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Die psychische Not der Männer durch soziale Exklusion

Das in den Sozialwissenschaften vorherrschende Narrativ ist bekannt: der alte, weisse Mann hat es – was auch immer – verbrochen, weshalb seine soziale Ächtung und Exklusion ohne Ansehen des Individuums im Sinne einer historischen Vergeltung gerecht und wünschenswert ist. Frage: Wie leben Männer eigentlich unter diesen Bedingungen?

Martin Luther King wünschte sich, ein einem Land zu leben, in dem er nach seinem Charakter und nicht nach seiner Hautfarbe beurteilt wird – eine mehr als berechtigte Forderung. Daß aber männliche Menschen nicht nach ihrem Geschlecht oder ihrer Hautfarbe beurteilt werden, während besonders Frauen die Reste männlichen Lebens nur dann zu bemerken geruhen, wenn sie ihnen persönliche Vorteile verschaffen, scheint unrealistischer denn je. Immer mehr Männer erleben ihren Kontakt zu ihren Mitmenschen daher reduziert auf das einfache Prinzip:

Nimm was du brauchst, der Rest bin ich.

Dennoch tut sich die Männerszene – sie mögen sich selbst Männerrechtler, Liberale, Maskulisten, Humanisten oder Konservative nennen – sehr schwer damit, sich die Toxitizität weiblichen Verhaltens einzugestehen.

Um die Berechtigung dieser Bewertung des kulturellen Ideals von Weiblichkeit einzusehen, sollten wir uns zunächst klar machen, daß weibliches Verhalten nicht das Verhalten von Frauen ist: Im Gegenteil, es gibt durchaus Frauen, die weibliches Verhalten ablehnen und Männer, die ebenfalls dieses Verhalten adaptiert haben – was sie gelegentlich recht lächerlich erscheinen läßt.

  • Weibliches Verhalten wird in der Manosphere eigentlich nur identifiziert, insofern sich dafür eine Begründung ausdenken läßt, nach der es evolutionäre Vorteile haben könnte. Bedauerlicherweise konnten wir in den letzten zwei Jahren beobachten, daß diese mono-kausale Ideologie zu einem intellekuellen Absterben und personellen Austrocken der einst so lebendigen Männerszene geführt hat – sehr zum Schaden aller Männer.

Dabei sind die täglichen sozialen Probleme, die damit zu tun haben, daß Frauen künstlich ein unbeschränkt irrationales Gehabe an den Tag legen, mit dem sie hoffen, sozial Gesicht gewinnen zu können, Nachbarn, Chefs, Lobbygruppen oder andere Frauen in der Hoffnung auf gegenseitige Hilfe für sich einzunehmen, und auf sozialen Plattformen sog. likes einkassieren zu können, jedem unmittelbar zugänglich z. B.:

  • Frauen fordern, daß Schwangere keine Folsäure vor Begin einer Schwangerschaft mehr einnehmen sollen, denn dafür zu sorgen, daß das eigene Kind nicht an spina bifida leidet, wäre behindertenfeindlich.
  • Frauen fordern, Männer den Status von menschenrechtsfreien Zuchtbullen zu geben, sie zu kasernieren, sie abzutöten bis auf einen Anteil, der zur Reproduktion erforderlich ist.

Diese Art Anpassung an das establishment, an diejenigen, welche im Besitz großer Konzentrationen von Resourcen sind, ist eine opportunistische Futterstrategie: Es gibt eine Schlange, in der man sich anstellen muß und sogar ein paar Plätze vorgehen darf, wenn man besonders brav war. Die main-shit-medien und die Mafia z.B. funktionieren so und bei den Frauen läuft es auch nicht origineller. Zur Frage der Weitergabe der eigenen Gene ist es bei der Wahl dieser Futterstrategie da noch gar nicht gekommen.

Die Gründe, aus denen man sich in dieser Futterlinie anstellt sind ebenfalls unterschiedlich: Einige müssen es tun, weil sie selbst zu schwach zu etwas anderem sind, andere sind zu faul, selbst etwas auf die Beine zu stellen, und wieder andere sind völlig skrupellos in der Frage, ob man andere ausnutzen und von ihrer Arbeit leben darf – z.B. weil man sie für weniger wertvolle Menschen hält. Besonders Frauen vertreten die faschistische Idee, daß Männer weniger wert sind als andere Menschen. Und nicht wenige Männer liefern evolutionäre Munition für diesen kruden Antihumanismus.

