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Ästhetik – eine Herausforderung für den Humanismus

Kein akzeptables Konzept von Humanismus kann sich allein auf Moral gründen. Denn wenn die Welt moralisch wäre, statt von Ästhetik dominiert, dann würden wir Koalabären essen und Mastschweine liebhaben, denn Schweine haben als sozial intelligente Lebewesen sicher einen deutlichen höheren Anspruch auf eine humanistisch relevante Würde als die unterentwickelten Koalabären. Doch in der Realität schert uns das überhaupt nicht. Interessanterweise sind ästhetische Urteile in der postmodernen Öffentlichkeit in der Regel entweder Gegenstand überhaupt keiner Diskussion oder es wird über sie ebenso polemisch wie erbittert gestritten. Kein Humanismus kann daher realistisch sein, ohne den Sinn der Menschen für Ästhetik zu verstehen. (mehr …)

Feministische Geschlechterhaftung

Mark E. Smith hat hier einen interessanten Artikel besprochen, den Nikolaus Zogg in der Internetpräsenz des schweizerischen Dachverbands der Männer- und Väterorganisationen veröffentlicht hat. Mein Kommentar dazu wurde lang genug, um einen eigenen post daraus zu machen.

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Frauenstandards

Strukturen sind eine rätselhafte Sache in Geschlechterthemen, aber dennoch kann man manchmal auf erstaunlich einfache Weise Behauptungen über Geschlechter testen. Nehmen wir mal diese: „Intime Themen von Frauen sind so wichtig und die intime und private Wohlfahrt von so emminent öffentlichem Interesse, daß sie Platz in für die Öffentlichkeit produzierten und zum Teil werbefinanzierten Frauenzeitschriften findet. Bei Männern ist das ganz anders, sie taugen nicht als Werbeplattform, keiner will sie sehen und sie interessieren auch überhaupt nicht, ihre Probleme und Wünsche gelten als peinlich, lachhaft oder einfach nur als irrelevant. Und das macht einen Unterschied in Sachen Freiheit.„. (mehr …)