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Gender & Gesellschaft

Übersicht:

  1. Macht oder Kooperation?
  2. Mythen über Frauen und Männer
  3. Erzielte Teilergebnisse
  4. PermaLinks zu anderen Artikeln

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I. Macht oder Kooperation?

Es gibt eine Unzahl von Binsenweisheiten darüber, wie Männer und Frauen denn im allgemeinen so sind und fast alle bewegen sich zuverlässig im Spannungsdreieck von „hanebüchen“, „absurd“ und „lächerlich“. Finden kann man sie überall – z.B. in Frauenzeitschriften, die beim Arzt oder Friseur ausliegen, in songs, Beziehungsratgebern, Filmen, Leitartikeln über evolutionäre Psychologie, Kneipengesprächen oder Kontaktanzeigen.

Interessanterweise werden diese Binsenweisheiten alle auf statistischem Weg generiert: Man nimmt meist Vertreter einer Menge von Leuten mit einem physiologischen Merkmal z.B XY-Chromosom oder einem gewissen Testosteron-Wert, fügt irgendein soziales Merkmal hinzu z.B. „unverheiratet“ und läßt die Probanden irgendeine Testsituation durchlaufen, ohne sich zu fragen, was die Probanden eigentlich denken.

Selbst, wenn man dieses Verfahren für legitim und die getesteten Hypothesen für belastbar hält – ich tue das nicht – hat man als Leser solcher Studien eigentlich nicht viel gewonnen. Denn wie alle Hypothesen, die nur eine gewisse Wahrscheinlichkeit ihrer Richtigkeit mit sich bringen, steht jeder Leser, der es z.B. mit einem unverheirateten XY-Chromosomenträger zu tun hat, vor dem Problem, herausfinden zu müssen, ob oder in welchem Maße die Hypothese auf das konkrete Verhalten des in dieser Situation anwesenden Repräsentanten zutrifft oder ob dieser Mensch vielleicht im vorliegenden einfach ganz andere Gründe für sein Verhalten wählt, die unsere Studie gar nicht berücksichtigt – und auch nicht berücksichtigen kann. Wir sind schließtlich keine Maschinen: Selbst wenn alle Entscheidungen einen biochemischen oder neuronalen Träger im Gehirn haben, hat noch keiner nachgewiesen, daß keiner dieser Zustände oder Prozesse etwas mit Willensfreiheit zu tun habe. Und Wissen, daß uns nicht in die Lage versetzt, etwas in der Situation zu können, über die das Wissen beansprucht, etwas Wahres auszusagen, ist nun mal dubios.

Trotzdem gibt es bemerkenswerte Übereinstimmungen unter den Geschlechtern darüber, welche Art von Verhalten bei dem angehimmelten Geschlecht nicht gut ankommt, was in die Katastrophe führt, womit man beschwichtigen kann etc. . Und irgendwie ist uns auch klar, daß diese Art von sozialem Miteinander von Asymmetrien geprägt ist. Was wir daher wirklich machen und wirklich brauchen, ist die Fähigkeit, die selbstgewählten Handlungsgründe der Menschen anhand ihrer Aussagen, ihres selbstkommentierten Verhaltens und ihren Erklärungen erkennen und aus diesem Wissen erschließen zu können, welche Erklärungen einer Person in einer angenommenen sozialen Situation für ihre eigenen Entscheidungen zur Verfügung stehen und welche nicht. Und interessanterweise ist das kein statistisches, sondern ein begriffliches und damit ein deterministisches Problem.

