauvoir für eine Minderwertigkeit der Frau hält, ist in Wahrheit u.a. die Folge der Tatsache, daß wir Frauen eine Reduktion ihrer persönlichen Belange auf die Erfüllung einer sozialen Funktion ersparen. Aber kaum eine Frau ist offenbar empathisch genug, zu bemerken, daß genau deshalb der männlichen kommunikativen Rolle in Wahrheit etwas fehlt.

II. Eine Frau, die was auf sich hält, kommuniziert strategisch

Gehen wir zum nächsten Beispiel. Suzie Grime ab [4:23] :

  • (C) „Wenn ich dich nicht nach einem Schwanzfoto gefragt habe und du mir einfach ein Foto von deiner ekligen, sabberden Eichel schickst, das ist nichts anderes als sexuelle Belästigung. Wo ist der Unterschied, wenn ich auf der Straße unterwegs bin und du zu mir hinkommst und einfach deine Hose runter ziehst? Der Unterschied ist [du kannst den Exhibitionisten auf der Straße anzeigen]. Warum wurde das noch nicht auf das Internet übertragen?

Die Reaktion des Doktorant ab [4:58] ist wie gewohnt vom Typ „… ist falsch, weil …„:

  • Er weißt erstens darauf hin, daß rechtlich schon lange gilt, daß, was offline strafbar ist, auch online strafbar ist. Und zweitens wundert er sich, warum die üblichen Selbstschutzmaßnahmen, die die sozialen Medien anbieten, von Frauen nicht benutzt werden.

Aber das, was (C) kommuniziert, ist wiederum nicht zur Sprache gekommen. Denn bei Kommunikation geht es darum, daß der Sprecher intendiert, daß der Adressat die Menge seiner Überzeugungen verändert, weil er erkennt, daß er der Adressat eines kommunikativen Aktes ist und zwar in einer Weise, die mit dem Inhalt des Kommunizierten systematisch zusammenhängt.

Folglich erkennen wir das Kommunizierte, indem wir uns fragen, inwiefern uns der komplette Kommunikationsakt einen – mehr oder weniger guten – veritativen Grund gibt, unsere Meinungen spezifisch zu verändern. Verfolgen wir diejenigen Änderungen, die der kommunikative Akt aus (C) in der Lage ist, zu bewirken, mal im Detail:

  • (4) Suzie Grime stellt in (C) darauf ab, daß die männliche Eichel ekelhaft ist – was sie natürlich aufgrund ihrer Eigenschaften und damit auch dann ist, wenn Suzie Grime um das Schwanzfoto gebeten hätte. Wir wissen daher, daß die Quelle dieser speziellen Belästigung der weibliche Ekel ist und nicht die durch unerbetenes Zeigen durchbrochene Autonomie. Ein guter Grund, zu glauben, daß zugesandte Schwanzbilder eine sexuelle Belästigung darstellen, ist das übrigens nicht: Denn die Belästigung liegt in Wahrheit bereits in der Durchbrechung der Autonomie und sie würde daher auch dann vorliegen, wenn Suzie Grime beim Anblick von Schwanzfotos geil wie Nachbars Lumpi werden würde.
  • (5) Doch natürlich ist (C) ein guter Grund, zu glauben, daß Frauen sich vor männlichen Geschlechtsteilen und damit vor männlicher Sexualität ekeln. Letzteres läßt nur den Schluß zu, daß es einer außergewöhnlichen Begründung für Frauen bedarf, um männliche Körperlichkeit und Sexualität zu ertragen: Männer begehren Frauen massenhaft über die Grenze der Strafbarkeit hinaus, wohingegen Frauen Männer generell abstoßend finden.

