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erzählmirnix: Masku-Blogstöckchen

erzählmirnix hat den Maskulisten ein blog-Stöckchen zugeworfen und – wie gewohnt – lohnt es sich, über ihre Fragen nachzudenken.

Übersicht:


quality: medium

I. Fragen an den Maskulismus

  1. DEN Maskulismus gibts ja eigentlich gar nicht… oder? Wie würdest du (deinen) Maskulismus definieren?

Mir persönlich ist es peinlich, sagen zu müssen: Ja, DEN Maskulismus gibt es nicht. Das liegt aber nicht wie beim Feminismus an einem Märchen über inkommensurable Meinungsvielfalt, sondern daran, daß der Maskulismus immer noch irgendwo zwischen sozialer Empörungsbewegung und Menschenrechtsbewegung mit einem besonderen Fokus auf Männer vor sich hin dümpelt.  Zwar gibt es vor allem für entrechtete Väter recht präzise Forderungen, aber es fehlt an einer generellen sozialpolitischen Vision. Männer, Männerrechtler und Maskulisten sind aufgerufen, das zu ändern, aber es sind kaum Ansätze dazu sichtbar, theoretisches Rüstzeug vorzulegen, daß es erlauben würde, die soziale und rechtliche Realität von Männer zu beschreiben, zu analysieren oder Forderungen mit dem Hinweis auf Gerechtigkeitsverletzungen zu erheben.

Meinen Maskulismus gibt es noch gar nicht, der ist gerade auf der Werkbank. Denn was man einerseits unter einen humanistischen Antisexismus zu verstehen hat, ist genauso einigermaßen unklar, wie die Probleme der Männer zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch gar nicht formuliert sind: Wenn wir z.B. davon sprechen, daß die sexuelle Würde der Männer fortwährend verletzt wird, dann fehlt es schon innerhalb des Maskulismus an einer präzisen Vorstellung davon. Auch fehlt es an generellen Konzepten zur Gerechtigkeit, die es erlauben würden, soziale Realität zu analysieren – blöd, aber wahr.

  1. Was war dein erster Berührungspunkt mit Maskulismus? Wann hast du zum ersten Mal was davon gehört und wann und warum hast du dich evtl. zum ersten mal selbst so bezeichnet?

Durch online-dating ist mir vor 3-4 Jahren die Größenordnung klargeworden, die diejenigen sozialen Asymmetrien, die mir schon in der Schule klar waren, wirklich haben. Und mir wurde klar, daß man den Konsequenzen davon nicht entgehen kann. Forschungsaufenthalte im Ausland zeigten, daß dies ein internationales Problem ist und damit war die Sache auch vom philosophischen Standpunkt eine Herausforderung. Deshalb ging ich systematisch auf die Suche und fand als erstes genderama. Damals fand ich die ganzen Nachrichten über Männerbenachteiligungen läppisch und es war mir unangenehm, mich mit Leuten zu solidarisieren, die ihre Zeit damit verbringen, sich zu beschweren. Inzwischen habe ich gelernt, politische Kompromisse zu machen. Seitdem bezeichne ich mich aus pragmatischen Gründen als Maskulist und diese Einstellung scheint mir unter den maskulistischen bloggern recht verbreitet zu sein.

  1. Gibt es maskulistische/männerrechtliche Bereiche, von denen du persönlich besonders betroffen bist?

Zwei sind ganz besonders exponiert: Erstens wird es an der Uni immer schwieriger, Geld für Projekte wie auch Stellen zu bekommen. Das liegt weniger an einer männerfeindlichen Einstellung von Professoren als daran, daß Frauenförderung inzwischen entweder eine Bedingung für das Aquirieren von Forschungsmitteln geworden ist oder sich frei verfügbare, d.h. nicht zweckgebundene und von der Uni zentral vergebene Mittel locker machen lassen, wenn Frauen eingestellt werden. Generell gilt, daß je größer die Förderung ist, desto mehr Gewicht auf den Frauenanteil gelegt wird. Es schadet inzwischen einfach dem wissenschaftlichen Fortschritt, wenn man Männer einstellt. Und die Wissenschaft reagiert darauf – wie gewohnt – ganz pragmatisch, denn es kommt wie immer nur darauf an, was gesagt wird, und nicht darauf, wer das gesagt hat. Also: Männer raus, Frauen rein.

