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Kulturelle Repression: Männer, Frauen und Feminismus

Der Männerrechtler und blogger djadmoros schreibt im Moment an einem epochalen Werk, welches die sozialen und kulturellen Mißverständnisse, die in die Aussagen jedes Feminismus gleichsam eingewickelt sind, zu analysieren trachtet.

Ich bin dankbar, daß ich – neben anderen Aktivisten – ein wenig Lektorat bei diesem Buch betreiben darf, denn es ist ein äußert informiertes und intellektuell anregendes Buch. Ohne jedoch seinem Buch vorzugreifen, ist diese Aufgabe eine gute Gelegenheit, meine eigenen Ansichten einmal zusammenzufassen. Dies geschieht mit voller Absicht ohne jede Argumentation, da dies dem post die durch Kürze erzeugte, einmalige Übersichtlichkeit nehmen würde.

Feminismus

Der Philosoph Harry Frankfurt hat einen großartigen Aufsatz mit dem Titel „Bullshit“ geschrieben, in dem er nach sorgfältiger Analyse zu folgendem Resultat kommt:

Als bullshit kann jede Äußerung gelten, die 3 Merkmale kombiniert:

  • i) Es ist absolut unwichtig, ob die geäußerte Behauptung wahr ist und es kommt nicht darauf an, daß sie – wie bei einer Lüge – spezifisch falsch ist und einen ganz bestimmten Irrtum über Tatsachen erzeugt.
  • ii) Der Inhalt der Äußerung ist geeignet, einen außersprachlichen Zweck zu erreichen und dieser Zweck muß keineswegs in der Person des Äußerungsadressaten liegen.
  • iii) Der Inhalt der Äußerung muß die wahren (außersprachlichen) Absichten des Sprechers verdecken.

Der wesentliche Punkt an bullshit ist, daß er wirkt, sobald dem Hörer die Information fehlen, selbst die Wahrheit zu erkennen. Alternativ können auch alle seine Überzeugungen falsch sein. In letztem Fall gibt es keine Selbstverteidigung mehr gegen Manipulationen – unsere Lücken- und Lügenpresse macht uns das täglich vor.

Das hat auch der Feminismus gründlich gelernt. Denn seit seinem Erscheinen auf der historischen Bühne hat jeder theoriebegleitete Feminismus die politische Wirksamkeit als oberstes Ziel – was nach wie vor im Maskulismus (vor allem auf linker Seite) systematisch unterschätzt wird: Es wird nicht bedacht, daß die meisten Äußerungen des Feminsmus inklusive seiner Selbstdarstellungen bullshit im Sinne Frankurts sind.

Macht man sich frei davon, die Äußerungen des Feminismus ernst zu nehmen, dann bleiben sehr schnell immer wiederkehrende Strukturen übrig, die ich wie folgt charakterisieren würde:

