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Schlagwort-Archive: Maskulismus

Gibt es eine richtige Strategie in der Geschlechterdebatte?

Die wenig schmeichelhafte Bezeichnung „philosophisches Trockenfutter“ in Jawo’s links hat mir in Erinnerung gebracht, daß vielleicht doch nicht jeder sofort versteht, was in den letzten Wochen auf diesem blog passiert und welche Vorteile ein wenig Begriffsgynmastik so mit sich bringt. Die Sache vereinfacht sich glücklicherweise dramatisch, wenn man die Folge der letzten posts aus der strategischen Vogelperspektive betrachtet. Das machen wir jetzt einfach mal und unterbrechen die Serie systematischer Fortschritte. (mehr …)

Feminismus und Maskulismus: Jenseits von Schoppes Verständnis

Anläßlich des Umzuges seines blogs hat Lucas Schoppe sich mal wieder hochgradig pragmatisch zum Feminismus geäußert. Das ist nicht unproblematisch, denn er scheint seine Rolle als spezifisches Aushängeschild der Männerrechtsbewegung nicht so recht ernst zu nehmen. Zwar hat sich Schoppe nach einem interessanten Start seines blogs inzwischen vom Maskulismus distanziert – was ich begrüße – und auch mit einer Männerbewegung hat er nichts zu tun – was ich ebenfalls begrüße – aber leider beschränkt er seine Aufmerksamkeit nicht auf Themen der Väterrechtsbewegung. Das ist insofern ein Problem, als Außenstehende kaum so differenziert zwischen den verschiedenen Bewegungen unterscheiden. Selbst Leszek, der zusammen mit Arne Hoffmann als exponiertester Vertreter des linken Maskulismus gelten kann, hält Schoppes blog fälschlicherweise für eine Quelle des linken Maskulismus. Sehen wir uns die Details an. (mehr …)

Wenn Maskulisten Humanisten sind – wozu dann ein neuer Begriff?

In der maskulistischen blogosphäre gibt es notorisch Probleme bei Positionsbestimmungen: Wie verhalten sich Maskulismus, Feminismus und Humanismus zueinander? (mehr …)

Studie zum Geschlechterdiskurs – Euphemismen, Teil 2

Dieser post setzt meine Rezension aus dem letzten post der Studie des Vienna Circle über den Geschlechter- diskurs von Johannes Meiners und Christine Bauer-Jelinek vom Februar 2015 fort. Da ich mit dem B-Teil deutlich stärker übereinstimme als mit dem A-Teil, es aber recht unwahrscheinlich ist, daß auf einmal besser gearbeitet wurde, brauchen wir ein Wort der Warnung: Offensichtlich hängen meine Meinungen über Maskulismus stark von den news auf genderama ab. Und obwohl nicht-feminist.de, only_me und gleichmaß.wordpress.com zu meiner Pflichtlektüre zählen, kann das diese Abhängigkeit offenbar nicht ausgleichen: Ich sorge selbst in völlig unzureichendem Maße für NICHT vorselektierte Informationen zu Geschlechterthemen – dafür fehlt mir einfach die Zeit. Letzteres ist einer der Gründe dafür, warum in diesem blog nur Grundsatzfragen behandelt werden, bei denen ich selbst Korrektheit und Vollständigkeit der benutzen Materialien sicherstellen kann. Es bleibt zu hoffen, daß nicht-feminist.de personelle Verstärkung erhält, um Einseitigkeiten wirksam abbauen zu können. (mehr …)

Wie wird man Maskulist?

Für Anfänger versuchen Feministen meistens den Feminismus herunterzuspielen a la „Feminismus ist simpel, untheoretisch und irgendwie ist jeder ein Feminist, er weiß es nur noch nicht.“. In diesem Fall entstehen „Bin ich Feminist?“-Tests wie dieser. Andere Tests sind anspruchsvoller, doch sie zählen zum Einen Themen zum Feminismus, die damit nichts zu tun haben wie z.B. Ablehnung von Schönheitsidealen und sie suggerieren zum Anderen eine soziale Realität, die nicht besteht, z.B. wenn sie behaupten, daß Promiskuität nur bei Frauen gesellschaftlich geächtet sei. Denn in Wahrheit ertönen Schlampenrufe vor allem von Frauen, während sie für Männer Negativschablonen wie z.B. dumpfe Triebsteuerung parat haben. Und je älter aber ein Mann wird, desto eher gilt er als „geiler alten Bock“. Einer älteren Frau, die ihre Lust ausleben will, würde man niemals ein gleichlautendes Etikett anheften und weiblicher Sextourismus in Afrika wird als Selbstverwirklichung gefeiert. Bei Männern hingegen ist eine Mißbilligung von Promiskuität in der Regel lediglich Ausdruck einer konservativen oder religiösen Grundeinstellung. Was man folglich von Feministen zu erwarten hat, ist halbwegs unklar und entsprechend stellt sich die berechtigte Frage, worauf sich bekennende Maskulisten eigentlich einlassen – zumal Richtungsstreitigkeiten innerhalb des Maskulismus die eigene Positionierung zusätzlich erschweren.
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Maskulistische Forderungen

Mehr zu Dokumentationszwecken liste ich hier alle Forderungen – soweit ich sie im Netz finden und irgendwie verstehen und als sinnvoll identifizieren konnte – auf, die von Männerseite, insbesondere von Manndat, gegen Staat und Gesellschaft erhoben werden. Daß ich diese Forderungen hier aufliste, bedeutet nicht, daß ich diese Forderungen alle vorbehaltslos unterstütze. Stattdessen stelle ich sie hier wertfrei zur Diskussion. Korrekturen, Verbesserungen, Ergänzungen und neue Ideen sind sehr willkommen.
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Schuld und Sühne

Die öffentliche Entschuldigung des maskulistischen bloggers wortschrank an die feministische bloggerin Robin hat inzwischen weite Kreise gezogen. Und daß, obwohl wortschrank selbst dasjenige Verhalten, für das er sich entschuldigt, viel zu kursorisch beschreibt, als das man als Außenstehender die Schuldfrage beurteilen könnte und man seine Entschuldigung daher lediglich respektieren kann. Doch irgendwas ist schiefegangen, denn es herrscht helle Aufregung in der blogossphäre. Der wahre Grund dafür liegt meiner Ansicht nach darin, daß wortschrank zwar behauptet, sich lediglich für ethisch und pragmatisch gebotene Diskursregeln stark zu machen, ohne damit inhaltlich Stellung zu nehmen, mit seinen posts tatsächlich aber eine Position bezieht, die mit dem linken Maskulismus unverträglich ist. Leider hat das bisher kaum einer gemerkt – der Männerstreik ist vielleicht eine Ausnahme. Dieser post argumentiert für beide Behauptungen.

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