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Weltherrschaft ohne Frauen durch Frauen

Ernst Stavro Blofeld wollte die Welt in einem James Bond Film mit Laserwaffen und Atomraketen übernehmen – Kinderkram, wie naiv! Was man wirklich dafür braucht, sind die elfengleichen Tänze der Frauen – here is why.

Der Sand, den uns der Biologismus mit seinen gynozentristischen Tiraden von Frauen als evolutionäre Risikominimierer im Alltag in die Augen streut, wirkt nach wie vor: Das wahre politische Potential von Frauen wird von uns Männern einfach nicht erkannt. Dabei ist es enorm.

I. Ökonomische Geschlechterrollen

Um das zu verstehen, erinnern wir an die ökonomisch motivierten Geschlechterrollen, die auf diesem blog schon mehrfach Thema waren: Allen Menschen ist eine kulturelle Wahlfreiheit gegeben ist, wie sie als Person ihrem Leben einen Sinn geben können:

  • (A) deskriptive Variante: Ein Mensch kann seinem Leben einen Sinn geben, indem er etwas von Bedeutung tut – und ist frei zu bestimmen, worin diese Bedeutung liegt. Und indem erst etwas getan werden muß, ist so ein Mensch immer historisch eingebettet.
  • (B) normative Variante: Ein Mensch kann seinem Leben einen Sinn geben, indem er etwas von Wert darstellt – und ist frei zu bestimmen, worin dieser Wert liegt. Würde dieser Wert von eigenen Tun abhängen, würde sich der Wert nicht von obiger Bedeutung unterscheiden. Also ist dieser Wert immer ahistorisch und höchstens der Zugang zu diesem Wert ist historisch eingebettet.

Und Erzählung wird Identität, das ist nichts Neues. Der überwältigende Teil der Männer wählt oder wächst in Variante (A) hinein und sie orientieren sich daher an Figuren wie z.B. Held, Schurke, Herrscher, Krieger, Schöpfer, Weiser, Rebell oder Entdecker. Der überwältigende Teil der Frauen macht das mit Variante (B)  und orientiert sich an Figuren wie z.B. Mutter, Königin, Tochter, Liebhaberin, Hexe oder Jungfrau in Not.

  • Identität von Personen verstehe ich weniger als starre Menge von Merkmalen – wie das bei Leibniz Gesetz üblich ist – sondern als eine Strategie, sich sein eigenes Verhalten via Erklärung verständlich zu machen. Daß die Menge der für Menschen in ihrem Leben erreichbaren Biographien von der so verstandenen Identität abhängt, liegt auf der Hand.

Nehmen wir uns (B) vor. Was passiert mit Menschen, deren Lebenserzählung darin besteht, etwas von Wert zu repräsentieren? Denken wir unter dieser Annahme mal an eine der täglichen Geschlechterasymmetrien:

  • (1a) Stellen wir uns vor, eine Frau weist im Club die Initiativen und Flirtversuche vieler Männer für alle sichtbar zurück.
  • (1b) Für Männer ist das im Sinne von (A) unverständlich, da nichts von Bedeutung passiert ist und auch verhindert wird, daß es passiert.
  • (1c) Doch die Frau hatte im Sinne von (B) einen gelungenen Abend: Denn alle haben oder konnten sie wenigstens bei ihren Abweisungen beobachten.
  • (1d) Die Folge ist, daß die Frau weiß, daß sie für viele andere unbekannte Menschen, eine Art Rätsel geschaffen hat, daß sich die Beobachter selbst erklären müssen.
  • (1e) Nimmt die Frau an, daß jeder andere Mensch ebenfalls etwas von Wert darstellen will und das auch von jedem anderen glaubt, dann wird die kommunikative Strategie der Frau plötzlich klar.
  • (1f) Denn in der Öffentlichkeit hat sie sich erstens als begehrenswert erwiesen und zweitens andere abzuweisen, legt die (B)-Erklärung nahe, daß sie sich für zu wertvoll hält, um deals über sie selbst mit diesen wertlosen Männern zu machen – offenbar zu recht, weil sie sich ja empirisch als begehrenswert und damit für Männer als wertvoll erwiesen hat. Und ficken kann frau später immer noch. Sie hat ja gerade bewiesen, daß sie jeder will.

Ich entschuldige mich für dieses Beispiel auf Pennäler-Niveau, aber es gibt einfach zu viele Männer, die Frauen immer noch romantisieren oder eine andere Art von Gynozentrismus fahren.