  • (1) Für jeden Feminismus ist wesentlich, daß er sich für eine Analyse sozialer Phänomene auf den Machtbegriff beschränkt. Macht zwischen Personen ist nichts Natürliches wie es bei Kooperation der Fall ist, die spontan unter jeder Form von Knappheit auftritt, sondern etwas grundsätzlich Asoziales. Die Folgen dieser nie bewiesenen, feministischen Prämisse sind dramatisch: Alles, was Feminismus in seinem Sinne ansieht, kollektive oder individuelle, soziale Phänomene wird als etwas Asoziales analyisiert, obwohl Menschen von Natur aus sozial sind und es auf evolutionärer Zeitskala auch sein müssen. Feminismus wird daher niemals sagen, daß Kooperationen, die offenbar nur dann Sinn machen, wenn sie asymmetrisch sind, etwas Gutes sind und gestärkt werden müssen. Und ist das nicht das beste Beispiel für asoziales Verhalten, das überhaupt möglich ist?
  • (2) Männern, von denen behauptet wird, daß sie an der Spitze der Machthierarchien stehen, wird insofern ihre Menschlichkeit abgesprochen, als von ihnen behauptet wird, daß sie das Patriarchat als soziale Struktur freiwillig bevorzugen. Zugleich wird allen anderen sozialen Klassen suggeriert, daß sie einen Grund zur sozialen Exklusion der Männer hätten, denn asoziales Verhalten ist besonders destruktiv und wird daher nicht geduldet.
  • (3) Da feministisches Verhalten aber alle Phänomene apodiktisch als Realisierungen von Macht analysiert, ist es selbst asozial und erzeugt für Männer zu Recht einen Grund, asoziales Verhalten von Frauenseite zu sanktionieren – was die feministischen Frauen wiederum als Bestätigung deuten müssen und mit großer Wahrscheinlichkeit das Einzige tun werden, was ihre sozialen Privilegien an persönlichen Fähigkeiten übrig gelassen haben: den sozialen Druck auf Männer weiter zu erhöhen.
  • (4) Als Folge werden persönliche und familiäre Beziehungen zerstört und den Menschen bleibt nur noch ihre Arbeit, was ihren Schutz vor Ausbeutung minimiert und ihre Eigenmotivation zur Selbstausbeutung erhöht. In einer kreditgetriebenen Wirtschaft nützt das am Ende primär denjenigen, die leistungslose Einkommen haben, den Kreditgebern und niemandem sonst. Feminismus ist daher längst vom Neoliberalismus als in vielfacher Weise nützlich erkannt und gekapert worden: Feministen wollen in Arbeitshierarchien lediglich aufsteigen, anstatt ihre nur auf Eigentum beruhende Existenz grundsätzlich zu kritisieren.

Im Grunde macht der letzte Punkt die Absurdität feministischer Behauptungen mehr als deutlich: Die wenigen Reichen führen weltweit seit Jahrhunderten erfolgreich einen in einer Vitrinendemokratie gipfelnden Wirtschafts- und Propagandakrieg gegen die vielen Armen und dennoch behauptet der Feminismus politisch, gesellschaftlich und sozial eine dominierende Rolle einnehmen zu können – was könnte lächerlicher sein als diese Selbstüberschätzung?

Frauen und Männer

Die Frage, die sich – bei Annahme völliger Richtigkeit meiner Diagnose – anschließt, lautet natürlich: Inwiefern könnte es für Frauen attraktiv sein, soziale Beziehungen zu zerstören? Meine Antwort darauf lautet wie folgt:

  • (5) Weiblichkeit als Idealvorstellung ist im Kern ein Sexualfeudalismus.

So wie Aristokraten und Könige asozial sind als Zeichen ihrer anderweitig z.B. durch Geburt begründeten höheren Stellung und ihrer Macht, die sie infolgedessen ausüben können, interpretieren Frauen das Weiblichkeitsideal höchst unkreativ, nämlich analog dem Feudalismus entlang der biologischen Geschlechtergrenzen, und diesen Merkmalen folgend, sehen wir in der sozialen Realität nur begrenzt viele und wenig variable Typen von Weiblichkeit:

  • (6) Eine Frau kann die Überlegenheit der Frauen als Geschlecht versuchen, zu begründen, indem sie von sich selbst wahlweise eine soziale oder kulturelle angeborene Kompetenz behauptet. Dann werden alle anderen Menschen in ihren Fähigkeiten abgewertet und Frauen z.B. interessieren sich unabhängig  von ihren Fähigkeiten nicht für Naturwissenschaften, insofern dies kein Ausdruck von Weiblichkeit wäre. Entsprechend wird Weiblichkeit als Überlegenheitsposition direkt erzeugt durch eigenes Tun – was vermutlich die anspruchsvollste Form von Weiblichkeit ist.
  • (7) Eine Frau kann aber auch versuchen, ihre Macht zu demonstrieren, was z.B. durch Feminismus oder andere totalitäre Ideologien wie den sog. Kampf gegen Rechts geschehen kann. Je irrationaler die Behauptungen und Ansprüche sind, die durchgesetzt werden können bzw. je größer die Anzahl der unterlegenen oder verpflichteten Anspruchsgegner ist, desto größer ist die bewiesene Macht. Denn nur wer keine Macht besitzt, ist darauf angewiesen, Sozialpartner mit Argumenten einzeln zu überzeugen. In diesem Fall wird Weiblichkeit von Frauen offenbar erzeugt durch einen Schluß auf die beste Erklärung: Eine Frau erklärt sich die in ihrem irrationalen Erfolg bewiesene Macht durch ihre höhere Stellung im Sinne des Sexualfeudalismus – was vermutlich die aggressivste und destruktivste Form von Weiblichkeit ist.
  • (8) Eine Frau kann als letzte Alternative versuchen, ihre höhere Stellung selbst zu verteidigen, indem sie soziale Normen unterstützt, deren Gültigkeit nur bei Vorliegen der höheren Stellung Sinn macht. Kann die Befolgung der Norm in Alltagserfahrungen beobachtet werden, inszenieren sich Frauen z.B. als Opfer oder als besonders schutzbedürftig, denn es geht darum, in den sozialen Reaktion zu erleben und zu demonstrieren, wie schutzwürdig – weil wertvoll – sie offenbar sind. Solche Frauen geben sich überhaupt sehr traditionell, indem sie z.B. unter Männern den gentleman der alten Schule bevorzugen. In diesem Fall wird Weiblichkeit in der sozialen Realität gesucht und gefunden und allen anderen Verhaltensformen von Sozialpartnern wird mit sozialer Exklusion begegnet – was vermutlich für Männer die mildeste Form von Weiblichkeit ist, die sich aber aktiv gegen andere Frauen richtet, denn je weniger andere Frauen im Zentrum sozialer Aufmerksamkeit und sozialer Bemühungen stehen, desto größer ist das eigene Weiblichkeitserlebnis.

Natürlich kann eine Frau zwanglos zwischen den verschiedenen Realisationsformen der Weiblichkeit wechseln – je nach intellektueller Befähigung. Männern kommt das oft wenig stringent und verwirrend vor, aber es wäre total falsch, hierin einen Beleg für eine angeblich für Frauen typische Irrationalität zu sehen – ganz im Gegenteil.

Es gibt wohl kaum eine nach (6), (7) oder (8) charakterisierbare soziale Positionen, die noch weiter vom Humanismus entfernt ist. Und vermutlich haben wir gegenwärtig die weiblichste Kultur aller Zeiten und damit zugleich auch die asozialste. Denn nur Frauen haben es – mit Ausnahme der Reichen – geschafft, ihre sozialen Privilegien zu verrechtlichen, eine Tatsache, die z.B. ihren Niederschlag darin findet, daß nur Frauen reproduktive Rechte haben. Folglich liegt die soziale Macht bei ihnen.

  • (9) Stimmt das alles, so kommen wir nicht um die Schlußfolgerung herum, daß ein Kulturkampf gegen Frauen – verstanden als Realisierer von Weiblichkeit als soziale Rolle, nicht als biologisches Geschlecht – unvermeidlich ist.

Denn es kann kein Zweifel daran bestehen, daß einige Frauen gegen diese Art toxischen Schwachsinns immun sind und keine Interesse daran haben, Männer durch kulturelle Repression auszubeuten und um ihre Lebensträume mit Frauen zu betrügen.

  • (10) Doch da es genug verwirrte Männer gibt, die unvermeidlich an der Seite von Weiblichkeit verteidigenden Frauen stehen werden, wird dieser Kampf bewaffnet sein: Der Maskulismus hat in seiner Rolle, ein Sozialfrieden erzeugendes Instrument der kulturellen und sozialen Analyse zu sein, jämmerlich versagt.

Letzteres hat unmittelbar damit zu tun, daß sich der Maskulismus von Biologismus hat überwältigen lassen: Die oben geschilderten Zusammenhänge kann natürlich kein Biologismus erkennen, denn er arbeitet dem Sexualfeudalismus der Frauen insofern direkt zu, als er der Kultur jede Dominanz bei der Erklärung von sozialem Geschlechterverhalten abspricht. Ein dem Biologismus folgender Maskulismus ist aber natürlich zur Wirkungslosigkeit verdammt. Denn entweder nur werden irrelevante Fragen nach der historischen Herkunft von Verhalten diskutiert oder – einem biologischen Determinismus folgend – die Möglichkeit verneint, etwas an den Zuständen ändern zu können.

