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Schlagwort-Archive: Wünsche

Die neue Debatte um eine lokale Leitkultur

Prof. Günter Buchholz und Dr. Alexander Ulfig, die sich in der Vergangenheit bereits als Urheber fundierter Kritik an der Genderideologie erwiesen haben, haben letztens interessante Beiträge zu der auf Bassam Tibi zurückgehenden Debatte um eine von jedem Nationalismus befreiten und lokal auf ihr historisches Entstehungsgebiet beschränkten Leitkultur gemacht, in der sie sich stark machen gegen den unter seinem aktuellen label „Islamophobie“ verbreiteten Multikulturalismus. In diesem post wird die Debatte im Hinblick auf den Atheismus und den Humanismus fortgesetzt. (mehr …)

Warum Wünsche keine Dispositionen sind

Die soziale Welt ist schon ziemlich übervölkert mit eigenartigen Gewohnheiten, noch seltsameren Phämonenen und Leuten, die man am liebsten nie getroffen hätte. Der Computerbiologismus macht alles noch verrückter und hier ist ein weiterer Grund, warum das so ist. (mehr …)

What We Want

Vulgärbiologisten halten sich gelegentlich für Seelenkundler – ich finde das ein wenig übertrieben. Denn indem sie unsere Pro-Einstellung durch Evolution optimiert und beschränkt darstellen, betreten sie ein Feld sprachabhängiger, mentaler Phänomene, ohne diese Sprachabhängigkeit überhaupt zu realisieren. Stattdessen sind ihre Beschreibungen und Definitionen dessen, was sie untersuchen, oft mit Begriffen durchsetzt, die ihrerseits von Theorien abhängen wie z.B.  Bewertung, Disposition oder Handlung. In diesem post stelle ich Varianten von Gemütsbewegungen vor, die man in naivem Sinne Pro-Einstellungen nennen könnte und die der zentrale topic in allen vulgärbiologistischen Erklärungen sind. Dabei benutzen wir das neutrale Vokabular aus dem letzten post. Zugleich führen wir neues Vokabular ein, daß unser alltagspsychologisches Verständnis von Pro-Einstellungen abbildet und es uns in einem späteren post erlauben wird, diejenigen epistemischen Prozesse personaler Autonomie sichtbar zu machen, die die Biologisten in ihrer deterministischen Grundeinstellung zu Personen ignorieren zu können glauben. (mehr …)