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Schlagwort-Archive: politische Philosophie

Was ist Multikulturalismus?

Der linke Maskulismus – z.B. der auf genderama – wettert traditionell gegen Islamophobie und Kritiker der Masseneinwanderung. Als Humanist hingegen habe ich mit Islamophobie kein Problem, weil weltweit die Menschenrechte der Frauen am häufigsten und gravierensten durch den Islam verletzt werden. Aber was ist das eigentlich für ein linker Standpunkt, den wir sowohl im linken Maskulismus als auch z.B. in den politischen Kampagnen der Massenmedien zur Trump-Wahl beobachten konnten? (mehr …)

Kulturbegriffe der politischen Philosophie und der Biologismus

Ob Biologismus oder Multikulturalismus – der Kulturbegriff steckt einfach überall drin. Trotzdem wird er fast nie bemerkt oder diskutiert. (mehr …)

What is Wrong with Pre-Emptive Strikes?

Am Jahrestag von 9/11 kann sich auch dieser – zunehmend links-libertäre – blog einen post zu den fortgesetzten Völkerrechtsbrüchen der USA nicht verkneifen: Der Maskulismus wird durch die vom Feminismus angestrebte Umdeutung der Grundrechte immer stärker zu einer eigenen Position in Sachen politischer Philosophie gedrängt. Dieser post liefert aus aktuellem Anlaß hierzu einen Beitrag.

tl;dr

Nach einer Schilderung der neuen Doktrin der sog. pre-emptive strikes der Bush-Administration werden wir hier im Wesentlichen zwei Thesen vertreten:

  • (1) Wir werden argumentieren, daß die Doktrin der pre-emptive strikes, die durch das sog. “duty to prevent“-Prinzip begründet wird, mit dem rechtsstaatlichen Prinzip der Verhältnismäßigkeit kollidiert und daher unhaltbar ist.
  • (2) Darüber hinaus werden wir argumentieren, daß man das Prinzip der Verhältnismäßigkeit, verstanden als Übermaßverbot staatlichen Handelns, als Realisierung der Idee der Volkssouveränität aufzufassen hat.

Wir werden danach begründen, daß es einen Symmetriebruch darstellen würde, die Verhältnismäßigkeitsforderung auf staatliches Handeln gegenüber Bürgern des eigenen Staates zu beschränken, so daß das außenpolitische Handeln eines Staates einer Beurteilung aus rechtsstaatlicher Perspektive zugänglich ist. (2) wird dann den Schluß zulassen, daß pre-emptive strikes als gewöhnliche Verbrechen einzustufen sind, für die man nicht argumentieren kann, ohne sich von der Idee der Volkssouveränität gänzlich abzuwenden. (mehr …)