Social engineering

Nachdem damit die wichtigste Quelle kultureller Veränderung – die argumentgetriebene Diskussion um Geschlechterthemen  – nebensächlich gworden ist, wird die MGTOW-Bewegung die kulturell dominante Kraft werden – was dem Biologismus zufolge ein Verstoß gegen die angeblich existierende, evolutionäre Programmierung von Menschen ist und eigentlich nicht vorkommen darf. Indem aber der MGTOW-Bewegung die Deutung der künftigen Rolle der Männer überlassen wird, entsteht ein kulturelles und soziales Vakuum, in das unkontrolliert alle möglichen Kräfte vorstoßen können und es ist schwer vorherzusagen, was im Detail danach passieren wird.

  • a) Migration könnte der entscheidende Faktor sein. Dann gewinnen mit dem Islam Antihumanismus und Reaktion die Oberhand, was mit den Zielen des Neoliberalismus nicht unbedingt in Konflikt stehen muß.
  • b) Eventuell wird der Islam auch durch den Neoliberalismus säkularisiert. Dann gewinnt der Neoliberalismus, die Kultur wird zerstört und Weiblichkeit irrelevant werden.
  • c) Oder es geschieht ein unvorhergesehenes, seltenes Ereignis, welches der Stanford-Professor Walter Scheidel in seinem Buch „Nach der Revolution sind alle gleich.“ charakterisiert hat: die historisch einmalige ökonomische Ungleichheit setzt sich über alle sonstigen Unterschiede hinweg und endet unvermeidlich in einem Bürgerkrieg. Für Feminismus und Weiblichkeit wird sich dann niemand mehr interessieren.

Was passieren wird, kann ich nicht vorhersagen. Ein Bürgerkrieg ist in meinen Augen die beste Lösung, da er das größte Potential bietet, in alle Probleme simultan Bewegung zu bringen. Der Rest liegt an uns.


11 Kommentare

  1. schleifmatt sagt:

    Sehr interessant….das mit mgtow ist mir jetzt nicht ganz klar geworden, aber ansonsten würd ich schwer zustimmen… insbesondere die Erklärung sozialer bzw asozialer Zusammenhänge dürfte auch bei Frauen einen Denkreflex starten.
    Es herrschen in der Beziehung ziemlich viele komische Vorstellungen.in so manchen Köpfen… Männer waren Jäger und Frauen heimisch, heißt es haufig – was sicher stimmt, aber eben genau nix über irgendwas soziales aussagt. Dass Männer nicht nur auf Konkurrenz sondern zugleich auf Zusammenarbeit und Kooperation getrimmt wurden, wird dabei schon gern vergessen. Erst recht naturlich, dass sie sich in jagdfreien.Zeiten auch um die kinder kümmerten, sie jagen, schreiben, rechnen lehrten und dann natürlich auch mit den frauen kooperierten. Die Vorstellung des grummeligen unsozialen und un-emphatischrn Arbeitsmannes ist also auch nur so eine neoliberale Erfindung, wie die Überhöhung der sozialen Ader der Frauen. Diese hatten immer deutlich weniger Kooperationsbedarf, schliesslich hatten sie die Schutzbefohlenen unter sich, was zu einer geringeren Ausprägung des „Sozialen“ führen musste und insofern die Fehlerhaftigkeit der „offiziellen Variante“ offenbart. IdR haben die Männer sich dem sicher untergeordnet, weil a) alle Kooperationsversuche, die mit Männern erfolgreich sind, mit frauen nicht geklappt haben und b) weil sie ja wissen, dass es nur fur eine begrenzte zeit ist.
    Eine solche Konzessionsentscheidung kann man aber nicht in regelhaftes Gesetz giessen, weswegen die manner – wie immer – sich innerhalb der von frauen aufgestellten Diskurseckpfeiler zu erklären versuchten, um die Kooperationsbereitschaft der Weibchen wieder zu erhöhen. Wenn sich innerhalb dieser Eckpfeiler allerdings keinerlei Realität mehr erkennen lässt, bringt das die manner wieder in eine Zwickmühle.

