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Extremismus als politischer Pragmatismus

Es gibt eine Menge Parallelen zwischen der gegenwärtigen Umwandlung der westlichen Länder in auf soft power beruhende totalitäre Systeme vom chinesischen Typ und dem Beherrschtwerden der Männer durch die Lügen der Frauen. Das erste zu analysieren, hilft sehr dabei, das zweite zu verstehen.

Im Moment mehren sich die Anstrengungen, die gegenwärtige, einer Massenpsychose ähnliche Situation in den westlichen Staaten irgendwie zu erklären, in der Hoffnung, ein Gegenmittel zu finden. Ganz vorne dabei sind natürlich die Gefühle ….. die GEEEEFÜÜÜÜÜÜHLE!! Entsprechende Beispiele findet man hier, hier, hier, hier und hier. Angeblich beginnt alles mit der Erzeugung von Angst und irgendwie verlieren die Menschen dadurch den Kopf – natürlich ohne es zu merken. Gleichzeitg ereigne sich abseits jeder Vernunftkontrolle auf irgendeine, mysteriöse Weise ein psychologischer Prozeß wie folgt: Angst erzeuge Stress, Stress erzeuge Wut ohne Adressaten und diese Adressaten sind magischerweise nicht diejenigen, die diese Angst machen, sondern lustigerweise die, die diejenigen, die Angst machen, einem offen anbieten. Und dem folgen dann – so der generelle Tenor – auch alle Menschen gleichermaßen. Oder es wird z.B. behauptet, daß die Menschen, die sowieso alle individuelle Entwicklungsstörungen haben, dies – und zwar alle simultan – auf die gleiche, neue Weise kollektiv via Angst kompensieren, die irgendwie zu politischer Folgsamkeit führe.

SCHEISSE – WIE DÄMLICH IST DAS DENN???!!

Im Ernst – wer glaubt diesen psychologischen deus-ex-machina-Quatsch? Wie kann man nur so wenig von Alltagspsychologie verstehen, daß man im Ernst so völlig absurde Angsthypothesen für wahr hält, die an den entscheidenden Stellen jede Begründung vorenthalten? Merkt das denn keiner?

  • Ja, sicher, liebe Besserwisser, da kommen Professoren für Psychologie und Psychiater mit ihrer lebenslangen Erfahrung zu Wort und ich bin keines von beiden – stimmt schon.

Aber schaut euch mal dieses video hier und dieses hier über large scale mass formation an. Die von Prof. Mattias Desmet von der Universität Ghent in den videos angebotene Argumentation zur Entstehung von sog. Massenformierungen als psychologische Reaktion auf bestimmte soziale Bedingungen liegt auf einem ganz anderen level und geht in etwa wie folgt:

Erklärt werden soll z.B. die Beobachtung, daß ein gewisser Teil der Populationen in den westlichen Gesellschaften entgegen den seit Mai 2020 auf der Hand liegenden Daten und damit entgegen aller Evidenz am regierungseigenen und offenbar falschen Corona-Narrativ festgehalten hat. (Dies betrifft auch einen Teil der Männerrechtler, von denen man annehmen sollte, daß sie besonders regierungskritisch sind, insofern die westlichen Regierungen allein die Interessen der Frauen vertreten.)

Die gesuchte Erklärung besteht in der Angabe der folgenden Bedingungen – zugegebenerweise in meiner eigenen Lesart:

  1. soziale Isolation: Die meisten fühlen Menschen sich von anderen Menschen unverstanden, einsam und verkannt in ihren Ansichten und Beweggründen, sie vermuten und erfahren gelegentlich in aller Öffentlichkeit, daß ihre Ansichten weder angehört noch diskutiert werden, sondern nur dazu benutzt werden, sie aus der Gemeinschaft auszugrenzen und abzuwerten. (Für Männer – insofern sie sich eine Sexualität erlauben – gehört das zur Standardbehandlung und setzt spätestens mit der Pubertät ein.)
  2. sinnentleertes Leben: Die meisten Menschen leben ein Leben ohne selbstgesetze Ziele und Projekte, ohne private oder berufliche Erfüllung, ohne echte i.e. nicht geheuchelte soziale Bindungen und sinnvolle i.e. über Pragmatismus hinausgehende Beziehungen, die über das Stadium des psychologischen oder ökonomischen Einander-Benutzens hinaus gehen. (MGTOW z.B. beruht ganz wesentlich auf der Idee, das Letzteres genau die Sichtweise der meisten Frauen auf Männer treffend charakterisiert.)
  3. unvorhersehbare und unverständliche Risiken: Die meisten Menschen empfinden eine große Unzufriedenheit und eine diffuse Angst in Bezug auf unerwartet auftauchende ökonomische und soziale Risiken für sich und andere, deren Entstehung sie entweder nicht vorhersehen oder gar nicht erst einsehen. Dies sind echte unknown unknowns, die die Menschen in ihrem eigenen Leben nicht wiederfinden können, für die sie aber dennoch haftbar gemacht werden. (Jede Identitätspolitik, die ich kenne, beruht genau auf der Erzeugung eingebildeter Empfindlichkeiten, die für andere eben ein o.g. Risko unklaren Ursprungs dargstellt. Diese Bedingung läßt sich um so leichter gesellschaftsweit herstellen, je öfter die Meinungen der Menschen über die Welt falsch sind.)
  4. unentrinnbare Hilflosigkeit und endlose Frustration: Die einzig mögliche Reaktion aus der Sicht eines Individuums auf das Vorkommen solcher unknown unknowns ist Hilflosigkeit, die ihrerseits immer mit Frustration verbunden ist. Gelegentlich, aber nicht immer, führt das zu Aggression ohne eindeutigen Adressaten. (Auch das kann man in der Männerszene jeden Tag beobachten.)