Was (C) suggeriert, legt, wenn es von Männern geglaubt wird, das soziale Verhältnis der Geschlechter in einem wesentlichen Punkt fest:

Lektion II – über soziale Geschlechterrollen:

  • (6) Der Punkt (4) lehrt offenbar, daß allein männliche Sexualität ekelhaft ist, denn die weibliche Sexualität scheint weder Frauen noch Männer abzustoßen.
  • (7) Das schafft wegen (5) eine weibliche Überlegenheitsposition in all denjenigen sozialen Zusammenhängen, welche sexualisiert sind. Und Frauen können das auch konsequenzenlos in der Öffentlichkeit vertreten: Nur der Mann will was von der Frau, und aus prinzipiellen Gründen läßt sich das nicht umkehren. Männern bleibt in diesen Fällen nichts anderes übrig, als die Überwindung des Ekels der Frauen vor ihnen und ihr Interesse an Männern durch eine besondere, persönliche psychologische oder materielle Vorausleistung für eine begrenzte Zeit zu erkaufen – oder einfach ganz die Finger von Frauen zu lassen.

Die MGTOW-Bewegung versucht gegenwärtig, diese soziale Überlegenheitsposition ins Leere laufen zu lassen.

Doch damit haben wir das mit (C) Kommunizierte ganz offensichtlich noch nicht ausgeschöpft:

  • (8) Als Feminist schließt Suzie Grime aus der Tatsache, daß Männer Frauen Schwanzbilder im Netz zuschicken können, daß das Recht der Frauen, männliche Sexualität zu meiden, mit dem Übergang von offline zu online verloren geht – was sie unverständlich und empörend findet. Ein guter Grund, an einen solchen Rechteverlust zu glauben, ist das übrigens nicht. Denn wir wissen, daß erstens Rechte etwas Konstantes sind, das allein mit dem Personenstatus (Kinder, Entmündigung) steht und fällt – genau das stellen Art. 3 und Art. 7 GG nämlich sicher. Und zweitens wissen wir, daß Rechte allein auf einer staatlichen Garantie der Verfolgung von Rechtsverletzungen beruhen und nie auf einer Garantie des Ausbleibens von Rechtsverletzungen – was natürlich bedeutet, daß der Feminist Suzie Grime mit Hilfe des Schwanzbildbeispiels nicht von Rechtsverletzungen, sondern vom praktischen Vorteil der Frauen des Ausbleibens von Rechtsverletzungen redet.
  • (9) Die Folge dieses begrifflichen move ist, daß ein weiblicher Feminist um “seine Rechte” (i.e. seine Vorteile) jederzeit scheint kämpfen zu müssen und dies es erlaubt, die Männer als Adressaten und Gegner dieser kämpferischen Aktivitäten konstant unter moralischen Druck zu setzen. Auch der Verzicht auf Selbstschutz ist von diesem Standpunkt aus verständlich: Denn sowie ein Feminist zugeben würde, daß es Sinn macht und zumutbar ist, sich wie ein Hauseigentümer vor einem Einbrecher selbst zu schützen, hört er auf, den Staat, die Männer oder die Gesellschaft im allgemeinen unter Druck zu setzen, die Ausführung solcher Maßnahmen zu übernehmen – und nach feministischer Meinung reicht das allein aus, um “das Recht auf Schutz vor sexuellen Übergriffen” SOFORT wieder zu verlieren.

Damit schließt sich Suzie Grime dem Mythos der sog. rape culture an, nach der Männer Frauen konstant mit ihrer Sexualität nicht nur auf die eine oder andere Weise individuell bedrohen, sondern dabei auch noch gesellschaftliche oder staatliche Duldung bzw. Unterstützung haben.

Wenn die bisherige Argumentation soweit stimmt, dann beruht der kommunizierte rape culture-Vorwurf auch darauf, eine Art Selbstaufopferungsmythos zu zelebrieren, der etwa so geht:

  • Ich – die einzelne Frau – weiche keinen Zentimeter und tue nichts, um mich selbst zu schützen. Und indem ich dies tue, werfe ich meinen Leib den barbarischen Männern zur Schändung hin, aber schütze durch Sichtbarmachen des „fehlenden Rechtsschutzes“ meine Mitfrauen, ihren Vorteil, ihre Stellung, ihre Unversehrtheit.“

Was Feministen verlangen, kann man daher auch so ausdrücken: „Nehmt diesen Körper und entweiht ihn, aber niemals könnt ihr mir und uns das Recht auf gesellschaftsweite Unsichtbarkeit männlicher Sexualität nehmen.”. Und wenn man sich die Mode der Männer ansieht und sie mit der der Frauen vergleicht, dann kann man nicht umhin, festzustellen, daß männliche Sexualität im Vergleich zur weiblichen in der Öffentlichkeit weitestgehend unsichtbar ist.

