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Eine Liste von Benachteiligungen als Mann – mal wieder

Eine informative Liste von geschlechtsspezischen Nachteilen, um die es der Männerbewegung geht, habe ich auf dem ausgezeichneten blog empathygap gefunden, und drucke sie hier noch einmal ab. Nur in wenigen Punkten habe ich die Liste noch einmal erweitert. [Nachtrag]

  1. Bildungsbenachteiligung von Jungen, vom Alter von 5 Jahren an bis zur Universität.  In UK gibt es heute ~35% mehr Absolventinnen pro Jahr als Männer, und der Unterschied wächst. In den USA und Kanada nähern sich Studentinnen der doppelten Zahl von Männern. In den USA, Kanada und Schweden wurde häufig eine positive Diskriminierung praktiziert, um Frauen bei der Besetzung von Hochschulposten zu begünstigen.
  2. Fehlende Anerkennung oder Unterstützung für männliche Opfer von Partnermissbrauch.
  3. Die ca. 5 Jahre kürzere Lebenserwartung von Männern. Eine kürzere Lebenszeit einer sozialen Gruppe gilt weltweit als Indikator eines geringeren Lebensstandards.
  4. Es gibt deutlich weniger Forschungsmittel für reine Männerkrankheiten als für reine Frauenkrankheiten: z.B. töten sowohl Brustkrebs als auch Prostatakrebs jeweils ~10.000 Menschen pro Jahr in Großbritannien, aber letztere erhalten ein Drittel der Mittel von ersteren. Prostatakrebs hat im Gegensatz zu Brustkrebs kein nationales Vorsorgeprogramm
  5. Die Selbstmordrate bei Männern ist, gemittelt über alle Altersklassen, 3,8 mal höher als bei Frauen, wobei Selbstmord die häufigste Todesursache bei Männern unter 45 Jahren ist. Die meisten toten Jugendlichen sind Jungen, da es deutlich härter ist, ein Mann zu werden, als für eine Mädchen, eine Frau zu werden.
  6. Männer haben praktisch keine Vaterschaftsrechte oder andere reproduktive Rechte, so daß Zwangsvaterschaft für viele Männer eine gelebte Realität ist.
  7. Vaterschaftsbetrug ist weit verbreitet, schädlich für Männer, aber die Gesellschaft hält ihn für gut.
  8. Die Familiengerichte diskriminieren Väter unverschämt.
  9. Falsche Anschuldigungen werden häufig als Taktik gegen Männer vor den Familiengerichten verwendet.
  10. Nach englischem Recht ist Vergewaltigung definiert als unkonventionelle Penetration mit einem Penis, weshalb Frauen nicht vergewaltigen können. Auch in Deutschland wird erzwungener Sex mit Penetration deutlich härter bestraft als erzwungener Sex ohne Penetration. Dies privilegiert Frauen, die Männer vergewaltigen.
  11. Frauen initiieren die Scheidung in 2 von 3 Fällen und erhalten in 90% der Fälle das alleinige Sorgerecht für die Kinder. 40% der geschiedenen Frauen geben zu, dass sie nicht die Absicht haben, ihrem Ex zu erlauben, ihre Kinder jemals wiederzusehen. Jeder dritte Vater lebt nicht mit seinen Kindern zusammen, meist gegen ihren Willen. Frauen nutzen das oft aus, indem sie von den Vätern deutlich höhrere als die gesetzlichen Unterhaltsraten verlangen, mit der Drohung, sie würden ihre Kinder sonst niemals wiedersehen. Dennoch setzen viele Frauen alles daran, ihre Kinder ihren Vätern zu entfremden. Letzteres steht nicht unter Strafe.