Wir nehmen nun einmal an, dies sei bereits vor Beginn der Plandemie in den westlichen Gesellschaften der Fall gewesen – eigentlich eine komplexe sozialpsychologische Diagnose, die zu belegen natürlich nicht einfach umgangen werden kann. Und wollte man künstlich und mit Absicht Gesellschaften in solche Lebensbedingungen führen, dann würde das sicher 20-30 Jahre dauern, insofern dies schrittweise und auf diese Weise nahezu unbemerkt geschehen soll.

Dann kann man das so zusammenfassen, daß sich diese Menschen auf die 1. – 4. zutreffen, aus der Gesellschaft ausgeschlossen fühlen. Sie gehören nicht mehr zum Kreis derer, die für die Zuteilung sozialer Nestwärme berechtigt wären, sie fühlen sich im Grunde zurückgelassen und in den meisten Fällen kommt hinzu, daß diese Menschen ökonomisch abgehängt wurden – alles bereits vor Beginn der Plandemie.

Doch plötzlich – ohne daß die obigen Bedingungen vorher aufgehoben worden wären – ist alles anders: ein angeblich schlimmer Virus ist da und es bildet sich eine Schicksalsgemeinschaft, in der alle trennenden Unterschiede aufgehoben werden und alle gemeinsam ums Überleben kämpfen. Plötzlich ist man wieder „in“ – man muß nur dem Narrativ folgen. Plötzlich ergibt alles, was man tut, wieder einen Sinn – man muß nur dem Narrativ folgen und alle Orientierungslosigkeit und Hilflosigkeit verschwinden, denn alle Ansprüche, die aus den unknown unknowns entstehen könnten, können nun im gemeinsamen Überlebensnarrativ entweder zurückgewiesen und zu Recht für irrelevant erklärt werden. Und die angestaute Aggression kann man nun auch gut abreagieren – ironischerweise an denen, für die 1. – 4. nicht gelten und nie gegolten haben.

  • Sicher – beim einen oder anderen mag tatsächlich die Angst vor Krankheit eine dominante Rolle spielen, aber die Pointe besteht darin, daß die Zustimmung zum Narrativ überhaupt nicht mehr von irgendwelchen naturwissenschaftlichen Fakten abhängt, sondern vom Wunsch dominiert wird, wieder zur Kreis der Soziale-Nestwärme-Berechtigten dazu zu gehören. Im Grunde haben wir solche Verhaltensbeispiele alle schon mal in der 6. Klasse gesehen. Dies erlaubt es auch, die gegenwärtigen Corona-Maßnahmen als eine Art Ritual der Gemeinschaftsbildung zu begreifen, an daß keine Rationalitätsanforderungen mehr gestellt werden müssen und auch nicht gestellt werden. Ich vermute, dieser Kniff ist schon früher von Religionen fleißig benutzt worden. Wer sich schon mal gefragt hat, warum Mütter ihre Kinder trotz chargenabhängiger Nebenwirkungen impfen lassen, der findet hier die Antwort: Die einen bemerken gar nicht, daß sie ihren Kinden schaden, weil sie zu sehr aufs Überleben fixiert sind, und die anderen opfern sie ganz altruistisch mit Wonne der höheren Sache und wieder andere bringen das psychologische Kunststück fertig, sich deshalb zusätzlich auch noch moralische Selbstüberhöhung einzubilden.
  • Auch die Identitätstheorien wie critical race theory und Feminismus oder Klima-Sekten wie Extinction-Rebellion und Fridays-for-Future  ereichen es auf analoge Weise, ihre Anhänger zu radikalisieren und sie zu Opfern zu bewegen, die ihnen selbst oder ihren Kindern sehr schaden. Insbesondere gibt es keinen Grund, warum nicht auch Politiker und Journalisten selbst an der large scale mass formation  teilnehmen können – und daher wie ferngesteuert bei ihrer Unterdrückungspolitik bleiben, weil sie endlich die großen Führer sein können, die sie als Krämerseelen und Erbsenzähler nie sein konnten. Das schließt natürlich nicht aus, daß die meisten einfach nur korrupt und skrupellos sind.

Exakt das erklärt offenbar obige Beobachtung. Mit anderen Worten: die aus sozialen Gründen Geimpften bilden – letztkich auf den Rücken der exkludierten Ungeimpften – eine neue Schicksalsgemeinschaft über alle bisher trennenden Unterschiede hinweg wie Geschlecht, Alter, Glaube, Hautfarbe, ökonomischer und sozialer Status und so weiter.