Es ist schon fast trivial einfach, festzustellen: Die weibliche, soziale Überlegenheitsposition aus (7) kann genau dann generalisiert werden, wenn Frauen das Verhalten der Männer bei jeder sich bietenden Gelegenheit künstlich sexualisieren. Das gibt uns Anlaß zu einer neuen Lektion über Geschlechterrollen:

Lektion III – über öffentliche Geschlechterrollen:

  • (10) Von so einer künstlichen Sexualisierung des Verhaltens der Männer werden die Frauen materiell wegen (7) auf lange Sicht und im Mittel profitieren und zwar ganz individuell von einzelnen Männern. Man kann daher erwarten, daß Frauen auch genau das tun – schließlich sind Frauen ganz normale Menschen und weder schlechte Erfahrungen noch schlechte Eigenschaften machen an Geschlechtergrenzen halt. Und haben Frauen das erst einmal getan, dann können wir desweiteren voraussagen, daß es im materiellen Interesse von Frauen liegt, männliche Sexualität zu dämonisieren. Denn diese in der Öffentlichkeit betriebene Dämonisierung wird den Umfang weiblicher Entschädigungsansprüche aus dem Kontakt mit männlicher Sexualität in die Höhe treiben.
  • (11) Die Entschädigungsansprüche der Frauen richten sich nach dem Mythos der rape culture in (8) aber nicht nur gegen einzelne Männer, sondern wegen (9) auch gegen die Allgemeinheit: Denn solange Gesellschaften moralisch sind – und wir alle werden bereits mit einer Rumpfmoralität geboren – reagieren wir auf erlittenes Unrecht mit gerechter Vergeltung gegen die Verantwortlichen und für die Opfer.

Sicherlich wäre es grotesk, anzunehmen, Suzie Grime hätte eine professionelle Schulung in Sachen Propaganda durchlaufen, deren Erfolg sie hier unter Beweis stellt. Sehr viel wahrscheinlicher ist es, daß ihr Kommunikationsstil das Ergebnis lebenslanger Erfahrung in Sachen Manipulation von Männern durch Unwahrheiten darstellt – Unwahrheiten, denen der Doktorant dankenswerter Weise mit peinlicher Genauigkeit bereits nachgegangen ist.

Genau das nenne ich strategische Kommunikation – ein Beispiel:

  • (D) Suzie Grime ab [6:52] : “Ihr als Hetero-Männer, laßt euch doch mal 100 random dick pics von fremden Typen schicken und sagt mir, ob ihr dann noch was zu lachen habt.“

Es ist abzusehen, wie die Menge der sprachlichen Reaktionen aussehen wird, falls man darauf sprachlich mit etwas vom „Nein, wieso?„-Typ reagiert – und zwar etwa so:

  • Na, das war ja klar, du bist ja auch roh und primitiv.
  • Da siehst du mal, daß du keine Ahnung hast, was Frauen so durchmachen müssen.
  • Deshalb solltest du von Frauen lernen.
  • Was für eine pervers-geile Sau bist du denn?

Dabei läßt sich Suzie Grime hier ganz einfach zurückweisen: „Bitte? Frauen werden nicht mal mit diesem Pennälerquatsch fertig, glauben aber, daß sie trotzdem ein multinationales Unternehmen führen und erfolgreich Verantwortung für Tausende von Angestellten und ihre Familien übernehmen können? Aha.„.

Die Vermutung ist nur schwer von der Hand zu weisen, daß von Suzie Grime zu diesem Thema gelogen wird, daß sich die Balken biegen, um von den oben charakterisierten, asymmetrischen Geschlechterrollen zu profitieren – Geschlechterrollen, die eben nicht von der sexuellen Orientierung von Suzie Grime abhängen, sondern nur von ihrer Körperform. Beweisen kann ich Ersteres hier nicht und daher beschränke ich mich auf die Wirkung ihrer Kommunikation, die ich feststellen kann, ohne wissen zu müssen, ob diese Wirkung auch von ihr intendiert ist.