Zweitens sind die täglichen sozialen Diffamierungen von Männern für mich besonders schlimm. Ob es nun der Film ist, in dem der Mann zwar als Volltrottel hingestellt wird, der bei Anblick einer Frau zwischen Ehrfurcht, Angst und Vergöttung gleichsam erstarrt ist und zwar die ganze Arbeit macht, aber die Frau die Anerkennung und Vorteile dafür einsackt, ob es die Tatsache ist, daß männliche Sexualität eigentlich nur im Zusammenhang mit Straftaten in der Öffentlichkeit erwähnt wird oder die Tatsache, daß mir als Mann unter keinen Umständen Vertrauen entgegen gebracht wird, weil man ja weiß, daß Männer unmoralisch, unfähig, dumm, unemphatisch, asozial, bösartig, geizig, egoistisch und immer zu Straftaten aufgelegt sind, so daß ich im Gegensatz zu Frauen mich immer erst mal beweisen und bewähren muß – das Geschlecht spielt heute für die Handlungen und Gedanken, die der Alltag von den Menschen verlangt, eine weitaus größere Rolle als jemals zu vor. Und Männer haben leider bei dem Spiel die Arschkarte gezogen.

  1. Rein hypothetisch: Der Maskulismus wird plötzlich unglaublich einflussreich und Deutschland wird ein komplett maskulistischer Staat. Was würde sich aus deiner Sicht geändert haben?

Dann wären Gesellschaft, Wirtschaft und Staat im weitsten Sinne post-gender und Feminimus, der ja den Konflikt der Geschlechter beschwört, überflüssig. Was das generell heißt, kann ich schwer vorhersagen, aber einzelne Punkte kann man leicht herausgreifen:

  • i) gleiche Lebenserwartung der Geschlechter, d.h. Männer sterben nicht mehr früher
  • ii) gleiche Gesundheitsvorsorge für Männer, um Männergesundheit wird sich gekümmert
  • iii) gleiche Rechte für Väter und Schwule wie für Mütter
  • iv) völlige Irrelevanz der sexuellen Orientierung oder Neigung in allen Bereichen des Lebens
  • v) geschlechtergerechte Justiz, d.h. Frauen werden auch von den Justizbehörden verfolgt und Männer werden nicht mehr für dasselbe Verbrechen härter bestraft als Frauen

und so weiter, die männerrechtlichen Seiten bringen diese Punkte ja immer wieder. Aber es wären auch andere, weniger populäre Forderungen erfüllt z.B.

  • vi) voraussetzungsloses Recht der Frauen auf Abtreibung bis zur 12. Woche – aber nur mit Einwilligung des biologischen Vaters. [ist so formuliert Unsinn, bitte in den Kommentaren nachlesen]
  • vii) Strafbarkeit der Vortäuschung der Empfängnisverhütung durch die werdende Mutter gegenüber dem biologischen Vater.
  • viii) Strafbarkeit der Entziehung des Kindes gegnüber dem biologischen Erzeuger durch Wegzug des Sorgeberechtigten.
  • ix) Programme, die auf den speziell männlichen Wegen ins Prekariat Männer auffangen und Altersarmut und Obdachlosigkeit verhindern soll.
  • x) Strafbarkeit für Exibitionistinnen
  1. What about the Womenz? Ist für Frauen die Welt schon rosarot (haha, Wortspiel) oder gibt es aus deiner Sicht noch Dinge, die sich für Frauen verbessern sollten. Was für eine Rolle spielt da aus deiner Sicht der Maskulismus?

Die Frage ist sehr zweischneidig, denn die Situation der Männer ist nicht unabhängig von der der Frauen und umgekehrt. Wie das funktioniert, welche sozialen Kooperationen es gibt und wie sie unser Leben bestimmen oder beschränken, haben wir wohl noch nicht wirklich verstanden, aber es wird unmöglich sein, die Situation der Frauen zu verbessern, ohne daß dies Konsequenzen für die Männer hat. Man kann nur eine gerechte Verteilung der Vor- und Nachteile auf den Seiten der Geschlechter erwarten und es ist nicht gesichert, daß sich für alle Menschen alle Nachteile vermeiden lassen und hier steckt der Teufel nun mal im Detail.