  • Und es ist wenig verwunderlich, daß die aus diesen sozialen Gründen Geimpften sich diese neue quasi eschatologisch aufgestellte Gemeinschaft, diese neue Sinnhaftigkeit und Erfüllung ihres vorher kaum bedeutungsvollen und maximal aus vorverdauten Leidenschaften bestehenden Lebens nicht von den Ungeimpften wieder wegnehmen lassen wollen – warum auch? Die alte Normalität war karg, bedrohlich und kotz-langweilig. Entsprechend groß ist die Aggression mit der einige Geimpfte gegen die Ungeimpften vorgehen und es ist kein Zufall, daß die Regierungspropaganda von der mangelnden Solidarität der Ungeimpften spricht – und zwar von Anfang an mit Hilfe der von ihnen systematisch in finanzielle Schwierigkeiten gebrachten und daher für die Finanzeliten käuflichen Massenmedien. Ich würde mich inzwischen nicht wundern, wenn die aus obigen sozialen Gründen Geimpften keine Skrupel haben, die Ungeimpften mal wieder ins Gas zu schicken.

Es ist wesentlich, daß dies nicht bedeutet, daß die aus sozialen Gründen Geimpften glauben, was sie für falsch halten. Denn das ist unmöglich. Es bedeutet, daß die aus sozialen Gründen Geimpften alles ignorieren, was sie zwingen könnte, die neue soziale Normalität zu verlassen – was erklärt, daß man den aus sozialen Gründen Geimpften im Grunde alles wegnehmen kann inklusive ihrer Freiheit und Zukunft, ohne daß sie das wirklich irritiert.

Mattias Desmet schätzt, daß 30% aus sozialen Gründen Geimpfte unterwegs sind, 40% Mitläufer, die einfach nur ihr Mäntelchen nach dem Wind hängen, und 30% , die als äußerst heterogene Gruppe zum Widerstand gehören. Ob das wirklich stimmt, kann ich nicht sagen.

Mir kommt es auf etwas anderes an. Der systematische Unterschied zwischen beiden Typen von Erklärungen liegt auf der Hand:

  • Im Fall der Angsthypothese wird nach einer Erklärung gesucht, die NICHT auf die jüngste Entwicklung der Individuen in einer Gesellschaft zurückgreift, die sich ihrerseits als komplexes System dynamisch entwickelt – und zwar unter dem Einfluß politischer Initiativen, ökonomischer Zwänge, philosophischer Ideen und kultureller Vorgaben. Es wird einfach so getan, als wären die letzten 30 Jahre gesellschaftlicher Entwicklung nicht geschehen bzw. als hätten sie keinen Einfluß auf die psychologische Konstitution der Individuen gehabt.
  • Im anderen Fall wird die historische Kohärenz der individuellen psychologischen Entwicklung mit der Veränderung der gesellschaftlichen Bedingungen für eine Erklärung in Anschlag gebracht, und es wird nicht so getan, als hätten die Menschen der westlichen Gesellschaft, deren Verhalten erklärt werden soll, in den letzten Jahrzehnten NICHT in ihren immer feindlicheren Gesellschaften gelebt. Ich hätte – by the way – von der linken Politik erwartet, daß auch sie etwas zum Verständnis dessen beträgt, aber dort ist man leider mit Identitätstheorien abgelenkt.

Warum nun liegen unsere psychologischen Experten im Unterschied zu Mattias Desmet, der eindeutig eine Zierde seines Berufsstandes ist, so falsch? Wie kommen sie zu ihren idiotischen Thesen? Weil sie selbst Traumata und narzistische Störungen haben? Nein, natürlich nicht. Sondern weil sie von der politischen Entwicklung genauso wie wir überrascht wurden und noch immer überrascht sind. Nur – das zuzugeben, das wollen sie auf keinen Fall. Denn in diesem Fall man würde sie fragen, ob sie die psycho-sozialen Entwicklungen der Menschen nicht kontinuierlich begleiten oder diese einfach nicht verstehen oder ob sie nicht vielleicht darauf beschränken, ihr in Küchenpsychologie gewickeltes Geschäftsmodell wieder und wieder anzupreisen. Und kein Experte möchte sich gezwungen sehen, sehr, sehr kleinlaut zu werden.

  • DAS ist der Grund, warum fast immer Philosophen Psychologen – oft im Geheimen und nur selten offen – abgrundtief verachten und gelegentlich sogar offen hassen: Weil in der Regel einfach soviel Dummheit, getränkt in moralin-saures Ich-entschuldige-alle-Fehler-aller-Menschen-und-rede-diese-mit-Psychokacke-klein-Mitleid zusammen mit dieser pubertären Flash-Gorden-rettet-die-Menschen-des-Universums-Arroganz abgesondert wird, nur um am Ende den realen Menschen durch die eigenen Idiotien doch noch zu schaden, weil man ihren Verstand durch sinnloses, psychologisches Vokabular zusätzlich vernebelt.