Weiblichkeitsapologetinnen in die Schaltstellen von Wirtschaft, Gesellschaft, Justiz, Gesundheitssystem und Bildung zu bringen, erhöht die Neigung der Gesellschaft zur Meinungs- und Entscheidungshomogenität.

Nichts anderes haben wir in den letzten 40 Jahren beobachtet.

Denn Frauen dienen statistsch vor allem sich selbst und nicht der gesamten Gesellschaft. Das ist so sehr zum gesellschaftlichen Standard geworden, daß weiblicher Narzismus sich nur graduell von dem unterscheidet, was die herrschenden Anstandregeln den Männern gegenüber Frauen ohnehin abverlangen: das Gebaren eines Dieners gegenüber seinem Herrscher.

Der Gesellschaft zu dienen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, ist hingegen ein traditionell männliches Ideal. Solange also die politische und wirtschaftliche Elite Frauen fördert und den Feminismus mit Geld versorgt, ohne die opportunistische Futterstrategie für Frauen psychologisch unattraktiv zu machen, gibt es einen Grund, zu vermuten, daß die gesamte Gesellschaft hierarchischer, obrigkeitshöriger, unselbständiger, angepaßter, gehorsamer und ergo auch undemokratischer werden soll: Und toxische Weiblichkeit dafür zu instrumentalisieren, kommt ihnen da sehr gelegen.

Nichts anderes haben wir in den letzten 40 Jahren beobachtet.

Und weil ich die entscheidende Weiche darin sehe, daß das kulturelle Ideal von Weiblichkeit, dem viele, aber nicht alle Frauen nacheifern, keinerlei inneren Widerstand gegenüber der opportunistischen Futterstrategie zu bieten hat, sind auch wir Männer für diese Entwicklung mitverantwortlich, insofern viele Männer Frauen sich selbst und damit dem vom Feminismus geförderten, toxischen Ideal von Weiblichkeit überlassen, anstatt von ihnen zu verlangen, sich nur an Argumenten und nicht nur an persönlichen Vorteilen zu orientieren.

Die von mir beklagte, toxische Homogenität hat viele Erscheinungsformen: Z.B. sind besonders Frauen irgendwie gegen rechts, ohne zu wissen, was Links-Sein eigentlich bedeutet, besonders Frauen wollen irgendwie regenerative Energien, ohne im geringsten die Giftigkeit der Industrieprozesse zur Herstellung von Solarzellen zu kennen, besonders Frauen sehen in Vätern vor allem potentielle Kinderschänder, ohne die Statistik der schrecklichen Folgen weiblicher Alleinerziehung über das Leben der Kinder zu kennen, besonders Frauen befürworten Genitalbeschneidung, ohne sich für die Folgen der Sexualität betroffener Säuglinge zu interessieren, und besonders Frauen benutzen Männerhaß als lebensgestaltendes Prinzip: Nicht umsonst ist MGTOW die erfolgreichste soziale Graswurzelbewegung der letzten Jahrzehnte. Meinungsdiversität hingegen spielt eine entscheidene Rolle im Prozeß, eine eigene Meinung und Entscheidung zu finden – weshalb sie besonders von Journalistinnen im öffentlichen Raum immer stärker bekämpft wird.

Natürlich wirkt sich toxistische Weiblichkeit nicht für alle Männer gleich aus. Einige Männer sind so attraktiv, daß sie der besonders von Frauen praktizierten und geförderten sozialen Exklusion von Männer entkommen können. Doch für den Rest der Männer erhöhen besonders Frauen den sozialen Druck so sehr, daß sogar hervorragende Kandidaten für sog. Alpha-Männer psychologisch einknicken. Warum das so ist, leuchtet sogar aus einer untheoretischen und in metaphorischer Sprache daherkommenden Perspektive unmittelbar ein.

Mann-Sein bedeutet, daß die Welt vor deiner Liebe angeekelt davonläuft.

Setzt man Männer unter den Druck der sozialen Exklusion, dann verweigert man ihnen die elementarsten sozialen Bedürfnisse und ihrer Seele: Die rigide Eindämmung ihrer sozialen Gestaltungsmöglichkeiten und die Verweigung ihrer positiven Freiheiten, dieser oder jener Mensch zu sein.