Während der Feminismus die Frage nach der adäquaten Beschreibung und Analyse der sozialen Realität mit Hilfe der begrifflichen Werkzeuge „soziale Klasse“, „Privileg“, „Geschlecht“ und „Anerkennung“ in Angriff nimmt, bringt dieser blog dafür das epistemische Potential von Handlungserklärungen, die in einer historisch gewachsenen Kultur zu Strategien sozialer Orientierung amalgamiert werden, in Anschlag:  Jeder einzelne Mensch benutzt nicht für alle seine Entscheidungen dieselbe Strategien und sie alle einzeln erkennen zu können, ist entscheidend für die Frage, wie man sich einem konkreten Menschen gegenüber verhalten will. Daß sich zufälligerweise auch viele andere Menschen derselben Strategie bedienen und z.B. unter ihnen viele, aber nicht alle oder nur Männer sind, ist dagegen offenbar eine völlig unwichtige Information für die Auswahl der eigenen Reaktion.

Wenn diese Art von Informationen aber unwichtig ist, um eine vorgegebene soziale Situation zu meistern, in der mein Sozialpartner beliebigen Geschlechts verschiedene, aber nicht alle möglichen Optionen der Kooperation anzubieten gewillt ist, dann kann man apriori abschätzen, daß biologische oder evolutionäre Verhaltenserklärungen in der Auseinandersetzung mit anderen Geschlechtern ebenso nutzlos sein werden, wie die feministischen Versuche, die praktische und theoretische Autonomie der Personen auf ihre Zugehörigkeit zu einer biologischen oder sozialen Klasse zu reduzieren.

In diesem blog wollen wir daher eine nicht-statistische, postgender-Theorie der spieltheoretischen Analyse sozialer Beziehungen entwickeln, die erstens ohne den Machtbegriff auskommt und zweitens in Anschlag bringt, was im Feminismus immer unterschlagen wird: daß Menschen im Hinblick auf die Lösung eines Problems über das nachdenken, was sie selbst und andere sagen oder tun. Und indem wir das tun, bieten wir informative Erklärungen sozialer Realität an, die kein Feminismus jemals wird hervorbringen können.

II. Mythen über Frauen und Männer

  1. Mythos Trümmerfrauen

III. Teilergebnisse, die bisher erarbeitet wurden

Russische Frauen

  1. Neben vielen kulturellen Unterschieden bestehen auch Russinnen darauf, Weiblichkeit als gestaltendes Lebensprinzip zu praktizieren. Da dies in Russland aber nicht so einfach ist, weil Frauen DIE wesentliche Stütze von Wirtschaft und Gesellschaft sind und daher eine Menge unweiblicher Pflichten haben, werfen sich die Frauen verstärkt auf die Männer als Gelegenheitsbeschaffer zum Ausüben ihrer Weiblichkeit, was den Kontakt zwischen den Geschlechtern deutlich erschwert und ihn für die Männer belastender macht.
  2. Wie dies im Einzelnen geschieht, unterliegt einem kulturellen Relativismus, daß es überhaupt geschieht, entspricht internationalem Standard.