III. Männliche Objektifizierung im Feminismus

Das Interessante an dieser Stelle ist, daß in der feministischen Literatur Martha Nussbaum (1995, 257) und Rae Langton (2009, 228–229) folgende Realisationen einer Objektifizierung, einer unmoralischen Verdinglichung von Menschen, beschrieben haben:

  1. instrumentell: eine Person zu einem Zwecke benutzen
  2. denial of autonomy: eine Person behandeln, als wäre sie nicht autonom oder selbstbestimmt
  3. inertness: eine Person so behandeln, als könnte sie nicht initiativ werden oder selbst für sich einstehen
  4. fungibility: eine Person als mit einem Objekt austauschbar behandeln
  5. violability: die Grenzen einer Person verletzen
  6. ownership: eine Person als Besitz einer dritten Person behandeln
  7. denial of subjectivity: die Gefühle und Erfahrungen einer Person als irrelevant ansehen
  8. reduction to body: eine Person auf ihren Körper reduzieren
  9. reduction to appearance: eine Person auf ihr Aussehen reduzieren
  10. silencing: eine Person als stumm behandeln

Sexuelle Anziehung hat übrigens nichts zu tun mit Objektifizierung: Man kann jemanden sexuell anziehend finden, ohne ihn deshalb auch zu objektifizieren. Feministen behaupten, nur Frauen würden objektifiziert. Doch dieser post zeigt etwas völlig anderes:

  • Nach Lektion I sind Männer von einem feministischen Standpunkt aus von einem denial of subjectivity betroffen.
  • Nach Lektion II sind Männer von einem feministischen Standpunkt aus von einer reduction to body betroffen.
  • Nach Lektion III sind Männer von einem feministischen Standpunkt aus von fungibility betroffen.

Wie real solche Objektifizierungen von Männern de facto sind, wissen feministische Prostituierte mit Verwunderung zu berichten, die regelmäßig mit Männern auf der Suche nach etwas Menschlichkeit konfrontiert werden. Und die Tatsache, daß es für Frauen im Grunde keinen Markt für die käufliche Zuwendung von Männern gibt, ist unter anderem damit zu erklären, daß Frauen nicht darauf angewiesen sind, jemanden zu bezahlen, damit er sie freundlich und wie einen Menschen behandelt.

All dem fügt Suzie Grime noch die Objektifizierung des denial of autonomy hinzu:

  • (E) Suzie Grime ab [7:45]: „Nehmt nicht direkt an, daß es so ist, und das ihr die Wahrheit bereits in eurem Kopf habt, weil – Jungs – ihr seid Jungs, ihr wißt es leider nicht, wie es ist, als Mädchen in dieser Gesellschaft zu leben, und random dick pics zu bekommen. Ihr wißt es leider nicht. Stellt keine Vermutungen an – ja – hört auf zu mansplainen, und fragt lieber mal eine Frau, wie es denn ist, fragt sie ernsthaft und hört gewissenhaft zu, meint es ernst.

Denn selbst wenn wir annehmen, daß Männer keine wahren Meinungen über das Leben von Frauen haben können, ist es an den Frauen, zu respektieren, daß Männer falsche Meinungen darüber haben. Das wiederum mag ein Grund für Frauen sein, solche Männer zu meiden und niemand versucht, Frauen diese Freiheit wegzunehmen. Doch das Letzte, was eine Frau verlangen kann, ist, daß ein Mensch nur die Meinungen hat, die einer Frau – aus welchen Gründen auch immer – gefallen: Denn auch Männer sind Menschen und man muß ihnen Autonomie und damit auch falsche Meinungen zugestehen. Und schon gar nicht kann man behaupten, daß Männer es nicht ernst meinen würden mit Frauen, d.h. Frauen nicht als Menschen respektieren würden, wenn die Männer darauf bestehen, eine eigene Meinung zu haben – oder daraus sogar eine moralische Pflicht macht: Jede Moral, die die Autonomie und Subjektivität der Menschen nicht respektiert, ist pervertiert.