Wer den videos von Mattias Desmet aufmerksam folgt, der wird bemerken, daß Desmet nur wenige Hinweise auf eine mögliche Abwehr der large scale mass formation liefert:

  • (A) Der Widerstand sorgt dafür, daß die Massenformation psychologisch nicht zu tief verankert wird. In jeden anderen Fall werden aus der formierten Masse heraus Gräultaten begangen.
  • (B) Ohne einen Widerstand als Feind kann das sich etablierende totalitäre System nicht funktionieren. Da das den totalitären Führern klar ist, haben sie ein gewisses Interesse an der Fortexistenz des Widerstands.
  • (C) Eine aus der Massenformation in die psychologische Normalität zurückkehrende Masse neigt dazu, ihre ehemaligen Führer zu töten und am Ende zerstört sich jedes totalitäres System selbst, so daß man eigentlich nur durchhalten und abwarten muß – einfach deshalb, weil Gesellschaften komplexe, dynamische Systeme sind, die nicht durch innere Kräfte getrieben werden, so daß man sie auch nicht durch äußere Zwangsbedingungen steuern kann, ohne ihre Dynamik zum erliegen zu bringen.

Leider zeigen totalitäre Staaten wie die Sowjetunion oder China, daß die natürliche Überlebensdauer länger als ein Menschenleben dauern kann. Mit anderen Worten: durchzuhalten, ist keine akzeptable Option. Was kann man noch tun?

Kehren wir zunächst zur Männerszene zurück.

Bilden wir eine Analogie – von der ich aber im Voraus ankündige, daß sie an einem bestimmen Punkt auf informative Weise hinken wird.

  • Es ist kein Geheimnis, daß Frauen die soziale Exklusion der Männer systematisch und mit den unterschiedlichsten Mitteln betreiben, um davon sozial, ökonomisch und psychologisch zu profitieren. Obige vier Entstehungsbedingungen einer large scale mass formation sind für Männer erfüllt, die blogs der Männerbewegung dokumentieren das seit Jahren.

Doch zweifellos bilden Männer keine Masse. Im Gegenteil, jedes Klassenbewußtsein als Geschlecht geht ihnen ab, wenngleich es sehr wohl standardisierte Varianten einer individuellen Verstellung von Männlichkeit gibt. Warum ist das so?

Frauen als Geschlechterklasse bieten Männern heutzutage keinerlei Kooperation an, welche bei Männern zu einer mass formation führen könnte – wozu auch, denn die gültigen sozialen Normen etablieren ja bereits alle nur erdenklichen Privilegien für Frauen und Männer stehen anderen Männern notorisch mißtrauisch gegenüber, anstatt sich spontan mit ihnen zu solidarisieren. Daß die Entstehungsbedingungen totalitärer Systeme erfüllt sind, muß daher eine ganz andere sozialpsychologische Rolle spielen, als sie es bei der mass formation tun. Doch – welche?

  • i) Da Regeln der unberechtigten, mannigfachen Vorteilsnahme der Frauen zu Lasten der Männer und der bedingungslosen und gegenleistungslosen Transferleistungen von Männern an Frauen bereits etabliert sind, wird es bei der weiblichen Männerabwertungspropaganda kaum darum gehen, irgendjemanden von irgendwas zu überzeugen oder zu irgendwas zu bringen: Ein Mann, der Frauen nicht dient, wird von Frauen einfach als schlechter Mann sozial exkludiert und vom Sex ausgeschlossen – und fertig.
  • ii) Doch die sozialen Regeln, die festlegen, wie ein Mann eine Frau zu behandeln hat, umfassen nicht nur alle möglichen Formen ungerechtfertiger Vorteilsnahme. Der weitaus größere und dominantere Teil der Benimmregeln für Männer, die zu oder über Frauen sprechen, betrifft das öffentliche Bild von Frauen, betrifft die Meinungen, die Männer über Frauen berechtigt sind, zu äußern – eine Tatsache, die in biologistischen Erklärungen des Geschlechterverhaltens gar nicht erwähnt wird.
  • iii) Überlegen wir: Was passiert mit Menschen, auf die sozialer Druck ausgeübt wird, zu schweigen, wenn ihnen offensichtliche Lügen erzählt werden? Was passiert. wenn Frauen Männer zwingen, nicht nur zu schweigen, sondern die Lügen der Frauen über Frauen zu wiederholen? Wenn Frauen Männer dazu nötigen, entgegen der Wahrheit öffentlich zu erklären, daß Frauen im Grunde viel wertvoller seien als Männer, und zwar infolge ihrer besseren Fähigkeiten, ihres moralischeren Verhaltens, ihres besseren Charakters und – überhaupt – weil sie ein Geschenk Gottes an die fehlgeleiteten Kreaturen dieser Welt seien, dann sollte es schon mit dem Teufel zugehen, wenn diese Männer nicht auf Dauer durch die so realisierte, endlose Demütigung, die sie im Austausch für die Gemeinschaft mit Frauen akzeptieren, ihren Sinn für Redlichkeit verlieren. Und damit verschwindet auch ihre Fähigkeit und Motivation, sich gegen die Herrschaft der Frauen zu wehren. Denn unabänderlich gilt: Es gibt keinen Frieden ohne Freiheit, keine Freiheit ohne Wahrheit und keine Wahrheit ohne Argumente, welche nur in einer Sprache formuliert werden können, so daß es niemals darauf ankommen kann, wer etwas sagt, sondern immer nur darauf, was gesagt wird.

