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Die Territoriale Wehrverwaltung des Bundes vs. Feministische Objektifizierungstheorie

„Dein Bauch gehört Dir? Herzlichen Glückwunsch. Mein Arsch, so habe ich gelernt, gehört dem Staat.“

Sehr starker Text – haltet euch fest!

Passend zum Thema: Vortrag auf der Jahrestagung der Arbeitsgruppe chirurgisch tätiger Sanitätsoffiziere (ARCHIS) 2012 , in welchem die Praxis der Intimuntersuchung bei Männern zum ersten Mal offen kritisiert und mit den aktuell niedrigen Bewerberzahlen in Zusammenhang gebracht wurden. In der 8-9/2012er-Ausgabe der „Wehrmedizinischen Monatsschrift“ wurden alle auf der Jahrestagung gehaltenen Vorträge publiziert. Die Folen gibt es hier.

Leif.L.Eser

Das Folgende ist Teil eines Kommentars, den ich ursprünglich als Antwort in diesem Thread auf dem J.A. Blog geschrieben hatte. Dort stand er auch eine Weile, um dann plötzlich zu verschwinden.

Immer wieder wird -vor allem von Feministinnen, zu denen sich auch J.A. zählt– gefordert, Männer sollten gefälligst über ihre Gefühle reden. Aber wehe, das tut dann wirklich mal einer und spricht dabei von etwas anderem als der erwünschten (Form von) #Scham, sondern tatsächlich über seine eigenen Probleme.
Nein, so war das doch nicht gemeint! Das wollen wir nicht hören. Das muss schnellstens gelöscht werden!

Aber das Netz vergisst nicht. (Na gut, ein wenig schon. Einige der Links scheinen mittlerweile nicht mehr zu funktionieren.) Ich vergesse nicht.

Zum Kontext. Julia meinte:

Ich glaube wir haben hier ein grundsätzliches Verständnis und Perspektiven-Problem zwischen der weiblichen und der männlichen Sichtweise. Wie eine Frau sich fühlt, wenn sie als Objekt…

Ursprünglichen Post anzeigen 2.307 weitere Wörter


7 Kommentare

  1. LoMi sagt:

    Ist das jetzt ein Text von Dir? Davon ab: Cooles Teil!

    • Nein, der ist nicht von mir. Der ist rebloggt von LeifLeser, ein neuer blog, auf den Meinungen&Deinungen aufmerksam gemacht hat.

      Leider weiß ich nicht, wer sich hinter LeifLeser verbirgt.

      • LoMi sagt:

        Stimmt, bei Meinungen und Deinungen sah ich schon einen Ausschnitt. Vollständig zur Kenntnis genommen habe ich die Sache erst hier.

        Bei mir ist die Musterung zu lange her und sie fand in der DDR unter ganz anderen Umständen statt. Genitaluntersuchung ja, aber nicht rektal. Ob es eine Ärztin war oder nicht, habe ich völlig verdrängt. Was LeifLeser da beschreibt, ist jedenfalls der Oberhammer, vor allem auch die Forenposts, die er zur Illustration dazu verlinkt.

  2. Fidel sagt:

    Ich hatte vor wenigen Tagen das zweifelhafte Vergnügen, als Zuhörer und Fragesteller einer Podiumsdiskussion [1] beizuwohnen.

    Dort nahm Bundesjustizminister Heiko Maas u.a. Stellung zu den Begriffen „Gleichberechtigung“ und „Diskriminierung“.

    Auf meine Frage, ob er sich als Bundesjustizminister im Zusammenhang mit Artikel 3 Grundgesetz (Gleichberechtigung von Mann und Frau usw.) nicht für die Abschaffung der Wehrpflicht (für Männer) einsetzen wolle, antwortete er, dass er, da die Wehrpflicht momentan ausgesetzt sei, keinen Handlungsbedarf sehe.

    P.S. Die Moderatorin übergab meine Frage mit dem Hinweis, dass ich (als Mann) ja vielfach diskriminiert sei bzw. werde, womit sie im Publikum lautes Gelächter hervorrief.

    P.P.S. Natürlich ließ Heiko Maas es sich auch nicht nehmen, daraufhinzuweisen, dass Frauen in Deutschland für die _gleiche_ Arbeit bis zu 20% weniger Lohn bekämen.

    [1] http://www.schauburg-dresden.de/index.php?page=va&va_id=20251

    • Männer, die sich ihrer Lage bewußt werden und beginnen, sich für ihre Interessen einzusetzen, werden oft verhöhnt und verspottet – das ist eine der gänigen Strategien.

      Es dauert ein wenig, bis man ausreichend die Nerven behält, um den persönlichen Angriff kommentarlos zu übergehen und auf der politischen Pointe zu bestehen.

      Das Gelächter wird der Öffentlichkeit bald vergehen.

  3. […] allein nicht aufhalten oder nicht rückgängig machen kann z.B. Musterung für Männer durch die […]

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