IV. Kommunikationsguerilla

Bislang konnten wir zeigen, daß es asymmetrische, nicht-biologische Geschlechterrollen gibt, die zu verschiedenen Objektifizierungen von Männern führen. Und es leuchtet ein, daß die bisher identifizierten Geschlechterrollen hierarchisch aufgebaut sind:

  • Denn die öffentliche Geschlechterrolle entsteht unter Verwendung manipulativer, verbaler Mittel aus einer Verallgemeinerung der sozialen Geschlechterrolle. Und die soziale Geschlechterrolle könnte nicht entstehen, wenn wir Frauen eine Reduktion ihrer persönlichen Belange auf die Erfüllung einer sozialen Funktion nicht ersparen würden.

Nicht behauptet wird hier, daß damit alles über Geschlechterrollen bereits gesagt wäre – im Gegenteil, das alles ist nicht mehr als ein Anfang. Nichtsdestoweniger ist es sinnvoll, als primäres target die kommunikative Geschlechterrolle auszuwählen – zumal das einem notorischen Bedürfnis in der manosphäre entgegenkommt:

  • In der maskulistischen blogossphäre ist der männliche Aufklärungsansatz, den wir auch beim Doktorant finden, seit Jahren ungebrochen populär. Auch das Aushängeschild des linken Maskulismus Arne Hoffman und der Väterrechtler Lucas Schoppe vom man-tau-blog befürworten ihn. Doch gleichzeitig herrscht allgemeine Ratlosigkeit über die konstante Wirkungslosigkeit männerrechtlicher posts.

Vom Standpunkt dieses posts aus ist das wenig verwunderlich, da – wie gezeigt – kommunikative Repliken des „… ist falsch, weil …„- Typs auf die Pointe des kommunikativen Aktes, wie sie sich in den Lektionen über Geschlechterrollen und den Objektifizierungen der Männer niederschlägt, gar nicht reagieren, rein defensiv sind, die Herabsetzungen, Objektifizierungen und Ehrverletzungen an Männern nicht zurückweisen können und schon gar nicht in der Lage sind, Leute wie Suzie Grime moralisch unter Druck zu setzen.

  • Was können Männer in dieser Situation tun? Das Wichtigste ist, das Problem nicht zu unterschätzen. So wie Suzie Grime seit der Pubertät täglich trainiert, Männer zu manipulieren und verbal herabzusetzen, sind Männer darauf trainiert, eine soziale Funktion zu erfüllen und zu diesem Zweck, nach funktionierenden Lösungen zu suchen sowie nach Argumenten, um diese Lösungen zu erkennen. Man kann daher voraussagen, daß normale Männer selbst einem Kiffer wie Suzie Grime kommunikativ unterlegen sein werden, wenn sie vorher nicht ein wenig überlegen. Auf der anderen Seite werden normale Männer Suzie Grime mit Leichtigkeit aus der „… ist wahr/falsch, weil …„-Perspektive heraus überflügeln. Denn das alles ist letztlich überwiegend eine Sache des Trainings.

Betrachten wir noch einmal die Aussagen von Suzie Grime und versuchen, auf das Kommunizierte, nicht auf das Gesagte zu kontern. Der Phantasie sind dabei nur wenig Grenzen gesetzt und ich beschränke mich auf eine wenige Beispiele, die natürlich nicht darauf angelegt sind i.S.v. der „… ist wahr/falsch, weil …„-Gesprächsstils konstruktiv zu sein und daher nicht der traditionellen, männlichen Geschlechterrolle entsprechen:

(A) „… und weil ich Feministin bin, bekomme ich sehr oft den Vorwurf zu hören, daß ich doch eine Männerhasserin sein muß. Wenn ihr das sagt, dann muß das wohl stimmen…..

  • „Wirklich? Wie kommt es, daß du eine so schlechte Feministin bist? Ich dachte, Feministen hassen keine Männer?“
  • „Warum arbeitest du nicht mit anderen Feministen daran, ihren Männerhaß abzulegen? Ist Feminismus nicht die wichtigste, kulturelle Revolution der letzten 6000 Jahre, die aussagt, daß Männer wie Frauen sind? Aber du verstehst schon, was Feminismus bedeutet, oder?“
  • „Es freut mich, daß du keine Männerhasserin bist. Was tust du so, um Männer täglich zu unterstützen?“
  • „Ich finde es nicht gut, daß du deinen Kritikern ironisch kommst. Immerhin setzen sie sich mit deinen Aussagen auseinander, denken über deine Belange nach. Das hilft dir. Warum behandelst du sie so respektlos? Wie viele Freunde hast du nochmal?“