Und wer, wenn nicht Frauen, versuchen uns Männern von morgens bis abends genau das Gegenteil zu verklickern – mit den Mitteln der politischen Korrektheit, des Feminismus, der jede Kritik an Frauen als misogyn abtut, oder anderen Identitätstheorien?

Einfacher formuliert: Die von Frauen gegen Männer geschaffenen und unterhaltenen anti-humanistischen Entstehungsbedingungen totalitärer Systeme dienen der Vernichtung der männlichen Redlichkeit und damit der Kontrolle der Männer – besser: der männlichen Selbstkontrolle, mit dem Ziel ein soziales System unberechtiger, weiblicher Vorteilsnahme zu betreiben. Ebenfalls ist für die sozialpsychologische Wirksamkeit dieses weiblichen Verhaltens nicht erforderlich, daß die Frauen sich über die ganze Sache klar sind – der Vorsatz der Frauen ist irrelevant. Und das stablisiert natürlich das ganze System enorm.

  • Vielleicht kann man auch weiterhin behaupten, daß Frauen durch endlose evolutionäre Vorteile in der Vergangenheit bio-chemisch darauf programmiert wurden, sich so zu verhalten, daß sie die männliche Redlichkeit vernichten. Aber: Wer das behauptet, der muß im Grunde behaupten, daß etwa nicht soziale Kooperation, sondern Egoismus den größeren evolutionären Vorteil erzeugen. Und das eben das falsch ist, zeigt bereits ein loser Blick auf das Funktionieren heutiger Politik, in der die Zweckbündnisse der Minderbegabten die Initiativen der egozentrischen Begabten spielend outperformed haben.

Ausblick

Was kann man gegen all das tun? Was kann man tun, wenn man nicht in ein System totalitärer Herrschaft hineingeraten oder daraus ausbrechen will? Sicher, die Wahrheit zu sagen, aufzuklären, wird einige Menschen überzeugen, ebenfalls Widerstand zu leisten. Das wird es immer. Aber wird – um eine Metapher zu gebrauchen – der ganze Wald gerettet werden, wenn man nur einige Bäume gießt?

Natürlich nicht.

Wenn man stattdessen zurückgeht in der Geschichte und nachschaut, was Minderheitenbewegungen stark und gesellschaftsweit dominant gemacht hat, dann erkennt man sofort, daß die Konsequenz und Radikalität mit der vorgegangen wird, immer eine entscheidende Rolle gespielt haben. Sei es im Feminismus oder im politischen Islam – es geht immer darum, daß Menschen mit einer politischen oder sozialen Agenda nicht nur unbeugsam sind, sondern auch extremistisch.

  • Doch nicht jeder Extremismus ist eine Fahrkarte ins Paradies und schon gar nicht ist diese Fahrt kostenlos. Extremismus ist kein Erfolgsrezept, sondern im dargelegten Sinne des Erfolges reinster politischer Pragmatismus – und das, obwohl die Spatzen auf den Dächern meinen, das Gegenteil pfeifen zu müssen. Ein in diesem Sinne geeigneter Extremismus muß geplant und sorgfältig ausgedacht werden. Diese Einsicht liegt fernab von gesellschaftskonformen Binsenweisheiten, aber ich halte sie für unumgänglich. In späteren posts werde ich versuchen, einen solchen Extremismus zu entwickeln.

Doch halten wir das Wichtigste noch einmal fest:

  • (I) In dem Moment, in dem die Menschen, die im Moment gegen das Corona-Regime auf der Straße gegen Totalitarismus vorgehen, aufhören, zu lügen, eine auf Gerechtigkeit beruhende Gruppenidentität entwickeln, und als Kollektiv extreme politische Forderungen und radikale gesellschaftliche Änderungen selbst realisieren, steigen ihre Chancen auf Erfolg gewaltig.
  • (II) Analoges gilt für die Männer, die sich von der sozialen Herrschaft der Frauen befreien wollen: Sie müssen aufhören, Frauen über Frauen und Männer über Frauen anzulügen, sie benötigen ein auf Gerechtigkeit beruhendes Klassenbewußtsein als Männer, und sie müssen sich zum Extremismus entschließen. Andersfalls kann sich die Herrschaft der Frauen noch weitere Jahrhunderte hinziehen.

Das alles wird dem linken Maskulismus nicht gefallen. Aber – ist mir scheissegal, ich bin ein Mann.

 


30 Kommentare

  1. uepsilonniks sagt:

    Stell dir vor, es wäre Geschlechterkrieg, und die Männer gingen hin…

  2. luisman sagt:

    Etwas Savannen-Biologismus von mir: Im Echsenhirn der Frauen dominiert das Herdenverhalten, bei Maennern das Rudelverhalten. Das Rudel der linken Maskulisten ist nicht zur Kooperation mit den rechten Maskulisten bereit. Obwohl auch im Feminismus Rudelverhalten inzwischen sichtbar ist – Altfeministinnen, Transfeminismus, usw. – raufen die sich bislang immer wieder auf ein dominantes Narrativ zusammen. Alle Loewenrudel sind Feinde der Gazellenherde. Alle Maennerrudel sind Feinde der Frauenherde.