  12. Jedes vierte Kind in Großbritannien wird in einem Alleinerziehendenhaushalt aufgezogen, in dem 90% der Eltern die Mutter sind. Diese Kinder besuchen dann eine Grundschule mit wenigen, möglicherweise nicht vorhandenen männlichen Lehrern. Schon in der Sekundarschule gibt es inzwischen doppelt so viele Lehrerinnen wie Lehrerinnen. Riesige Mengen von Kindern, sowohl Mädchen als auch Jungen, wachsen auf, nachdem sie noch nie eine persönliche Beziehung zu einem erwachsenen Mann hatten. Die Auswirkungen der Erziehung in einer Alleinerziehendenfamilie auf die Kinder sind für alle Metriken ernsthaft nachteilig: Bildungsgrad, Beschäftigungsaussichten, Belastung durch Missbrauch, Beteiligung von Banden, Kriminalität und Drogenkonsum. Das Phänomen der abwesenden Väter wird oft den Männern selbst angelastet („deadbeat dads“).
  13. Die Messlatte wird immer niedriger gelegt, was als sexueller Übergriff von Männern auf Frauen gilt, während die Strafen immer strenger werden. Das Ergebnis ist, dass Frauen die Macht haben, einen Mann für kleinere Delikte oder Wahrnehmungsprobleme zu zerstören.
  14. Im Gegensatz dazu bleibt der sexuelle Übergriff auf Männer (jeden Alters) durch Frauen von der Gesellschaft und der Strafrechtspflege weitgehend unberücksichtigt – sowohl im Strafmaß wie auch in der Strafverfolgung.
  15. Grosse Ungleichbehandlung von Männern und Frauen im Strafrechtssystem. Drei von vier Männern im Gefängnis wären nicht da, wenn sie wie Frauen behandelt würden.
  16. Während wir viel über das „Lohngefälle“ hören, sind es Frauen, die den größten Teil des Geldes ausgeben, wer es verdient. Männer werden doppelt so häufig entlassen wie Frauen (Daten aus UK).
  17. Für Vollzeitbeschäftigte unter 40 Jahren ist das geschlechtsspezifische Lohngefälle vernachlässigbar.
  18. Für Vollzeitbeschäftigte, unter Berücksichtigung aller Altersgruppen, ist das geschlechtsspezifische Lohngefälle nach Einkommensteuer etwa Null.
  19. Bei Teilzeitbeschäftigten begünstigt das geschlechtsspezifische Lohngefälle die Frauen (etwa 5%).
  20. Männer arbeiten 609 Millionen Stunden pro Woche, verglichen mit 394 Millionen Stunden bei Frauen. Männer arbeiten auch über einen längeren Zeitraum im Leben. Daher arbeiten Männer mehr und sind weniger zu Hause – das ist kein Privileg. Dennoch gelten die schweren und schmutzigen Arbeiten im Haus, die meistens Männer ausführen, nicht als Beitrag zur Hausarbeit.
  21. Männer sind 96% der Todesfälle am Arbeitsplatz und haben eine weitaus höhere Wahrscheinlichkeit, am Arbeitsplatz Verletzungen zu erleiden oder arbeitsbedingte Krankheiten zu bekommen als Frauen.
  22. Frauen streben „Gleichstellung“ mit Männern nur in wünschenswerten Berufen (Berater, Professoren, Vorstandsmitgliedern, Abgeordneten usw.) an, nicht in den Berufen, die 99% der Männer ausüben – den bösen, schmutzigen, gefährlichen Berufen, die zu den oben genannten Todesfällen führen.
  23. Männer (oder Jungen) sind eher Opfer von Gewalt als Frauen (oder Mädchen) – trotz der ständigen Ermahnungen, dass wir die Gewalt gegen Frauen „beenden sollten“. Insbesondere Pädophilie betrifft in der Regel Jungen, für deren Leiden sich niemand interessiert.
