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Das MGTOW-Manifest

MGTOW gilt als Graswurzelbewegung – ohne Programm, ohne Organisation, ohne Führungspersönlichkeiten oder zentrales Publikationsorgan. Trotzdem hat es ist inzwischen rumgesprochen,

daß MGTOW-Wissen für Männer – mindestens, wenn sie hetereosexuell sind – unverzichtbar ist, wenn sie verhindern wollen, daß sich die falschen Frauen in ihr Leben einnisten, um es nachhaltig zu ruinieren: Frauen gehört für Männer einfach zum größen Risiko im Leben, wenn sie nicht wissen, auf was sie achten müssen.

Um so mehr hat es mich überrascht, auf irgendeinem Russen-Server das folgende deutsch-sprachige, anonyme pdf zu finden:

Nach kurzer Recherche fand ich diese website, die offenbar der Ursprung des Textes ist.

So wenig in solchen Texten für ihre zum Teil holzschnittartigen Thesen wasserdicht argumentiert wird, so interessant sind die Punkte, die angesprochen werden. Als advocatus diaboli sind diese Thesen ausgezeichnet geeignet, wenn es darum geht, die weibliche Geschlechterrolle in der Gesellschaft zu detektieren und zu kritisieren – eine Aufgabe, an der Feminismus, linker Maskulismus und Biologismus bisher gescheitert sind.

Ich könnte mir vorstellen, daß die Aussagen von Frauen vor dem Hintergrund einer sozialen Geschlechterrolle zu analysieren und zu übersetzen, der Männerbewegung denjenigen gesellschaftlichen Auftrieb gibt, der von bisherigen Leistungen der Männerbewegung nicht erzeugt werden konnte.

Denn Männer wollen vor allem eines – konkret ihre Probleme lösen und allgemeine Erwägungen a la „eggs are expensive“ helfen da wirklich nicht weiter.


11 Kommentare

  1. uepsilonniks sagt:

    Ah, Lesestoff. Bin gespannt.

  2. Emannzer sagt:

    „.. Feminismus ist nichts anderes als eine weibliche Überlegenheitsbewegung, die sich als eine des
    humanistischen Egalitarismus ausgibt. Der Feminismus hebt die weibliche Inkompetenz in Bereichen
    hervor, in denen Männer herausragend sind, definiert sie neu als Ungerechtigkeiten, indem er Männern
    die Schuld für weibliche Unfähigkeit gibt und dann die Förderung von Frauen in diesen Bereichen
    gesetzlich vorschreibt. ..“

    Man sehe sich nur die ganzen Politikerinnen an, beginnend bei einer Uckermark-Merkel, weitergeführt durch eine Ernst-Albrecht-Uschi, die in der EU durch nichts legitmiert herumhockt, betrachte die ganze Riege der Totalversagerinnen ohne Berufsablschluss von KGE bis irgendeiner Kunstwort „Ska“ Keller und betrachte die Minderleisterin Esken, die am liebsten die Räterepublik wiederhaben möchte und ende nicht bei den beiden „Link*innen“ in der gleichnamigen Doppelspitze. Schon findet sich das o.g. Zitat aus dem PDF bewiesen.

    Wohin das führt, kann man, vorsicht Sarkasmus aktuell in der Projektplanung sehen:

    Neuer Brücke fehlen 14,5 Zentimeter
    Das war sicherlich nicht geplant: Im bayerischen Bürgstadt sollte eine neue Brücke für Fußgänger und Radler über den Fluss Erf gesetzt werden – allerdings haben 14,5 Zentimeter gefehlt. Das Missgeschick fiel erst auf, als die rund 3,5 Tonnen schwere Brücke schon mit einem Kran über dem Fluss hing, wie das „Main-Echo“ am Freitag berichtete.“

    Damit folgte man vermutlich nur dieser ungelenken „Krücken-Merkel“, die als Farbenblinde das Malen nach Zahlen erklären möchte, sondern sich nun aktuell auch als Brücken-Bauerin versucht. Hier im O-Ton:

    „Wir versuchen jetzt, die Brücken zu bauen, aber wir wissen auch nicht, wohin wir die genau bauen. Also, das Ufer sehen wir ja auch nicht“

    Für diesen Satz wäre jeder Politiker geteert und gefedert aus der Stadt gejagt worden,
    aber Deutschland hat ja fertig – nur in der Projektumsetzung jedweder Art nicht!

    PS: Das PDF ist lesenswert, das Bild am Schluss – nun ja …

    • Mir scheint das MGTOW-Thema zu Unrecht in der manosphäre unterrepräsentiert zu sein und was man so findet, verlangt dringt nach update, Klärung, Verbesserung. Auch das Thema Zwangsvaterschaft könnte darin einen Platz bekommen. Vielleicht interessiert dich das Thema ja auch. Der linke Maskulismus hat daran erkennbar kein Interesse – was von der Qualität her ein Vorteil sein dürfte.

  3. […] 2021: Elmar Diederichs schreibt auf seinem Blog „Jungs & Mädchen“ über das Thema mit einem tollen PDF-Link: „Das MGTOW-Manifest„ […]

  4. Emannzer sagt:

    Habe deinen Artikel hier verlinkt, etwas Werbung muss sein 😉

    „Auf dem Blog „Stadtmensch-Chronicles“ steht ein interessanter Artikel, der sich beim Feminismus ausdrücklich für MGTOW (Men Going Their Own Way, übersetzt: Männer gehen ihren eigenen Weg) bedankt.

    MGTOW – Danke Feminismus!

    Der Stadtmensch ist zwischenzeitlich leider an Krebs verstorben – aber ich denke, wir sollten Alle ihn in guter Erinnnerung behalten. Mir fehlt seine Art zu schreiben.

  5. luisman sagt:

    Der Originalartikel ist ja fast schon ‚antik‘. Warum gibt es kaum neue Artikel zu dem Thema? Alles Wichtige dazu wurde bereits gesagt, und die Tatsachen haben sich seitdem nicht geaendert. Danke fuer’s ‚Aufwaermen‘.

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