Der Feminismus hat das alles überhaupt nicht verstanden und daher ist er auch keine adäquate Theorie des Sozialen. Sicher kann man sagen, daß Frauen cum grano salis im Moment auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Generell versucht der Maskulismus die Freiheiten und Chancen aller Menschen zu verbessern unter Maßgabe des Prinzips der Selbstverantwortung.

  1. Was stört dich am Maskulismus? Welche Themen, Meinungen oder Maskulisten gehen dir auf die Nerven, bzw. mit wem möchtest du nicht in einen Topf geworfen werden?

Leute: Mich nervt vor allem, daß sich einige Leute auf maskulistischen blogs für die Abschaffung des Frauenwahlrechts stark machen und ähnlichen Hirsebrei: Da wird offen gegen Frauen gehetzt und hinterher wundern sie sich, daß sie nicht ernst genommen werden. Da wird unumwunden Schwulenfeindlichkeit praktiziert und dann wundern sich diese Leute, daß geschlossen wird, es gehe den Maskulisten nicht um Männerrechte. Mit diesen, auf diesem blog als Radikale bezeichneten Leuten möchte ich nichts zu tun haben. All diejenigen, die zum generellen Emanzipationsprojekt der Gesellschaft nichts betragen wollen, haben im Maskulismus nichts verloren.

Meinungen: Maskulismus ist nach Auffassung vieler blogger immer noch eine Art Weltanschauung, in der via Erfahrungen aus dem realen Leben erklärt wird, wie es halt so ist, wie das Leben funktioniert und wie die Frauen so sind, was mit der Kultur passieren wird und wieso wir das alles nicht aufhalten können. Der von mir wenig geschätzte Biologismus gehört ebenfalls dazu. Das alles verhindert, daß der linke Maskulismus schlanker, flexibler und einfacher wird, was für seine politische Positionierung aber dringend nötig wäre. Maskulisten wollen nicht die Welt erklären, das ist keine Wissenschaft, obwohl er natürlich sehr gerne die Hilfe der Wissenschaftler und ihrer Ergebnisse annimmt.

Nicht in einen Topf geworfen werden möchte ich mit Nazis, Radikalen, Nörgerln, frustrierten Frauenhassern und dumpfen, reaktionären Saufbrüdern.

  1. Welche Erfahrungen hast du allgemein gemacht, wenn du über das Thema Maskulismus diskutiert hast?

Da gibt es unglaublich viel Skepsis, Neugier und Frust bei Männern zugleich auf der einen Seite und blanken Hass bei Frauen auf der anderen Seite. Ist ’ne schwierige Balance alle Seiten permanent darüber aufzuklären, daß es eigentlich um Menscherechte und Antisexismus auf der politischen Seite geht. Die theoretische Seite erwähne ich meistens gar nicht,  sondern warte ab, ob ich danach in Eigeninitiative gefragt werde. Ich zwinge niemandem auf, sich mit Maskulismus zu beschäftigen – auch nicht durch moralisierende Andeutungen.

  1. Wenn du die Möglichkeit (Zeit, finanzielle Mittel, Reichweite, Unterstützung) hättest eine maskulistische Aktion zu organisieren, wie würde diese aussehen?

Vermutlich würde ich das Geld aufwenden, um neben den etablierten und feministischen auch maskulistische Massenmedien ins Leben zu rufen. Den Rest überlasse ich der Kraft der Argumente.

II. Was gibt es noch?

Was der Maskulismus bisher nicht konsequent ernst nimmt, ist seine Anwaltschaft für Männer. Einen ersten Wendepunkt in dieser Sache gab es durch die erste maskulistische blog-Parade zum Thema Schwulenrechte. Doch dabei darf es nicht bleiben.

