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Feminismus und Maskulismus: Jenseits von Schoppes Verständnis

Anläßlich des Umzuges seines blogs hat Lucas Schoppe sich mal wieder hochgradig pragmatisch zum Feminismus geäußert. Das ist nicht unproblematisch, denn er scheint seine Rolle als spezifisches Aushängeschild der Männerrechtsbewegung nicht so recht ernst zu nehmen. Zwar hat sich Schoppe nach einem interessanten Start seines blogs inzwischen vom Maskulismus distanziert – was ich begrüße – und auch mit einer Männerbewegung hat er nichts zu tun – was ich ebenfalls begrüße – aber leider beschränkt er seine Aufmerksamkeit nicht auf Themen der Väterrechtsbewegung. Das ist insofern ein Problem, als Außenstehende kaum so differenziert zwischen den verschiedenen Bewegungen unterscheiden. Selbst Leszek, der zusammen mit Arne Hoffmann als exponiertester Vertreter des linken Maskulismus gelten kann, hält Schoppes blog fälschlicherweise für eine Quelle des linken Maskulismus. Sehen wir uns die Details an. (mehr …)

Offene Fragen an den Maskulismus 2015

Nach intensiver, interner Beratung sieht meine Perspektive zum Jahresanfang 2015 dann doch etwas anders aus, als die Schilderungen von Lucas Schoppe – der nichts ließt, was nicht emotionslos genug ist, weil er vermutlich die amusement-Kompentente von Scharfzüngigkeiten nicht erkennt – oder cotwa es vielleicht nahelegen würden: (mehr …)

Wie kann man Männlichkeit definieren?

Für fundamentalistische Maskulisten ist die Wiederentdeckung der Männlichkeit ein notorisches Problem und sicher hat Christoph Kucklick in einem Buch Das unmoralische Geschlecht Bahnbrechendes geleistet. Doch leider läßt sein Buch offen, wie man Männlichkeit unabhängig von Weiblichkeit definieren kann und in der maskulistischen bloggerszene habe ich persönlich noch keine frischen Ideen dazu gefunden. Um das Problem zu lösen, leiten wir in diesem post Adäquatheitsbedingungen für eine solche Lösung her: Ich kann keine Llösung für ein Problem finden, wenn ich nicht weiß, welche Eigenschaften diese Lösung haben muß.
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Männlichkeit unterm Feminismus

Eine feministische bloggerin hat mich dankenswerterweise auf einen Text aufmerksam gemacht, der eine feministische Sicht auf Pornographie und ihre Rolle bei der Bestimmung dessen schildert, was Männlichkeit ausmacht.Die Pointe des feministischen Textes liegt darin, daß Männlichkeit in seinen wesent- lichen Zügen sexualisiert wird, anstatt sie als ein Verständnis von Personalität als Funktion autonomer Entscheidungen zu charakterisieren. In der feministischen Praxis, in blogs, Feuilletons und anderen kulturschaffenden Leistungen der Massenmedien scheint mir diese Idee durchweg populär zu sein, feministische Theorie ist da zurückhaltender. Wir werden in diesem paper zeigen, daß die in dem vorliegenden Text praktizierte feministische Sexualisierung von Männlichkeit nicht nur biologistisch und sexistisch, sondern auch überflüssig und sogar kontraproduktiv ist, wenn es darum geht, für gleiche Rechte und gleiche Chancen einzutreten. Letzteres können Humanisten ihrem Selbstverständnis nach auch tun, für Ersteres benötigt man offenbar Feministen. (mehr …)