    Deshalb beobachte ich mit Interesse die Unterminierung des Feminismus durch die Gender- und Trans-Ideologie.

    Doch obwohl die westlichen Sojasproesslinge ihre Frauenkohorte mit Hantel-Hakan, bzw. testosterongeschwaengerten Arabern/Afrikanern umherziehen sehen, will sich ein Widerstand nicht einstellen. Man begnuegt sich mit Youporn etc., ergibt sich in Phantasien ueber Sexroboter, weicht der notwendigen Konfrontation also aus.

    Vox Day, der alte Memologe, hat schon einen Kampfbegriff fuer Impfgegner entwickelt – purebloods. Also Menschen, deren Blut und Erbgut nicht von mRNA Impfstoffen vergiftet wurde. Klingt ‚arisch‘ und ist wohl so auch beabsichtigt. Extrem eben.

    Ansonsten ist das ein sehr guter Artikel und ich bin auf deine Fortsetzung gespannt.

    • @luisman

      Es sieht inzwischen wirklich so aus. als würden die linken Maskulisten so ziemlich alles falsch machen. Natürlich werden sie das nie zugeben und uns Schmuddelkinder nicht mit ihrer Aufmerksamkeit adeln. Aber vielleicht lassen sie sich ja impfen, dann vergeht das Problem irgendwann von selbst.

      Purebloods habe ich schon oft gehört. Wird das neue SEXY werden.

      Ansonsten ist das Schlimmste, was Frauen passieren kann, immer noch die Entscheidungen der Frauen selbst: Let’s butter the popcorn and have fun watching! 😉

  3. yvonne52 sagt:

    Deine Erkenntnis ist interessant, aber schon lange überholt. Feministinnen sind unter einander genau so zerstritten wie viele Männer unter sich. Es ist schon lange kein Rechts-/Links, oder Mann-/ Frau Krieg mehr, sondern ein Krieg Aller gegen Alle. In dieses Vakuum sind die Transfrauen und BLM- Anhänger mit ihrer neuen und extremen Deutungshoheit und Sprache geschlüpft. Also eine winzige aber sehr laute Minderheit. Die Geimpften fühlen sich jetzt kurzzeitig auf der richtigen Seite und trompeten es lautstark herum. Gewinner wird es in diesem Kampf Aller gegen Alle nicht geben. Die sozialen Vorgaben sind aufgelöst. Man wird sich in kleinen Nischen selbst arrangieren müssen und den toxischen mainstream mit seinen irren Vorgaben weitgehend auf der Seite lassen. Frauen werden nur vordergründig „hofiert“. Sie wiegen sich genau so in falscher Sicherheit wie die Geimpften. Die Zeiten sind grauenhaft, aber spannend.

    • @yvonne52

      „Feministinnen sind unter einander genau so zerstritten wie viele Männer unter sich.“

      Inzwischen mag das der Fall sein. Aber mein Punkt ist eigentlich, daß der Feminismus in seinen Anfängen extreme Positionen vertreten hat, und ihm das einen entscheidenden Vorteil verschaffte. Ich versuche gewissermaßen von den erfolgreichen Bewegungen zu lernen.

      Und du sagst ja selbst, daß BLM und Transfrauen die feministische Bewegung zusätzlich gespalten haben, und wiederum würde ich argumentieren, daß ihre extremen Positionen – man mag davon halten was man will – dabei eine wichtige Rolle gespielt haben.

      Anders als du denke ich, daß die Ungeimpften die Gewinner sein werden – schon aus einem sehr einfachen Grund: Was zerschlagen wurde, muß wieder aufgebaut werden und:

      a) Die Ungeimpften haben in der Krise besondere Qualitäten bewiesen, die Geimpften habe besondere Schwäche bewiesen.
      b) Mit den Geimpften will auf Dauer niemand was zu tun haben, weder privat, noch geschäftlich, denn diese können jederzeit aus gesundheitlichen Gründen komplett ausfallen.

      Zustimmen würde ich dir darin, daß die weiblichen Privilegien vom allgemeinen Wohlstandslevel abhängen. Wer daher was kann, wird in schweren Zeiten bessere Chancen haben. Wer sich darauf beschränkt, etwas wert zu sein, wird Probleme bekommen – unabhängig vom Geschlecht.

      Statistisch mag das Frauen häufiger treffen, aber das sind ja nur die Folgen ihrer eigenen Entscheidungen.

  4. „Das alles wird dem linken Maskulismus nicht gefallen. Aber – ist mir scheissegal, ich bin ein Mann.“

    Warum ist dir eigentlich immer so wichtig, dass deine Thesen Leuten gefallen, mit denen du eh nichts zu tun haben willst? Du scheinst da etwas besessen zu sein, dass bestimmten Leuten deine Idee gefallen muß.