  1. Der Maskulismus sollte Männern helfen, wenn sie in Not sind. Macht er aber nur in Sachen Vätersorgen. Warum? Gegen den Feminismus vorzugehen, ist richtig, und sich seinen Frauenfrust von der Seele zu reden manchmal unausweichlich, aber diese Dinge sind im Maskulismus noch immer die primären Spielplätze.  Und das ist ein ziemliches Armutszeugnis.
  2. Der Maskulismus kritisiert nicht die Männer. Warum eigentlich nicht? Sind wir etwa der Meinung, daß schlechte Eigenschaften oder schlechte Erfahrungen an Geschlechtergrenzen halt machen? Dann wäre der Maskulismus nicht weniger armselig als der Feminismus. Doch Männer zu kritisieren,  bedeutet Männern zu helfen.

  • Zum Beispiel haben Männer – so sehr sie auch bei der Anbahnung von Beziehungen aktiv sind – wenig Ahnung davon, wie sich sich innerhalb von Beziehungen verhalten sollen. Frauen beklagen das oft zu recht und wir Maskulisten sagen nichts dazu. Was soll das?

Das kann nicht sein. Männerkritik gibt es im Maskulismus noch nicht, aber ist ein weites Feld zur Betätigung, daß uns auch viel Respekt in der Öffentlichkeit einbringen wird, so daß wir uns nicht einfach nur als Lobbyisten, sondern als echte soziale Bewegung profilieren könnten – und damit dem Feminismus etwas Entscheidendes voraus hätten.

Das blogstöcken wurde bisher auch von folgenden bloggern aufgehoben:

Ich werfe mal achdomina und dem männerstreik das blogstöckchen zu.

update: Es gibt auch bereits zwei Reaktionen von Feministinnen:

Robin: Noch was über Maskulismus – politisch sind wir weit voneinander entfernt, aber es wird zumindest verständlich argumentiert, da lohnt sich eine Auseinandersetzung.

onyxgedankensalat: Mein Maskulismus? – ein schönes Beispiel dafür, warum wir Maskulismus dringend brauchen.

marenleinchen: Eine Stöckchen-Retrospektive – wer einen Schluckauf hat, kann sich hier kurieren oder einfach lesen und vergessen.


18 Kommentare

  1. Ah, schön dass du mitmachst.
    Was das Abtreibungsrecht angeht, komme ich da mit deiner Vision gar nicht klar. ich hatte ja schon häufiger gesagt, dass ich die derzeitige Situation ungerecht finde und für eine Vaterschaftsanerkennung bzw. Vaterschaftsverzicht bin. Allerdings verkehst du mit deiner Vision die ungerechtigkeit schlicht ins gegenteil, denn nun kann der mann problemlos der frau ein kind anhängen, wenn er möchte (löcher ins kondom, ein bisschen sperma verschmiert beim petting) und die frau wird dann gezwungen, dieses kind auszutragen??? nee, sorry, das geht gar nicht.

    • „Allerdings verkehst du mit deiner Vision die ungerechtigkeit schlicht ins gegenteil, denn nun kann der mann problemlos der frau ein kind anhängen, wenn er möchte (löcher ins kondom, ein bisschen sperma verschmiert beim petting) und die frau wird dann gezwungen, dieses kind auszutragen???“

      Ah ja … stimmt. Das habe ich übersehen, mußte alles sehr fix gehen und sofort gibt es Fehler. Na ja ….

      Nein, so ist das natürlich nicht gemeint. Ich hatte mehr an die Männer gedacht, die sich ein Kind wünschen, es mit ihrer Frau oder Freundin dann auch zeugen und 12 Wochen später das makellose Ultraschallbild gezeigt bekommen. (Diese Geschichte ist wirklich real so passiert.)

      Für diese Fälle soll vorgesorgt werden. Immerhin ist es auch das Kind des Mannes, der im Moment auch dann hilflos zusehen muß, wenn sich die Mutter seines Kindes während der Schwangerschaft mit Drogen zuschüttet.

      Das soll verbessert werden.

      An keiner Stelle habe ich mir vorgestellt, Frauen zur Schwangerschaft zu zwingen. Ich will ja auch Väter nicht zur Vaterschaft zwingen, warum sollte ich das für Frauen anders wollen?

