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Schlagwort-Archive: Atheismus

Die neue Debatte um eine lokale Leitkultur

Prof. Günter Buchholz und Dr. Alexander Ulfig, die sich in der Vergangenheit bereits als Urheber fundierter Kritik an der Genderideologie erwiesen haben, haben letztens interessante Beiträge zu der auf Bassam Tibi zurückgehenden Debatte um eine von jedem Nationalismus befreiten und lokal auf ihr historisches Entstehungsgebiet beschränkten Leitkultur gemacht, in der sie sich stark machen gegen den unter seinem aktuellen label „Islamophobie“ verbreiteten Multikulturalismus. In diesem post wird die Debatte im Hinblick auf den Atheismus und den Humanismus fortgesetzt. (mehr …)

Die Naturalisierung des Humanismus als Erbe des Atheismus

Wer Metaphysikkritiker oder Atheist ist, muß sich Gedanken darüber machen, wie das Gehirn den Geist erzeugt. Dabei gibt es nur zwei ernstzunehmende Optionen: Reduktive Theorien identifizieren auf die eine oder andere Weise die mentalen Zustände einer Person mit ihren zerebralen Zuständen. Nicht-reduktive Theorien akzeptieren neben Dingen und Ereignisssen auch Personen in ihrer Ontologie und das verschafft der Alltagspsychologie einen von der Neurobiologie unabhängigen Status als empirische Theorie der Personen. Letzteres genügt, um die Naturalisierung des moralisch motivierten analytischen Humanismus wenigstens im Prinzip zu garantieren. Und nur darauf kommt es an. (mehr …)

Was ist analytischer Humanismus?

Jeder Humanismus hat es in Zeiten allgemeiner Naturalisierungsforderungen notorisch schwer: Einerseits zweifelt kein Humanist daran, daß allein das Gehirn den Geist erzeugt, denn Humanismus ist konsequent atheistisch. Doch andererseits besteht die Menschenrechte begründende Würde des Menschen gerade darin, daß er seine Freiheit, etwas zu tun, auch ausübt. Das wirft einerseits die Frage auf, welche Freiheit das Gehirn dem Geist überhaupt läßt und andererseits scheint die Naturwissenschaft die Möglichkeit der Moral generell zu bedrohen, denn ohne Freiheit gibt es klarerweise keine moralische Verantwortung. Dieser post geht jedoch einer anderen Frage nach: Welche Freiheit wird eigentlich vom Humanismus konzeptionell benötigt?
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