(C) „Wenn ich dich nicht nach einem Schwanzfoto gefragt habe und du mir einfach ein Foto von deiner ekligen, sabberden Eichel schickst, das ist nichts anderes als sexuelle Belästigung. Wo ist der Unterschied, wenn ich auf der Straße unterwegs bin und du zu mir hinkommst und einfach deine Hose runterziehst? Der Unterschied ist [du kannst den Exhibitionisten auf der Straße anzeigen]. Warum wurde das noch nicht auf das Internet übertragen?

  • „Oh, du ziehst Männer aus der unteren Etage an? Das tut mir leid. Denn dieses Verhalten belegt ganz klar, daß sich nur Vollidioten für dich interessieren, die zu so einem abstoßenden Verhalten fähig sind. Lass uns zusammen überlegen, wie wir dich für die guten Alpha-Tiere unter den Männern interessanter machen können. Dann passiert das auch nicht mehr. Zum Beispiel deine Tattoos … muß das sein?“
  • „Ach, es gibt Bedingungen, unter denen du dich für eklige, sabbernde Eicheln interessiert? Ähm … na ja … kann ja jeder machen, was er braucht … aber … tut mir leid, das ist nicht meine Welt. Ähm … ich sehe da gerade einen Freund, den ich begrüßen möchte. Ich wünsche dir noch eine schöne Zeit!“
  • „Wirklich, du hast keine Ahnung, wie gut ich dich verstehen kann: Wir Männer haben so oft mit ekligen, stinkenden Pussies zu tun … puh … und glaub mir, ALLE sabbern …. . Das ist für einen Mann schon eine harte Nummer und ich würde weiß Gott was tun, daß die Frauen mich nicht immer anbetteln, sie abzulutschen. Ist auch immer ein Riesenstreß, da ich da mich kategorisch weigere. Ich finde es toll, mal eine Frau zu treffen, die dafür Verständnis hat! Ficken wir?“

(D) Suzie Grime ab [6:52] : “Ihr als Hetero-Männer, laßt euch doch mal 100 random dick pics von fremden Typen schicken und sagt mir, ob ihr dann noch was zu lachen habt.“

  • „Oh, random geht nicht? Was ist mit ausgesuchten Prachtexemplaren? Und wenn die von dir bekannten Frauen geschickt werden würden? Und was bitte soll an Schwänzen interessant sind, die du ohnehin schon auf Zungenlänge inspiziert hast?“
  • „Klar, hab ich da was zu lachen! Als Gott die menschlichen Geschlechtsteile geschaffen hat, hat er definitiv zugedröhnt im Graben gelegen.“
  • „Immerhin …. manche Frau wäre froh drum, die mal wenigstens zu sehen.“
  • „Hast recht. 100 Schwänze haben mich hochgebracht, als ich in der Pubertät war. Aber zum Glück gibt es da noch ganz andere Sachen. Ich habe da zufällig ein paar aussagekräftige Fotos bei mir … falls du Interesse hast?“
  • „Ja. 100 Schrumpelpussies auf einmal würden mich auch total runter ziehen. Das muß ich filtern, um nicht impotent zu werden. Moment … Kellner!! 17 Kurze und 5 Bier!!!“

(E) Suzie Grime ab [7:45]: „Nehmt nicht direkt an, daß es so ist, und das ihr die Wahrheit bereits in eurem Kopf habt, weil – Jungs – ihr seid Jungs. Ihr wißt es leider nicht, wie es ist, als Mädchen in dieser Gesellschaft zu leben, und random dick pics zu bekommen. Ihr wißt es leider nicht. Stellt keine Vermutungen an – ja – hört auf zu mansplainen, und fragt lieber mal eine Frau, wie es denn ist, fragt sie ernsthaft und hört gewissenhaft zu. Meint es ernst.