      Man müßte das also entsprechend korrigieren. Vielleicht mache ich mal einen post dazu, denn Abtreibung ist ja ein Kernthema des Feminismus.

      Ich lasse meinen Unsinn im Post aber mal so stehen, damit unserer Diskussion hier verständlich bleibt.

      • Beruhigt mich dass du frauen nicht zur schwangerschaft zwingen willst, bei dem part war ich schon etwas schockiert^^ insgesamt muss einem wohl bewusst sein, dass man die situation nicht für alle 100% gerecht machen kann sondern das recht eben das am wenigsten ungerechte vertritt. es wird immer leute geben, die sich grade noch im legalen bereich maximal arschig verhalten, ohne dass man das belangen kann.

        Was den konsum von drogen und alkohol angeht während der schwangerschaft würde ich sogar soweit gehen, das als körperverletzung strafbar zu machen. mag jetzt einigen hart anmuten, aber es ist eben nicht mehr nur der körper der frau sondern auch der eines anderen lebewesens, den sie damit evtl. fürs leben schädigen kann.

        • „Beruhigt mich dass du frauen nicht zur schwangerschaft zwingen willst, bei dem part war ich schon etwas schockiert“

          Völlig klar. Gut, daß du nachgehakt hast.

          „aber es ist eben nicht mehr nur der körper der frau sondern auch der eines anderen lebewesens, den sie damit evtl. fürs leben schädigen kann.“

          Das ist genau der Punkt und da kann man sicher Einges verbessern.

  2. Neuer Peter sagt:

    Sehr interessanter Beitrag!

    Zum Thema Männer und Beziehungen: Schau mal bei Athol Kay vorbei.

    http://marriedmansexlife.com/

    • Ich sehe schon, daß ich mit meiner Aufforderung, Männer zu kritisieren, in ein weiteres Wespennest gestochen habe.

      Na ja … dann lassen wir mal die Sonne rein! 😉

      • Neuer Peter sagt:

        Mach doch mal einen eigenen Beitrag dazu!

        Ein paar Anregungen von meiner Seite aus:

        – Männer müssen wieder lernen, ihre Interessen selbstbewusst in einer Beziehung zu behaupten. Viele scheinen mir da zwischen liebedienerischer Selbstaufgabe und Arschlochverhalten zu schwanken. Die richtige Mitte zu finden ist hier die Aufgabe.

        – Viele Männer haben es verlernt, das Spiel zu spielen und zu genießen, diesen Tanz des gegenseitigen Neckens und Testens. Ich merke das bei mir, ich bin immer öfter nur noch angepisst von solchen Spielchen, anstatt dass ich mich darauf einlasse. Keine gute Vorausetzung für eine harmonische Beziehung.

  3. Passend zum Thema:

    In letzter Zeit höre ich immer von Frauen, es wäre chauvinistisch, sich für Männer einzusetzen.

    Ich frage mich, ob nicht das bereits ein guter Grund ist, zu glauben, daß Frauen die Privilegien dieser Gesellschaft halten.

  4. […] Jungsundmädchen: erzählmirnix – Masku-Blogstöckchen […]

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  6. „Durch online-dating ist mir vor 3-4 Jahren die Größenordnung klargeworden, die diejenigen sozialen Asymmetrien, die mir schon in der Schule klar waren, wirklich haben. “

    Was meinst du damit?

    • Hier geht es um die sozialen Privilegien der Frauen und die Frage, in welcher Welt, mit welchen Regeln und mit welchen Konsequenzen ihres Handeln die Geschlechter zu rechnen haben.

      Ist ein weites Feld mit vielen Themen, die ich nicht auf Kommentarlänge kaum abhandeln kann, aber im Grunde zählt dazu alles, was man dadurch entdeckt, man die Geschlechter der Handelnden/Redenden vertauscht und plötzlich stutzt.

      Eben alles, was man von Männer und Frauen nicht gewöhnt ist.

      Und mit Heteronormativität hat das alles überhaupt nichts zu tun.

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