  24. Etwa 90% der Obdachlosen sind Männer, für Frauen gibt soziale Auffangprogramme oder Männer, die für Frauen bezahlen. Kein Mann hingegen kann erwarten, daß eine Frau für ihn bezahlt oder ihn vor der Obdachlosigkeit rettet. Denn was immer einem Mann zustößt, wird als gerechte Folge seines eigenen Versagen angesehen, eine Frau wird nie für ihre eigenen Probleme verantwortlich gemacht.
  25. 99% der Kriegstoten und -opfer sind Männer. Männer beschützen Frauen oft unter Einsatz ihres Leben, eine Frau würde das für einen Mann nie tun.
  26. Weibliche Genitalverstümmelung ist illegal und wird allgemein geschmäht. Die männliche Genitalverstümmelung gilt auch dann, wenn sie nur aus ästhetischen Gründen ausgeführt wird, als völlig akzeptabel und ohne Nachteile für den Mann (das ist sie nicht). Eine halbe Million afrikanischer Jungen, die in den letzten acht Jahren durch verpfuschte Beschneidungen getötet oder verstümmelt wurden, bleiben unbemerkt. Im Vereinigten Königreich sind 5% der Bevölkerung Juden oder Muslime, aber 16% der Männer sind beschnitten. In den USA sind 2,7% der Bevölkerung Juden oder Muslime, aber 56% der Männer sind beschnitten.
  27. Weibliches Leiden ist berichtenswert, männliches Leiden nicht (z.B. Boko Haram – wie viele Menschen wissen, dass ihre Haupttätigkeit das Töten von Jungen ist?). Frauen gelten in den meisten Gesellschaften als wertvoller als Männer und oft gilt dieser Wertigkeitsunterschied als Indikator eines überlegenen zivilisatorischen Niveaus.
  28. Frauen sind als Hochschulabsolventinnen in den Bereichen Lehre, Krankenpflege, Recht, Psychologie, Veterinärmedizin, Sprachen und Medizin massiv dominierend. Es mangelt an Maßnahmen zur Unterrepräsentation von Männern in bestimmten Berufen, im Gegensatz zu dem großen Fokus auf die Unterstützung von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind (z.B. STEM, obwohl Frauen heute bei STEM dominieren).
  29. Nur männliche Organisationen sind systematisch verpflichtet, Frauen aufzunehmen, während das Gegenteil der Fall ist.
  30. Höflichkeit für den Mann bedeutet, daß er sich zugunsten anderer Menschen zurücknimmt und sich kostenlos in ihren Dienst stellt. Höflichkeit für Frauen bedeutet, daß sie sich artig für die männlichen Dienste bedankt, selbst aber nichts macht.
  31. In Notsituationen müssen nur Männer Hilfe leisten, Frauen beschränken sich darauf, jemanden zu benachrichtigen, der dann Hilfe leistet. Männer würden für so ein Verhalten strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden, während die Gesellschaft Frauen keinerlei Risiko zumutet.
  32. Für Frauen, die – zu Recht oder zu Unrecht – über Nachteile von Frauen sprechen, interessiert man sich, sie gelten als emanzipiert, mutig, intelligent und vorwärtsgewandt. Männer, die – zu Recht oder zu Unrecht – über Nachteile von Männern sprechen, gelten als Frauenhasser, als dumme Versager, Weicheier und unfähige Volltrottel, mit denen niemand seine Zeit verschwenden sollte.
  33. Als Mann ist man nirgendwo gerne gesehen. Man wird sofort verdächtigt, etwas Böses im Sinn zu haben und nur dann, wenn man sich kostenlos für andere nützlich macht, wird man geduldet. Ansonsten kann man als Mann nur auf Gleichgültigkeit hoffen, denn in der Regel erntet man Verachtung unabhängig davon, was man so tut. Bei einer Frau hingegen verhält es sich genau umgekehrt.