    Mit der viel gerühmten Empathie der frauen ist also nicht viel los, aber man.kann nicht sagen, die Masche hätte nicht gut funktioniert…

    • „das mit mgtow ist mir jetzt nicht ganz klar geworden“

      Ja, das hätte ich wohl besser ausführen müssen und ich versuche, es hier nachzuholen:

      In meinen Augen steht MGTOW für etwas, was man jedem raten würde wie z.B. versuche, selbstbestimmt zu leben, verfolge deine Lebensträume konsequent, lass dich nicht instrumentalisieren, arbeite an deinen Schwächen. Das Besondere ist lediglich, daß man es Männern rät, anstatt Männern beizubringen, ihr Leben für die Zwecke anderer zu opfern. Um Frauen geht es dabei eigentlich nur insofern, als das MGTOW tatsächlich einen Zug von einer Bruderschaft hat. welche auf die vom Feminismus bis ins Absurde gesteigerte Männerfeindlichkeit zurückgeht. Denn bei Männerfeindlichkeit/Feminismus geht es in Wahrheit um die soziale Exklusion des männlichen Geschlechtes. Es ist nichts Neues, daß Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft und der von ihr beauftragte Staat fast immer aus irgendeiner sozialen Kooperation heraus entstehen. Ist aber alles an Männern scheisse, so daß mit Männern niemand etwas zu tun haben will – außerdem den Männer-Kakerlaken selbst – dann ist eine solche Exklusion erfolgreich, und es bliebt dem ausgeschlossenen Geschlecht eigentlich nur noch die Rolle des Anweisungsempfängers, der zwar formal kein Sklave ist, de facto aber nur die Wahl hat, zu gehorchen oder die Gesellschaft zu verlassen. Bisher haben die Männer sich geduckt und alles hingenommen. MGTOW ist in diesem Sinne eine Art Widerstandsbewegung ohne Manifest, ohne Programm, ohne Utopie und ohne politische Strukturen oder zentrale Vordenker. Was die verschiedenen MGTOW oder black pill-Bewegungen eint, ist der Rückzug von Frauen, die Verweigerung sozialer Kooperation und die Gleichgültigkeit gegenüber ihren Forderungen – was nicht sehr viel ist.

      Daher sprach ich davon, daß MGTOW ein Vakuum hinterlassen wird, in das andere Kräfte vorstoßen. Ich hoffe, ich konnte etwas zur Aufklärung beitragen.

      „Mit der viel gerühmten Empathie der Frauen ist also nicht viel los“

      Dem stimme ich zu. Ich vermute sogar, daß die feministische Karikatur des teuflischen Mannes im wesentlichen aus der Selbstbeobachtung der Frauen stammt, da es wenig glaubhaft ist, daß Königinnen sich intensiv mit dem Leben, den Gedanken und Gefühlen derjenigen beschäftigen, denen sie gestatten, sie zu verehren und ihnen zu huldigen. Aber das ist im Moment nur so eine Idee.

      • schleifmatt sagt:

        „Ich hoffe, ich konnte etwas zur Aufklärung beitragen.“

        Ja, absolut…das entstehende Vakuum sehe ich natürlich auch und ich sehe auch, wie diese Leerstellen von Feministinnen mit Negativbildern gefüllt werden… zumindest versuchen sie es.
        Die „negativen Selbstbilder“ (oder Lagebilder), die mgtow&co zugrunde liegen, haben aber eine solche Tiefe, dass die hinterher geworfenen Negativbilder der Femis praktisch keinen Effekt mehr haben. Und damit kommen die nicht gut klar, so mein Eindruck 😋

        Grad gestern hab ich mir zb so einen Vortrag einer Feministin über Incells angehört, aber nicht – wie so häufig – an der Stelle mit Elliott Rodger verärgert wieder aus gemacht, sondern einfach mal laufen lassen, in der Hoffnung, dass noch irgendwas brauchbares kommt (und als Training).
        Und dann ist mir nach einer Weile etwas aufgefallen: nämlich, dass diese Incells den Feminismus ganz übel spiegeln…und musste dabei immer breiter grinsen.

        Weil, das hat denen gar nicht geschmeckt, wie die Incells ihnen die „Opferrolle aufgrund ihres Geschlechts“ streitig machen. Wie sie jammern und leiden wegen ihres niedrigen Status, schmaler Habdgelenke oder einer allgegenwärtigen Übermacht der Frauen, der Abhängigkeit von weiblicher Sexualität und Zuneigung.
        Das ist exakt so irrational, wie das Gelalle uber das Patriarchat und männliche Macht andauernd.