Neues Beispiel:

  • (2a) Als ich mal in Dolgoprundny wohnte, beobachtete ich eines Tages ein junges, russisches Pärchen beim Federballspiel Samstag morgens auf dem allgemeinen Fußballplatz (Stadium MIPT) des Studentendorfes.
  • (2b) Er wollte spielen, nahm das Spiel ernst, versucht im Rahmen der Regeln zu gewinnen und optimierte laufend jede seiner Bewegungen dementsprechend.
  • (2c) Daher hat er am Ende auch haushoch gewonnen, doch das störte die Frau nicht, denn sie profitierte ebenfalls enorm. Nur wie?
  • (2d) Denn sie lief einem Federball nur dann hinterher oder versuchte ihn zurückzuschlagen, wenn sie dabei die Chance hatte, tänzerische Bewegungen machen zu können, die wohl grazil oder elfengleich wirken und daher um sie herum die Aura des Ästhetischen erzeugen sollten, wodurch sie als Frau in den Augen aller potentiellen Beobachter des Spiels aus den umliegenden Hochhäusern an Wert gewinnen würde.
  • (2e) Damit war das Federballspiel eine Art soziale Investition, die langfristig wirkt. Zu gewinnen oder der Typ mit dem sie spielte oder gar sein Verdruß, der sich einstellen muß, wenn er bemerkt, daß sie nicht wirklich mitspielt – alles völlig egal. Denn es ging allein darum, Weiblichkeit zu realisieren – oder wengistens das, was sie darunter zu diesem Zeitpunkt verstand.

II. Weiblichkeit als sozial parasitäre Existenzform

Was hat das – insbesondere (2) – mit Weltherrschaft zu tun? Wir alle erinnern uns an die angebliche Aussage von Rockefeller, der im Suff mal verraten haben soll, warum der Feminismus finanziell so gefördert wurde: Man habe mehr Konsumenten erzeugen wollen, die besteuert werden können. Gleichzeitig wurden die kreditgetriebenen Geschäftsfelder erweitert für Produkte mit weiblichen Adressaten, es gab mehr Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, die Löhne konnten gedrückt werden, die Sozialkassen wurden kurzfristig mit neuen Beiträgen geflutet, sowie der staatliche Zugriff auf die Kinder ausgedehnt und so weiter – kurz: es ging einfach ums Geld.

Ob das die Intention war, weiß ich leider nicht, aber diese Effekte sind alle wirklich eingetreten: Der Feminismus hat den Frauen eingeredet, daß ihr Lebensglück darin bestünde, ihre Lebenszeit für die Vermehrung fremden Kapitels einzusetzen. Doch was für (A)-Männer idiotisch klingt, klingt für (B)-Frauen einleuchtend und vertraut: Denn es wird zwar Lebenszeit für fremdes Kapitel eingesetzt, doch Frauen bekommen zusätzlich die Anerkennung der Firmenleitung – eine Währung, die nur für sehr wenige Männer relevant ist, weil sie typischerweise nicht für jemanden wertvoll sein, sondern in ihrem Leben etwas erreichen wollen.

Zusammen mit (2) ziehen wir aus diesem Beispiel den Schluß:

  • (3) Solange man einer (B)-Frau Gelegenheit gibt, sich privat und in der Öffentlichkeit gemäß ihrer eigenen Interpretation von Weiblichkeit aufzuplustern, zu produzieren und in Szene zu setzen, gibt man ihr ein so starkes, psychologisches Aufputschmittel, daß ihr alles andere im Grunde egal wird. Insbesondere spielt es für (B)-Frauen keine Rolle, welche Merkmale eine reale Situation sonst noch hat, solange sie nur das überwältigende Potential bietet, Weiblichkeit für sich selbst abzuernten.

Kluge Männer, die keinerlei Respekt für sich selbst besitzen, setzen sowas auch als Aphrodisiakum ein – und damit sind nicht irgendwelche gammligen PUA-Regeln gemeint.

III. Das politische Potential der Frauen

Was passiert nun, wenn man (B)-Frauen via Frauenquote massenhaft in die Politik transferiert? Wir erinnern uns daran, daß (B)-Frauen sich wegen (3) für die Welt und die Menschen in ihr nur insoweit interessieren, als sie es ihnen erlaubt, sich selbst einen besonderen Wert zuzuweisen – in Abhängigkeit vom individuellen Verständnis von Weiblichkeit.

Und weiter erinnern wir uns: Unser politisches System – wie auch das aller anderen westlichen Staaten – benutzt Repräsentation und ist folglich hierarchisch aufgebaut. Nehmen wir nun an, daß die politische Repräsentation, das Parlament, nur mit (A)-Männern besetzt ist.

  • Dann wird jeder dieser Männer seine Position benutzen, um etwas von Bedeutung aufzubauen – was immer das sein mag. In der Hinsicht sind Männer keineswegs besser als Frauen.

Aber: Wenn an das politische System, an die Wirtschaft oder an die Gesellschaft, äußere z.B. ökonomische Kräfte – z.B. durch große Vermögensverwaltungen – angelegt werden, um eine bestimmte Entwicklung herbeizuführen, dann werden diese (A)-Männer jeder für sich einen mikroskopisch kleinen Widerstand leisten. Und weil eine Hierarchie vorliegt, kommt es gerade auf die Person dieser (A)-Männer an. Denn jeder (A)-Mann hat seine eigenen Ziele und der auf diese Weise entstehende, mittlere – sozusagen – bürokratische und administrative Gesamtwiderstand macht es wirklich schwer, die Reaktion der Gesellschaft auf diese äußeren Kräfte zu steuern. Und dann kann man sich den ganzen Kram im Grunde auch gleich schenken.

