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Schlagwort-Archive: ethischer Humanismus

Die neue Debatte um eine lokale Leitkultur

Prof. Günter Buchholz und Dr. Alexander Ulfig, die sich in der Vergangenheit bereits als Urheber fundierter Kritik an der Genderideologie erwiesen haben, haben letztens interessante Beiträge zu der auf Bassam Tibi zurückgehenden Debatte um eine von jedem Nationalismus befreiten und lokal auf ihr historisches Entstehungsgebiet beschränkten Leitkultur gemacht, in der sie sich stark machen gegen den unter seinem aktuellen label „Islamophobie“ verbreiteten Multikulturalismus. In diesem post wird die Debatte im Hinblick auf den Atheismus und den Humanismus fortgesetzt. (mehr …)

Überblick über das humanistische picture

Der analytische Humanismus ist normativer Natur, da er aus einem simplen Demütigungsverbot als zentralem Teil des menschlichen Moralerbes abgeleitet wird, dem im Grunde alle, Maskulisten wie Feministen, zustimmen. (mehr …)

Soziale Würde und Gerechtigkeit statt Zivilität

Die Feministen machen gerne geltend, Menschenrechtler zu sein, insofern sie im Feminismus die radikale Idee zu sehen meinen, daß Frauen Menschen seien. Um so erstaunlicher ist es, daß sie nie vor das Bundesverfassungsgericht oder den europäischen Gerichtshof ziehen. Der Grund für Letzteres ist die Tatsache, daß sich Feministen de facto eben nicht für die Menschenwürde, sondern lediglich für die soziale Würde von Frauen interessieren.
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Menschenwürde und Menschenrechte – Von Spiegeln des Humanismus

Das Konzept der Menschenwürde spielt für Männerangelegenheiten eine zentrale Rolle: Entsorgte Väter z.B. beklagen die Verletzung ihrer Menschenrechte und verlangen eine Korrektur im Sinne ihrer Menschenwürde, Männer halten das rechtliche Phänomen der Zwangsvaterschaft für einen Verstoß gegen ihre Menschenwürde und auch Frauen wie Feministinnen stehen in spezifischer Weise mit der Menschenwürde auf Kriegsfuß, da sie im Fall der Abtreibung eine Hierarchie von Menschenrechten befürworten, nach der das Recht des Embyros auf Leben dem Recht der Frau auf Selbstbestimmung nachsteht.  Vom humanistischen Standpunkt aus ist es daher wesentlich, zu klären, wie Menschenrechte zu rechtfertigen sind, wem Menschenwürde in welchem Umfang zukommt und ob eine Hierarchie von Menschenrechten mit einem gültigen Konzept von Menschenwürde überhaupt vereinbar ist. (mehr …)

Menschenwürde oder Zwangsvaterschaft?

Die Rechtslage der Männer ist im Vergleich zur den Rechten, die die Frauen für sich verbuchen können, in den letzten Jahren immer schlechter geworden: In punkto gleiche Rechte hinken die Männer den Frauen ebenso hinterher wie in in punkto gleiche Lebenschancen. Besonders eklatant sichtbar wird das dort, wo die Frauen ihre Kinder benutzen können, um Männern etwas anzutun. Neben den entsorgten und entrechteten Vätern steht das Problem der Zwangsvaterschaft im Mittelpunkt der Misere. (mehr …)

Was ist analytischer Humanismus?

Jeder Humanismus hat es in Zeiten allgemeiner Naturalisierungsforderungen notorisch schwer: Einerseits zweifelt kein Humanist daran, daß allein das Gehirn den Geist erzeugt, denn Humanismus ist konsequent atheistisch. Doch andererseits besteht die Menschenrechte begründende Würde des Menschen gerade darin, daß er seine Freiheit, etwas zu tun, auch ausübt. Das wirft einerseits die Frage auf, welche Freiheit das Gehirn dem Geist überhaupt läßt und andererseits scheint die Naturwissenschaft die Möglichkeit der Moral generell zu bedrohen, denn ohne Freiheit gibt es klarerweise keine moralische Verantwortung. Dieser post geht jedoch einer anderen Frage nach: Welche Freiheit wird eigentlich vom Humanismus konzeptionell benötigt?
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Humanismus als personale Autonomie

Der im letzten post entwickelte humanistische Antifeminismus erlaubt es erstmals, Feminismus von einem moralischen Standpunkt aus zu kritisieren. Humanismus gegen Feminismus in Stellung zu bringen, verlangt einen Begriff der Menschenwürde, der einen positiven Freiheitsbegriff, eine Freiheit etwas aus selbstgewählten Gründen zu tun, involviert. Dieser post untersucht, worin die Abhängigkeit einer frei genannten Entscheidung von solchen Gründen besteht und leistet damit einen Beitrag zur Bestimmung des Humanismusbegriffs als universalistisch, die im letzten post viel zu kursorisch ausgefallen war.
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