IV. PermaLinks zu anderen Artikeln

  1. http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/5805-bruederle-debatte-und-sexismus
  2. http://www.nypost.com/p/news/local/what_women_want_qRO8pvoSKeFcqrPSftoi6N/0
  3. http://www.cuncti.net/streitbar/410-wenn-frauen-zu-sehr-luegen
  4. http://www.cuncti.net/streitbar/391-kollektive-jagd-auf-einen-vermeintlichen-kinderschaender
  5. http://www.cuncti.net/lebbar/408-einfach-nur-vortraege-und-einfach-keine-frauen
  6. http://www.cuncti.net/lebbar/369-arme-jungs
  7. http://www.cuncti.net/streitbar/282-warum-es-eine-starke-frauen-und-eine-schwache-maennerbewegung-gibt
  8. http://www.cuncti.net/streitbar/279-frauendaemmerung-ueber-die-unlust-des-modernen-mannes
  9. http://www.cuncti.net/streitbar/252-catherine-hakims-praeferenztheorie-was-frauen-wollen
  10. http://www.cuncti.net/streitbar/184-was-vom-manne-uebrig-blieb-das-problem-der-maennlichen-identitaet
  11. http://www.eurozine.com/articles/2010-07-07-hollstein-de.html
  12. http://www.cuncti.net/lebbar/119-barbara-kiesling-qviele-frauen-haben-kein-bewusstsein-fuer-die-eigene-aggressionq
  13. http://www.cuncti.net/haltbar/265-jobcenter-benachteiligen-arbeitslose-maenner
  14. http://www.cuncti.net/haltbar/100-massenvergewaltigungen-versklavung-gendercide
  15. http://www.cuncti.net/lebbar/117-burkhard-oelemann-qdie-lynchaufrufe-sind-ein-logisches-produkt-jahrzehntelanger-daemonisierungq
  16. http://www.zeit.de/2012/16/DOS-Maenner
  17. http://www.avoiceformen.com/feminism/infantriarchy
  18. http://www.forbes.com/sites/peggydrexler/2013/05/23/sexist-women-bosses
  19. http://www.psychologytoday.com/blog/the-attraction-doctor/201204/why-are-men-frustrated-dating
  20. http://www.youtube.com/watch?v=FR8ewj4E8vA
  21. http://derstandard.at/1304552595944/Jugendstudie-Jede-zweite-junge-Frau-waere-gerne-Hausfrau-wenn-der-Mann-genug-verdient
  22. http://therightsofman.typepad.co.uk/the_rights_of_man/2013/07/98ofpeoplewhodieatworkaremale.html
  23. http://www.the-niceguy.com/contributors/GoodMen.html
  24. http://www.spring.org.uk/2013/08/men-want-women-to-split-dating-costs-but-are-scared-to-ask.php
  25. http://www.dailymail.co.uk/femail/article-1213212/The-ego-epidemic-more-inflated-sense-fabulousness.html
  26. http://www.huffingtonpost.com/marcus-buckingham/whats-happening-to-womens_b_289511.html
  27. http://www.dailymail.co.uk/femail/article-1213212/The-ego-epidemic-more-inflated-sense-fabulousness.html
  28. http://www.standardmedia.co.ke/?articleID=2000093348&story_title=Kenya-misandry-and-aggression-against-men-is-real
  29. http://www.wien-konkret.at/soziales/scheidung/scheidungstricks-frauen
  30. http://equalitycanada.com/2013/09/26/are-mens-issues-just-myths
  31. http://www.huffingtonpost.com/iris-krasnow/help-i-hate-my-husband_b_1229627.html
  32. http://www.kimiss.uni-tuebingen.de/de/2012studie.html
  33. http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/510110/Studie_Frauen-geben-mehr-fuer-Konsum-aus-als-Maenner
  34. http://sciencefiles.org/2013/11/01/mean-girls-gemeinheit-von-frauen-ist-biologisch-determiniert-sagt-kanadische-forscherin/
  35. http://www.batteredmen.com/batdulut.htm
  36. http://www.huffingtonpost.com/2012/09/11/men-women-prison-sentence-length-gender-gap_n_1874742.html
  37. http://en.wikipedia.org/wiki/%E2%80%9CWomen_are_wonderful%E2%80%9D_effect
  38. http://www.welt.de/vermischtes/article120941642/Warum-Frauen-nicht-mit-ihren-Maennern-schlafen.html
  39. http://www.theguardian.com/uk/2001/aug/14/edinburghfestival2001.edinburghbookfestival2001
  40. http://agensev.de/texte/ein-wahrhaft-feministisches-manifest-prostitution-als-frauenbefreiung/
  41. http://epicdpic.com/hot/differences-men-women
  42. http://wortschrank.wordpress.com/2013/11/27/livebericht-vom-zehnkampf-bei-der-opferolympiade/
  43. http://www.nuklearsprengkopf.de/2013/12/ich-kann-da-wie-ein-mann-sein/
  44. http://www.cicero.de/stil/geschlechterdebatte-weicheier-frauenhand/56604
  45. http://www.businessinsider.com/wealthy-older-women-are-hiring-men-in-kenya-to-romance-them-2014-10?op=1