Das politische Potential der Frauen wird aktiviert, wenn man diese z.B. von großen Vermögensverwaltungen initiierte Entwicklung z.B. von Nationalstaaten mit einem Weiblichkeitsbonus für die (B)-Frauen in Führungspositionen versieht. Beispiele dafür kennen wir alle:

  • Frieren, um Putin zu schaden.
  • Armut, um LGBT-Verweigerern zu schaden.
  • Fleischlos leben für den Klimawandel.
  • Stagflation für die Freiheit der Ukraine.
  • Freiwillige Gentherapie für Oma’s längeres Leben.
  • Kinderlos bleiben für den Klimawandel.

… und dergleichen Blödsinn mehr. Doch (B)-Frauen in Führungspositionen können in diesen Fällen nicht nur eine weitere Person, sondern ganze Staatsvölker moralisch maßregeln und dadurch unfaßbar sozial an Gesicht gewinnen und für Äonen wertvoll werden – auch dann, wenn sie aussehen wie die Schrumpelhexen. Was zählt da schon die Freiheit oder die Gesundheit anderer Menschen?

Vor allem: Der administrative Widerstand gegen äußere Kräfte wird bei (B)-Frauen in Führungspositionen im Mittel deutlich geringer ausfallen, da man die (B)-Frauen für ihre Gleichgültigkeit und Ignoranz den Menschen und ihrer Zukunft gegenüber belohnt und ihre eigensüchtige Geltungssucht anstachelt, insofern man es ihnen so einrichtet, daß sie sich selbst moralisch überhöhen, indem sie dem Rest der Welt schaden. (A)-Männer würden das nie tun, denn sie wollen, daß gegenwärtige Entscheidungen ihnen nicht jede Zukunft wegnehmen, in der sie etwas von Bedeutung tun könnten.

Das ist das Prinzip: (B) führt dazu, daß Frauen auf eine spezifische Weise korrupt werden, die sie mit (A)-Männern nicht teilen – Analoges gilt für Männer. Dieses Prinzip erfordert übrigens nicht, daß die Männer bessere Menschen sind als Frauen, sondern nur, daß sie etwas von Bedeutung in ihrem Leben erreichen wollen, was sie weniger lenkbar macht und härtere Mittel z.B. Erpressung wegen Kindesmißbrauch erfordert, wenn man sie zu etwas bringen will. (A) zu folgen, erzwingt übrigens typischerweise soziale Kooperation. Für (B)-Frauen gilt das nicht, wie in (1) demonstriert wurde.

IV. Political Engineering via Frauenquoten

Ich kann mir kaum vorstellen, daß die Psychologen, Soziologen und professionellen Sozialingenieure, die von den Eliten seit Jahrzehnten bezahlt werden, das übersehen haben – oder das sie so dumm waren, das alles in ihre Planungen nicht mit einzubeziehen. Weltherrschaft ist im Grunde nur durch Frauen möglich – oder alles endet in blutigen Revolutionen. Und Weltherrschaft läuft immer ohne Frauen ab, weil sie als (B)-Frauen primär an der Realisierung von Weiblichkeit durch die Welt interessiert sind. Würden sie sich für die Welt interessieren, dann würden sie der (A)-Strategie folgen – was sie nur in Ausnahmefällen tun.

Mit anderen Worten: Die gegenwärtige Phase der Versklavung der Weltbevölkerung durch die großen Konzerne und ihre Vermögenverwaltungen wurde vermutlich seit den 1960ern vorbereitet.

  • Und wenn man die Gesellschaft einfacher und mit geringeren Mitteln oder kürzerer Vorbereitung steuern könnte, dann hätten die Eliten ganz sicher einen solchen billigeren Weg gewählt.

Aber offenbar kann man das nicht. Und das bedeutet, daß der Widerstand in den einzelnen Nationalstaaten etwas in ähnlicher Größenordnung tun muß, wenn er Erfolg haben will: Maßvoll zu bleiben, wird immer in Tod und Unfreiheit führen. Und was an mitfühlenden Basisparteien in Deutschland so rumhüpft, ist einfach nur noch lächerlich und wird von kaum jemandem ernst genommen.

Nur Extremismus hält diesen Zug noch auf – und der ist Dank Jahrzehnte langer Staatspropaganda nicht mehr populär. Für Extremismus werden der linke und der biologistische Maskulismus wohl auch niemals die Eier haben – und das obwohl die Männer jetzt unsere letzte Hoffnung sind.


2 Kommentare

  1. uepsilonniks sagt:

    Ich entschuldige mich für dieses Beispiel auf Pennäler-Niveau,

    Bruder Beispiel ist unser bester Prediger.

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