    Mach doch einfach dein Ding und ignoriere die anderen. Keiner hindert dich.

    • Die Frage, an welchen Punkten man mit der Konkurrenz übereinstimmt und an welchen nicht, erleichtert dem Leser die Orientierung. Denn für die arbeitet man als blogger ja.

      Das ist eigentlich eine Sache, die man in der Schule lernt.

  5. pingpong sagt:

    „Mass formation psychosis“ ist ein pseudowissenschaftliches buzzword um etwas zu beschreiben was niemand leugnen würde: Covid beschäftigt uns seit 2 Jahren.

    Die Punkte in dem video sind schwach.
    Es war alles durch die frei schwebende Angst (und ähnliches), die bereits vor 2020 vorhanden war. Die frei schwebende Angst!

    Pseudowissenschaft.

    • Daß etwas nicht sofort mundgerecht serviert wird und gleich 100% korrekt ist, ist kein Grund, gleich alles in Bausch und Bogen abzulehnen, lieber Impfling.

      Aber ich möchte dich natürlich auf keinen Fall drängen, der richtigen Spur zu folgen.

      • pingpong sagt:

        Wie lange bist du bereits ein Fan von Prof. Mattias Desmet?

        • Mich interessiert nicht, wer etwas sagt, sondern was gesagt wird. Aber seine Interviews bieten nun mal einen schnellen Einstieg in das Thema. Wenn du was Besseres hast, dann immer her damit.

          • pingpong sagt:

            Du bist Teil einer mass formation psychosis.

            • Wie kommst du darauf?

            • pingpong sagt:

              Weil du jemanden referenzierst den du (vermutlich?) gerade erst kennengelernt hast, als ob das irgendeine Relevanz oder Glaubwürdigkeit hätte.

              „Mass formation psychosis“ ist eine der vielen Säue, die durchs schnelllebige Internet getrieben wird, und du bist zu spät zur Party. Ein starkes Anzeichen für eine „mass formation psychosis“: Wenn eine große Anzahl an Leuten ganz synchron ein zuvor ungebräuchliches Wort verwendet:

              Ungebräuchlich deshalb, weil das eingeschobene „formation“ keinen Sinn ergibt, außer dem ganzen einen pseudowissenschaftlichen Anstrich zu verleihen. In 99,99% drückt „mass formation“ dasselbe aus wie „mass formation psychosis“ – nur das ersteres a) nicht so wissenschaftlich klingt und b) bereits gebräuchlich ist und sich daher nicht so gut als Code eignet.

              In zwei Monaten interessiert sich niemand mehr für dieses Wort.

              Desmet sagt einige Dinge denen ich zustimme, und das ist genau das Problem. „Mass formation psychosis“ ist ein pseudowissenschaftliches buzzword. Die Erklärung, alles wäre wegen der schon lange vorhandenen frei schwebenden Angst (oder was auch immer), ist ungefähr ebenso präzise und aussagekräftig wie die diversen „Erklärungen“, warum wir ein Patriarchat haben. Jeder kann in diese situationselastischen Begriffe genau das hineinlesen was er gerade möchte.

              Bullshitting in die entgegengesetzte Richtung von Bullshit ist noch immer Bullshit.

            • pingpong sagt:

              edit:

              „In 99,99% der Fälle drückt „mass psychosis“ dasselbe aus wie „mass formation psychosis““

              In der Grafik ist der richtige Suchbegriff.

            • Nur damit ich das wirklich nicht falsch verstehe: Du schließt, daß eine These falsch ist, weil plötzlich viele Menschen auf google nach dem entsprechenden Begriff suchen?

            • pingpong sagt:

              Du bist zu intelligent für solche hanebüchenen Strohmänner.

              „Mass formation psychosis“ ist ein pseudowissenschaftliches buzzword um etwas zu beschreiben was niemand leugnen würde: Covid hat uns seit 2 Jahren im Griff.
              Das Unvermögen das zu erkennen liegt an motivated reasoning (oder was auch immer – du erkennst den „Nutzen“ von schwammigen Buzzwords?).

              Du hast oben im Haupttext einen Absatz über seichte küchenpsychologische Erklärungen. Berücksichtige ihn.

              moralin-saures Ich-entschuldige-alle-Fehler-aller-Menschen-und-rede-diese-mit-Psychokacke-klein-Mitleid

              Wie gesagt: Bullshitting in die entgegengesetzte Richtung von Bullshit ist noch immer Bullshit.

            • Na ja ,,, so geht es irgendwie nicht: Ich habe das Modell in meinem post nur vorgestellt, welches – wenn du die videos verfolgst – auf Beträgen von vielen Forschern beruht. Frühe Beiträge wie von Gustav LeBon oder Hannah Arendt mögen zu simpel gewesen sein, aber es scheint, als würde daran ernsthaft geforscht. Nun kannst du gerne den Standpunkt vertreten, daß die Argumente, die mein post oder die videos vorgetragen haben, nicht ausreichen, um der Erklärung zu vertrauen – fair enough. Aber ohne sich mit möglichen weiteren Argumenten zu beschäftigen, kann man die Erklärung nicht gleich abtun. Ich persönlich denke, daß die Erklärung in die richtige Richtung geht, und ich stimme zu, daß man mehr Arguemnte braucht, um die Frage der Entstehung des gegenwärtigen totalitäten Systems für endgültig beantwortet zu halten. Aber google-Abfragen allein können niemals darüber entscheiden, was bullshit ist und was nicht – echt nicht.