Diese Liste ist selbstverständlich offen und ich erhebe keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Wem weitere Punkte einfallen, den fordere ich explizit auf, sie in die Kommentare zu schreiben.

Nachtrag:

  • 34. Frauen dürfen bei Auswahltest wesentlich weniger leisten (z.B. Polizei, Bundeswehr) als Männer. Fallen zuviele Frauen bei der Studienplatzvergabe durch, bekommen sie, wie in Wien geschehen die Medizinstudenten-Anwärterinnen leichtere Tests als Männer, bis halt die “Quote” wieder stimmt!
  • 35.Fragebogen bezüglich Unterhaltsvor- bzw. zuschuss sind für Frauen gnädiger gehalten, als für Männer. Das bestätigte ausdrücklich eine Frau, die hinsichtlich einer paritätischen Einkommensbeurteilung “versehentlich” den Vordruck für Männer bekam und sich beim Jugendamt beschwerte. Dieses entschuldigte sich für diesen Fauxpas mit der o.g. Begründung. Der Scan war im gesperrten Bereich des mittlerweile gelöschten Forums des Familienhandbuch einsehbar.
  • 36. Obwohl die Formulierung bei Frauenquoten immer „Bevorzugung bei gleicher Eignung lautet“, ist sie natürlich ein Privileg aufgrund des Geschlechtes. Das sieht man, wenn man sich mehrere Hierarchiestufen ansieht. Erstes Problem: Nehmen wir an, wir wollen auf der 2. Stufe 30% Frauenanteil. Nehmen wir an, von den Frauen der 1. Stufe seien 50% für die 2. Stufe geeignet. Dann muß man auf der 1. Stufe 60% Frauenanteil haben, damit überhaupt die Möglichkeit besteht, auf der 2. Stufe 30% erreichen können. Also: Je mehr Stufen es gibt, desto eher wird Männern aufgrund des Geschlechtes der Eintritt in die Hierarchie insgesamt verwehrt. Zweites Problem: Betrachten wir wiedere zwei Hierarchiestufen und ein Soll-Zahl an Frauen auf der 2. von 30%. Liegt der Frauenanteil auf der ersten Stufe darunter, dann gibt es unter den Frauen keine Konkurrenz, da Männer nicht auf Frauenarbeitsplätzen, aber Frauen auf Männerarbeitsplätzen zugelassen sind. Analoges gilt für das  Professorinnenprogramm, daß völlig auf das weibliche Geschlecht fokussiert ist.
  • 37. Alltäglich sind auch Hasspropaganda und Häme gegen Männer um sie zu demütigen und zu beschämen, um sie insbesondere in Politik und Öffentlichkeit zu schwächen. Dazu zählen mansplaining, der Kampfbegriff des angry white man, slogans wie #men are trash oder #kill all men.

interssante links zum Thema:


8 Kommentare

  1. uepsilonniks sagt:

    Danke!

    Die ca. 5 Jahre kürzere Lebenserwartung von Männern. Eine kürzere Lebenszeit einer sozialen Gruppe gilt weltweit als Indikator eines geringeren Lebensstandards.

    Irgendein Genderreport wertet sich annähernde Lebenserwartung zwischen den Geschlechtern als Diskriminierung von Frauen.

  2. uepsilonniks sagt:

    Hat dies auf uepsilonniks rebloggt und kommentierte:
    Frauen sind benachteiligt?

  3. Emannzer sagt:

    Männo, Frauen sind doch immer und überall so besonders betroffen!³

    Das relativiert sich dann aber schnell; beim Soll-Ist-Vergleich …

  4. Emannzer sagt:

    34. Frauen dürfen bei Auswahltest wesentlich weniger leisten (z.B. Polizei, Bundeswehr) als Männer. Fallen zuviele Frauen bei der Studienplatzvergabe durch, bekommen sie, wie in Wien geschehen die Medizinstudenten-Anwärterinnen leichtere Tests als Männer, bis halt die „Quote“ wieder stimmt!

    35.Fragebogen bezüglich Unterhaltsvor- bzw. zuschuss sind für Frauen gnädiger gehalten, als für Männer. Das bestätigte ausdrücklich eine Frau, die hinsichtlich einer paritätischen Einkommensbeurteilung „versehentlich“ den Vordruck für Männer bekam und sich beim Jugendamt beschwerte. Dieses entschuldigte sich für diesen Fauxpas mit der o.g. Begründung. Der Scan war im gesperrten Bereich des mittlerweile gelöschten Forums des Familienhandbuch einsehbar.

  5. […] in der Gosse liegen, ihre Kinder verlieren oder bei ihrer Arbeit zu Tode kommen, um nur ein paar wenige Punkte zu nennen. Männer könnten also ein bisschen Hilfe gut vertragen. Das ist der Unterschied zwischen […]

  6. Jonas sagt:

    Kann es sein, dass du eines der populärsten Dinge vergessen hast? Die unlautere Konkurrenz um Arbeitsstellen durch Frauenquoten und Undingern wie das Professorinnenprogramm. Das Thema wird in deiner Liste nur indirekt angesprochen. Ist wahrscheinlich schon so selbstverständlich geworden, dass man es nicht etra aufzählen muss

    hinzufügen würde ich außerdem noch: Hasspropaganda und Häme gegen Männer um sie zu demütigen und zu beschämen um sie (insb. in der Politik) zu schwächen. Also die ganze Kiste mit Mansplaining, angry white man, men are trash etc…

    Punkt 33 ist übrigens reichlich verallgemeinert. Worauf genau beziehst du dich hier?

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