        Obendrein sind Incells endlos mit ihrem Äußeren beschäftigt und unterstellen den anderen, also den Frauen eine enorme Triebhaftigkeit (Penis-Karussell). Wieder ganz exakt genau so, wie es weibliche Feministinnen seit Jahr und Tag gegen Männer tun. Da die Incells sich „total aufgegeben“ haben und Frauen nicht als vertrauenswürdige Partner ansehen, legen sie auch keinerlei Wert mehr auf eine Beziehung mit einer Frau,, womit die Relevanz von Frauen ganz allgemein in Frage gestellt wird – ganz so, wie die Relevanz von Fahrrädern fur Fische in Frage steht ^^

        Und sie können absolut nicht drauf wechseln 😁😁😁

        Ich will nicht zu euphorisch klingen, aber „spiegeln“ ist n super Ansatz in meinen Augen…sind wir nicht alle ein bisschen Incell 🤣.
        Kann sein, dass solche Absurditäten in Diskussionen schnell abgewunken werden, aber es gibt einem immer eine Gelegenheit, auch Absurditäten des Feminismus zu outen.

        N’andern weg seh ich da kaum, aber man sollte evtl auf gewisse Eskalationen vorbereitet sein… so geistig seelisch

        • „Weil, das hat denen gar nicht geschmeckt, wie die Incells ihnen die “Opferrolle aufgrund ihres Geschlechts” streitig machen. …. (Penis-Karussell). Wieder ganz exakt genau so, wie es weibliche Feministinnen seit Jahr und Tag gegen Männer tun. “

          Ja, unter dem Gesichtspunkt hab ich die Sache noch gar nicht betrachtet: Aber es leuchtet absolut ein.

    • Emannzer sagt:

      „.. Mit der viel gerühmten Empathie der frauen ist also nicht viel los, aber man.kann nicht sagen, die Masche hätte nicht gut funktioniert ..“

      Dieses nichtvorhandene Trugschloß offenbart sich immer wieder und wieder. Jeden Tag, wenn man so will. Aktuelles und persönliches Erlebnis: Warten auf eine Sperrgut-Lieferung.

      Damit mich die Trutschen aus dem Call-Center von DHL-Freight GmbH nun ganz sicher erreichen, habe ich drei Nummern (Privat, Job, Handy) nebst ca. Uhrzeitangaben hinterlassen. Was machen diese tollsten aller Menschen im Avis daraus? Mitten unter der Woche eine Nachricht bei mir @home zu hinterlasssen, ich solle doch mal „sofort zurückrufen“.

      Habe das dann auch versucht – aber ab 17:00 sind alle Kaffeemaschinen dort abgeschaltet! Nach Rücksprache mit DHL-Fracht müsse ich das nun am nächsten Tag von 8:00 bis 17:00 nachholen.

      Morgens um Acht dann da angerufen – Gespräch läuft ins Leere. Im 15 Minutentakt weiterversucht und immer nur ein Nichtabheben. Gegen 9:30 dann wenigstens mal eine Bandansage „sie werden schnellstmöglich verbunden“, anschließend *tututut*, also aufgelegt.

      Danach dauerbesetzt und wenn ich mal durchkam, folgten Stimmen aus dem Hintergrund: „… diese Scheixx-Anrufer nerven …“ um anschließend wieder dauerbesetzt zu sein.

      Erst als ich anonym dort anrief, hob gegen 15:30 eine Dame ab und meinte „was gibts?“

      Kurzum: Diese Unverschämtheit hat heute ein Mann von DHL wettgemacht, der in meinem Alter spontan geholfen hat, da ich immer noch mit diesen ver….en Antibiotika laboriere. Das war mir ein Trinkgeld wert!

      Glaubt keiner?