  • „Du meinst, ich komme nicht darum herum, Frauen zu fragen? Ehrlich – ich kann auch Sachen verstehen, die ich nicht selbst erlebt habe. So was geht nämlich. Hat sich das unter Frauen noch nicht herum gesprochen?“
  • „Ich würde sagen, wenn eine Frau einen gewissenhaften Zuhörer braucht, dann reicht auch eine Katze oder? Die unterbricht dich auch nicht. Männer aber ziehen ein gegenseitiges Miteinander auf Augenhöhe vor.“
  • „Du hast es erlebt, daß Männer dir deine eigenen Erlebnisse erklären mußten? Wer war das? In dem Fall frage ich lieber den, da kriege ich die Kurzversion ohne nervtötendes Gejammer.“
  • „Ich habe keine Ahnung, warum die Männer ihre Aufmerksamkeit nicht auf dich, sondern auf andere Frauen konzentrieren. Aber eines ist sicher: Ich muß dein Problem nicht noch mal rausfinden, das haben andere Männer vor mir schon erledigt. Good bye.“

Solche verbalen Reaktionen sind gemein, irreführend, attackierend, verdrehend, rufschädigend, verächtlich, hinterhältig, kaltschnäuzig, herausfordernd, beschämend, herablassend, entwürdigend, ungerecht, verletzend und torpedieren die verbalen Vorstöße von Suzie Grime?

Gut. So ist es gedacht.

Was davon sich ein Mann zum Vorbild macht, ist nicht meine Entscheidung. Hier wird nur vorgemacht, wie so was geht. Und selbstverständlich gibt es noch sehr viel mehr Möglichkeiten, verbal zu kontern und ich kann jedem Mann nur nochmal empfehlen, über solche Dinge gründlich nachzudenken, bevor er sich in die nächste Diskussion stürzt. Denn Männer können so was normalerweise nicht besonders gut.

links zum Thema:

today’s video:


4 Kommentare

  1. Volker Handke sagt:

    Sehr schön. Zumindest der seltene Versuch Alltagsbekanntes eine theoretische Begründung zu geben ist überaus löblich.
    Auch der Übertitel “ analytischer Maskulismus“ ist m.E. zielsicher und mit Bedacht gewählt. Leider kenn ich weder den Anlass noch die Akteure und auch mein konmunikatiobstheoretisches Wissen trifft auf seine Grenzen. Aber das Bemühen um Versachlichung ist wohltuend und macht mich neugierig auf mehr.
    BG
    Bullvolkar

  2. quellwerk sagt:

    Gut beobachtet und ganz schön klug.

    Diese Aussage:

    „Wir Männer haben so oft mit ekligen, stinkenden Pussies zu tun … puh … und glaub mir, ALLE sabbern …. . Das ist für einen Mann schon eine harte Nummer und ich würde weiß Gott was tun, daß die Frauen mich nicht immer anbetteln, sie abzulutschen.“

    hätte man vielleicht vor der Lektüre deines Posts als ordinären frauenhassenden Antifeminismus eingeordnet.

    Nach der Lektüre deines Beitrags kann dieser Sprechakt als ein strategisch eingesetzes Mittel zur Verhinderung der denial of autonomy, dem denial of subjectivity, der reduction to body sowie der fungibility betrachtet werden.

    Cool. 🙂

    Eine Frage hätte ich aber noch: darf so ein Satz mit Recht auch ohne Bewusstsein für die Teilnahme an einer Kommunikationsguerilla zur Verhinderung der Objektifizierung von Männern ausgesprochen werden? Oder anderes gefragt: heiligt der strategische Zweck das Mittel?

    • @quellwerk

      „Nach der Lektüre deines Beitrags kann dieser Sprechakt als ein strategisch eingesetzes Mittel zur Verhinderung der denial of autonomy, dem denial of subjectivity, der reduction to body sowie der fungibility betrachtet werden.“

      Exakt.

      „Oder anderes gefragt: heiligt der strategische Zweck das Mittel?“

      Vermutlich nicht, aber ich möchte mich in dieser Frage noch nicht vorwagen und muß erst noch darüber nachdenken.

      Sicher ist, daß wir dieses Problem systematisch lösen müssen und ich dazu auf jeden Fall noch posten werde.

  3. […] Kommunikation sprechen. Wir haben diese Idee kommunikativer Geschlechterrollen hier und hier bereits kennengelernt und auch in diesem Fall zeigt sich, daß nur eine Verbesserung der normativen […]

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