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Philosophie

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Analogieschluß:

Argumentform, bei der aus der Tatsache, daß ein Gegenstand oder Phänomen A anderen Gegenständen oder Phänomenen in einer bestimmten Hinsicht ähnlich ist, geschlossen wird, daß A diesen Gegenstnden oder Phänomenen auch in anderen Hinsichten ähnelt.

anomaler Monismus:

A

Antiindividualismus:

A

Attribut:

Eigenschaft von Dingen, die bestimmt, zu welcher Art oder Sorte das Ding gehört.

Behaviorismus:

A


Eigenschaftsinstantiierung:

Vorkommnis einer Eigenschaft an einem bestimmten Gegenstand zu einem bestimmten Zeitpunkt (token).

Emergenz:

D

Entität:

Etwas, daß auf die eine oder andere Weise existiert. Es gibt keine Entität, die nicht mindestens eine Eigenschaft hat.

Externalismus:

…. to be done later.

Funktionalismus:

A

Handlungstheorie:

Eine philosophische Theorie, die menschliches Handeln analysiert, muß fünf ganz unterschiedliche Fragen beantworten: Erstens – sind Handlungen Ereignisse, Körperbewegungen oder Tatsachen (ontologischer Aspekt), zweitens – wie unterscheiden sich zwei Handlungen (Individuation), drittens – wie unterscheiden sich Teile von Handlungen von Konsequenzen von Handlungen (Struktur von Handlungen), viertens – erklärt man Handlungen durch Gründe oder durch Ursachen (Status von Handlungen), fünftens – welche Rationalitätsbedingungen haben Handlungen (normativer Aspekt)?

Holismus:

Eine Position heißt holistisch genau dann, wenn sie entweder davon ausgeht, daß die Eigenschaften eines einzelnen Gegenstandes von den Eigenschaften aller Gegenstände einer Gesamtheit abhängen, oder wenn sie annimmt, daß nicht einzelne Gegenstände, sondern nur eine Gesamtheit von Gegenständen eine bestimmte Eigenschaft haben.

indexikalischer Ausdruck:

Ein sprachlicher Ausdruck heißt indexikalisch genau dann, wenn sein Bezug auf etwas und damit sein Beitrag zur sprachlichen Bedeutung eiens Satzes von demjenigen Kontext abhängt, in dem er geäußert wird. Paradigmtische Beispiele dafür sind „ich“, „hier“, „jetzt“. Alle Personal- und Possessivpronomen, alle Demonstrativa, alle Lokal- und Temporaladverbien sowie die grammatischen Zeit wie z.B. Imperfekt oder Futur haben indexikalischen Charakter.

Identitätstheorie:

A

Intension:

Tradition wird bei Prädikaten, bei Begriffswörtern, unterschieden zwischen Umfang, der Extension – alles, worauf das Prädikat zurifft – und dem Inhalt, der Intention – den Merkmalen, die etwas haben muß, damit ein Prädikat auf es zutrifft.

intentionale Zustände:

A

Kennzeichnung:

Das ist ein sprachlicher Gegenstandsbezeichner, in dem eine Bedingung angegeben wird, die sein Bezugsgegenstand als einziger erfüllen soll z.B. „der letzte König von Frankreich“ oder „das höchste Haus der Welt“.

Körper-Geist-Problem:

A

logischer Behaviorismus:

A

materialistischer Monismus:

A

mentale Zustände:

A

Nihilismus:

Darunter versteht man den Standpunkt, daß es keine objektiven Werte gibt, daß Wahrheit rein subjektiv sei und die menschlichen Existenz in einem übertragenen Sinne sinnlos ist. Nietzsche war der Ansicht, daß der Nihilismus die Folge der Gottlosigkeit sei, aber die stärksten und besten Menschen den Nihilismus überwinden und sich im weiteren ihre eigenen Werte schaffen würden.

Panpsychismus:

A

Person:

Das ist die kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit eines Sprachsystems. Im Unterschied dazu ist die kleinste bedeutungstragende Einheit eines Sprachsystems das Morphem.

Phänomenologie:

…. to be done later.

Phonem:

A

Postmodernismus:

Philosophisch gesehen ist die Postmoderne eine Menge kultureller Phänomene, die eine postrukturalistische Reaktion auf eine Krise der Moderne bilden, bereits beginnend nach den napoleonischen Kriegen. Sie wird ausgelöst durch das Scheitern der Moderne an ihren eigenen Ansprüchen und der vorherrschenden Transzendentalphilosophie und des deutschen Idealismus. Infragegestellt wird in der Postmoderne der bisherige Fortschrittsgedanke: Neuerungen sind in der Postmoderne keine Verbesserungen mehr, sondern nur noch Variationen. Folglich können die Neuerungen auch keine größere Gültigkeit oder Richtigkeit mehr beanspruchen, Altes und Neues stehen gleichberechtigt, aber andersartig nebeneinander: Der Relativismus als notwendige Bedingung der Postmoderne wird geboren, und vor seinem Hintergrund macht es keinen Sinn mehr, von Entwicklungen zu sprechen. Als Vorläufer der Postmoderne können Nietzsche und Heidegger gelten. Das Standardwerk der Postmoderne kommt von Lyotard. Typische postmoderen Elemente sind: Absage an das seit der Aufklärung betonte Primat der Vernunft und an die Zweckrationalität, Verlust des autonomen Subjekts als rational agierende Einheit, Neue Hinwendung zu Aspekten der menschlichen Affektivität und Emotionalität, Ablehnung des Wahrheitsbegriffs, Verlust traditioneller Bindungen, von Solidarität und eines allgemeinen Gemeinschaftsgefühls Sektoralisierung des gesellschaftlichen Lebens in eine Vielzahl von Gruppen und Individuen mit einander widersprechenden Denk- und Verhaltensweisen, Toleranz, Freiheit und radikale Pluralität in Gesellschaft, Kunst und Kultur.

Poststrukturalismus:

Poststrukturalismus unterscheidet sich von dem eher literarischen und ästhetischen Postmodernismus. Er ist in diesem Sinne ein Sammelbegriff für verschiedene, interdisziplinäre subjekt- und hermeneutikkritische, geisteswissenschaftliche und soziologische Ansätze, die in Auseinandersetzung mit dem Strukturalismus seit dem Ende der 1960er Jahre in Frankreich entstanden. Zu den grundlegenden Annahmen des Poststrukturalismus zählt die Auffassung, daß „der Autor“ bzw. das Autorsubjekt eines Textes eine historisch bzw. gesellschaftlich konstruierte Institution sei, die nicht als Maßstab der Textlektüre dienen könne. Das Interesse richtet sich – im Gegensatz zu Hermeneutik bzw. Strukturalismus – auf den Prozeßcharakter des Textes, d.h. auf die Sinnproduktion und die Strukturierungsleistung im Vollzug des Lesens. Poststrukturalismus über den Existenzialismus als Lehre vom Bedeutung stifenden Subjekt der Phänomenologie des Bewußtseins hinaus und behauptet, daß viele Rationalitäten soziologisch wirksam und legitim seien. Die wichtigsten Vertreter des Poststrukturalismus sind Roland Barthes, Jean Baudrillard, Hélène Cixous, Gilles Deleuze, Jacques Derrida, Michel Foucault, Felix Guattari, Luce Iragaray, Julia Kristeva, Jacques Lacan und Jean-François Lyotard. Drei einflußreiche methodische Richtungen sind aus dem poststrukturalistischen Autorenkreis hervorgegangen: 1. die Diskurstheorie bzw. Diskursanalyse (Foucault), 2. die Theorie der Intertextualität (Kristeva) und 3. die Dekonstruktion (Derrida), die von den sog. Yale Critics (neben dem federführenden Paul de Man, Harold Bloom, Geoffrey H. Hartmann und J. Hillis Miller) in Verbindung mit den rhetorikanalytischen Traditionen des New Criticism als literaturanalytische Methode ausgebaut wurde.

Physikalismus:

A

Qualia:

A

Reduktionismus:

A

semantischer Holismus:

Dieser Standpunkt geht davon aus, daß die sprachliche Bedeutung jedes einzelnen Ausdrucks einer Sprache von der Bedeutung aller Ausdrücke dieser Sprache abhängt.

Sprachidealismus:

Beispiele für die feministische Vorstellung des Funktionierens und der pragmatischen und lexikalischen Bedeutung von Sprache sind hier und hier zu finden.

Strukturalismus:

Darunter versteht man die Theorie, daß unsere sozialen Interaktionen, die mit unserer Sprache beginnen (de Saussure), sich aber auf die Logik der primitiven Gesellschaften (Levi-Strauss), unserer Ideologien (Althusser), literarische Unternehmungen (Barthes) und auch das Unbewußte (Lacan) erstrecken, weitgehend unbewußten Gesetzen und Codes unerliegen, die die bewußten Handlungen dominieren. Insofern im Strukturalismus die menschliche Kreativität als klein gegen diese Strukturen eingeschätzt wird, kann der Strukturalismus als Antithese zum Humanismus und insbesondere zum Existenzialismus verstanden werden.

Substanzdualismus:

D

Supervenienz:

A

teleologisch:

k

type-token:

Auf die Frage, wie viele Buchstaben das lateinische Alphabet enthält, lauet die Antwort: 26. Das bedeutet, daß Typen von Buchstaben gezählt werden. Im Vergleich dazu enthält das Wort „sechsundzwanzig“ jeweils zwei token von „s“ und „z“. In der Philosophie des Geistes wird diese Unterscheidung auf mentale Zustände übertragen.