      Bittesehr: https://www.google.de/search?hl=de&ei=AhGJXcesLcr8kwWo7IRo&q=dhl+fracht+erfahrungen&oq=dhl+fracht+erfahrungen&gs_l=psy-ab.3…16720.22030..22472…0.3..0.110.682.4j3……0….1..gws-wiz…….0i71.GohkPf3Rlv4&ved=0ahUKEwjHtcC-y-fkAhVK_qQKHSg2AQ0Q4dUDCAo&uact=5

      • schleifmatt sagt:

        Ja ich bin auch soweit, dass ich jedsmal aufs Neue hoffe, dass die jeweilige Perle schlau genug und gerade aufnahmefähig ist, wenn ich mein Anliegen vortrage…. am Rechtsamt neulich war sogar eine, die sich regelrecht bemüht hat, aber häufig passiert das nicht. Die Männer machen ihren job tatsächlich häufig besser, was mit der hohen Teilzeitquote der Frauen zusammen hängen kann, defacto aber Desinteresse signalisiert.

        Dummerweise hab ich denselben Eindruck davon im Gesundheitswesen: Ärztinnen nur vormittags, Ärzte und Pfleger/Schwestern 24/7…kein Wunder, dass viele Ärztinnen entsprechend oberflächlich rüberkommen und auch nicht viel mehr.wissen, als man sich zusammen googeln kann

        Last not least will ich mich zwar nicht als Held der Arbeit produzieren, aber ich bin mir ziemlich sicher, auch schon diverse „Problemchen“ meiner Kolleginnen weggeräumt zu haben. Die fehlende Routine kommt aber nur als Oberflächlichkeit daher, die eigentliche Ursache dürfte weiter Desinteresse sein. Auch Männer werden nicht gut in ihrem Job unter solchen Voraussetzungen…aber denen steht ja auch keine alternative Möglichkeit zur Verfügung, keine Ablenkung vom Lebenssinn „Arbeit“ zu.

        cheers

  2. quellwerk sagt:

    Dem stimme ich zu:

    „Stimmt das alles, so kommen wir nicht um die Schlußfolgerung herum, daß ein Kulturkampf gegen Frauen – verstanden als Realisierer von Weiblichkeit als soziale Rolle, nicht als biologisches Geschlecht – unvermeidlich ist.“

    Widersprechen möchte ich bei deiner Disjunktion Biologismus/Kultur. Es handelt sich nicht um eine Disjunktion. Kultur ohne die geschlechtlich-biologische Voraussetzung würde es nicht geben. Eine Nivellierung der Geschlechter führt unweigerlich zur Ausrottung von Kultur, was an der Grenzdebilität des Genderismus empirisch überprüfbar ist, denn er vernichtet die Sprache, die die grundlegende Kulturerscheinung ist. Dein Vorwurf an den linken Maskulismus, er zitiere nur evolutionsbiologische Befunde und bleibe darüberhinaus sprachlos, allgemein oder akzidentell, ist richtig. Dein Hinweis, die Bedeutung der Kultur würde ggü. der Biologie viel zu wenig gewichtet, ist richtig. Mein Widerspruch besteht darin, dass beide Bereiche genommen, deren Zusammenhang ausbuchstabiert und anschließend die daraus sich ergebenden Konsequenzen kulturell verankert werden müssen – gegen die aktuelle, degenerierte westliche Ausformung der weiblichen Rolle. Dazu bedarf es einen Willen und Mut zur Umsetzung. Ich befürchte, ein klug geführtes Argument würde nichts bewirken. Da treffen wir uns beide vermutlich wieder.

    • @quellwerk

      „Mein Widerspruch besteht darin, dass beide Bereiche genommen, deren Zusammenhang ausbuchstabiert und anschließend die daraus sich ergebenden Konsequenzen kulturell verankert werden müssen.“

      Ich bin nicht sicher, ob das ein Widerspruch zu meiner Behauptung ist. Denn meine Position sagt ja, das es eigentlich egal ist, woher z.B. völlig unreflektierte Verhaltensweisen kommen. Solange ich was daran ändern kann, spielt das im Grunde keine Rolle. Kann ich das aber nicht – weil evolutionär einprogrammiert – dann argumentiert man im Grunde für die eigene Wirkungslosigkeit als Folge eines biologischen Determinismus.

      Insbesondere habe ich nichts darüber gesagt, wie man die Lage inhaltlich verbessern könnte. Da habe ich nämlich noch keine endgültige Meinung.

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