            • Ansonsten hat du recht, daß ich in dem post lediglich nur meine Meinung zu den ganzen Psycho-Scharlatanen zum Besten gebe, und ich würde nie behaupten, daß meine Meinung ohne jede weitere Argumentation mit der Wahrheit zusammenfällt.

            • Ach – eines noch: selbst, wenn du die large scale mass formation hypothesis ablehnst, sagen die statistischen Daten bereits seit Mai 2020, daß uns die Regierungspropaganda im Griff hat und nicht Corona. Aber das sollte eigentlich auf diesem blog kein Thema sein.

            • pingpong sagt:

              @elmar:

              Aber google-Abfragen allein können niemals darüber entscheiden, was bullshit ist und was nicht – echt nicht.

              Können wir diesen Strohmann bitte lassen, das ist der Diskussion nicht zuträglich. Ich schrieb oben von einem „starken Anzeichen“. Wenn dir das noch zu gewichtig ist ersetze „stark“ durch „auffällig“ o.ä.

              Ich persönlich denke, daß die Erklärung in die richtige Richtung geht, und ich stimme zu, daß man mehr Arguemnte braucht, um die Frage der Entstehung des gegenwärtigen totalitäten Systems für endgültig beantwortet zu halten.

              An endgültigen Erklärungen liegt mir wenig, die haben außerhalb von speziellen Kontexten (Logik, Mathematik) in der wirklichen Welt mit all ihren Unwägbarkeiten m.E. nicht so viel Relevanz. Ich halte es mit Heuristiken. Der Vorteil von Heuristiken: Sie müssen, im Gegensatz zu einem Gesetz oder einem Beweis, nicht immer richtig liegen. Meistens reicht. Das lebenspraktische(!) Sprichwort „Die Ausnahme bestätigt die Regel“ gibt es genau aus diesem Grund. Es verträgt sich nicht mit endgültigen Beweisen, dafür sehr gut mit Heuristiken.

              Ich maße mir nicht an endgültig beurteilen zu können ob es eine „mass formation psychosis“ ist oder nicht. Ich habe ein paar offensichtliche Punkte genannt, die meine BS Heuristik Alarm schlagen lassen. Ich halte es für ein weiteres Beispiel eines kurzlebigen Internet-Phänomens. Meine Einschätzung, dass sich in zwei Monaten niemand mehr für dieses Wort interessiert, steht. Wir werden es sehen.

              sagen die statistischen Daten bereits seit Mai 2020, daß uns die Regierungspropaganda im Griff hat und nicht Corona.

              Was meinst du damit?

            • Ich meine damit, daß es niemals eine Pandemie gab. Vermutlich sind die üblichen Grippe-Toten zu Corona-Toten umgelabelt worden. Aber dies ist ein Männer-blog, ich möchte dieses Thema gerne vermeiden.

            • Nachtrag: Heuristiken können wirklich nützlich sein. Aber sie verlieren ihren Nutzen und ihre Gültigkeit in dem Moment, wo man mehr weiß oder mehr wissen kann. Und das ist nun mal bei Corona und Regierungspropagandas der Fall.

            • pingpong sagt:

              Der wesentliche Punkt von guten Heuristiken ist gerade, dass sie auch im Angesicht von sich änderndem Wissen oder Umständen nützlich und (meistens) gültig sind. Sonst wären es keine guten Heuristiken.
              Gute Heuristiken tragen der Tatsache Rechnung, dass „Wissen“ sich andauernd ändert, weil wir, neugierig wie wir sind, immer neues herausfinden. Gute Heuristiken sind die Konstante in diesem sich andauernd wandelnden Meer an Wissen. Sie sind das, was den harten Test der Zeit bestanden hat.

              Mehr wissen kann man immer.

            • Heuristiken soviel zuzutrauen, widerspricht jeder Erfahrung.

              Aber gut – was an deinem Standpunkt noch fehlt: Woran erkennen wir eine gute Heuristik und was unterschwiedet sie von einer schlechten?

            • pingpong sagt:

              Heuristiken soviel zuzutrauen, widerspricht jeder Erfahrung.

              Was meinst du mit „soviel“?
              Heuristiken SIND im wesentlichen Erfahrung, können dieser also schwerlich „widersprechen“.

              Woran erkennen wir eine gute Heuristik

              Sie besteht den harten Test der Zeit. D.h. sie funktioniert (in den allermeisten Fällen), und mit funktionieren meine ich sie schlägt nicht fehl (in den allermeisten Fällen).

  6. […] zu geben, wird persönlich und sozial destabilisiert und somit anfällig für das Phänomen der large scale mass formation, einer toxistischen Form der Gesellschaftsbildung, die typischerweise zu einem sich selbst […]

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