  • Viele Liberale kennen keinen positiven Freiheitsbegriff, insofern sich nach ihrer Ansicht, Freiheit in einem negativen Sinn in Abwehrrechten erschöpft. Ein äußerst simples Beispiel für eine positive Freiheit kennen wir – wenigstens wir Männer – aus dem Alltag: Wer z.B. gerne großzügig ist, kann das schon deshalb nicht sein, wenn es um ihn herum nur Feministinnen gibt, die jedes Geschenk ablehnen, weil es von einem Mann kommt.

Es mag die eine oder andere erstauen, aber Männer sind Menschen. Und wenn man Menschen grundlos sozial exkludiert, und sich auch noch über die daraus resultierende Wut lustig macht, dann braucht man sich über überschießende, emotionale Reaktionen nicht zu wundern – die bei Männern aber verpönt sind: Schließlich sollen wir gentlemen sein, die für andere geräuschlos nützlich sind, anstatt sich herauszunehmen, eine Persönlichkeit mit Gefühlen zu sein.

Entsprechend drohen uns Männern verstärkt Neurosen, Depressionen und psychosomatische Erkrankungen. Männer sehen sich heute rigiden Blockierungen ihrer seelischen Funktionen gegenüber gestellt. Triebunterdrückung und Vereinsamung sind Gravitationszentren männlicher Entwicklung, männliche Lebenskraft wird gestaut, abgelenkt und deformiert, Männer verkrampfen, ihre seelischen Freiheitsgrade gehen verloren und die Ausdrucksmöglichkeiten der männlichen Persönlichkeiten verarmen. Und das alles geschieht für die Anpassung an weibliche Präferenzen und die rigiden Strukturen der Arbeitswelt, von der Frauen mit ausreichend reichen Ehemännern lange verschont waren, und die nun Dank des feministischen Einsatzes das Privileg, ihren eigenen Existenzkampf nicht selbst führen müssen, nach und nach verlieren.

Alltag ist, daß männliche Spontanität zugunsten von Pflichterfüllung systematisch eingeschränkt wird und es ist klar, daß sich eine freie Sexualität so nie entwickeln kann. Daß Männer entsprechend noch nie in Massen verlangt haben, ohne Diffamierungen befürchten zu müssen, sexuell aktiv zu sein, verwundert angesichts dessen nicht. Für Frauen hingegen gibt es eine selbstverständliche Trennung zwischen Sexualität und Reproduktion, die für Männer weitgehend verschwunden ist oder in der willkürlichen Hand der Frauen liegt. Für Männer liegt soziale Akzeptanz – besonders durch Frauen – allein im Verzicht auf das Ausleben seelischer Bedürfnisse: Männer sollen berechenbar sein, denn vor allem das begünstigt die systematische Verwertung ihrer Lebenskraft.

Vergleichen wir: Die Qualen einer anderen Form sozialer Exklusion werden angesichts des unter Federführung von Frauen erfolgte Staatsstreiches von innen, zu dem das Auftreten von COVID-19 instrumenalisiert wird, im Moment lebhaft diskutiert. Das gilt auch für den ebenfalls von Frauen in politischen Ämtern lancierten, überaus grausamen Gesetzesentwurf eines Tausches „Zustimmung zur Impfung“ gegen „Grundrechte“. Bei Männern hingegen ist man nach wie vor blind und übersieht zugleich, daß viele Männer an diesen Zustand bereits seit Generationen gewöhnt sind. Daher werden vor allem Frauen die psychischen Auswirkungen dieser neuen Form politischer Repression spüren, während sich die emotionale Situation von Männern kaum ändern wird.

Insgesamt ist es daher die programmatische Aufgabe der Männerbewegung über die rechtliche Gleichstellung zu Frauen hinaus, das toxische Ideal von Weiblichkeit zu analysieren, öffentlich zu kritisieren, und gezielt mit Frauen zu diskutieren, die in Verfolgung dieses toxischen Ideals von Weiblichkeit anderen Menschen Schaden zufügen. Damit votiere ich nicht dafür, nicht mehr den Feminismus zu kritisieren, insofern er eine faschistische Ideologie ist. Aber die Lage der Männer wird sich nicht wirklich verändern, wenn wir uns darauf beschränken, nur über Väter- und Männerrechte oder Feminismuskritik zu reden. Diejenigen Frauen, die eine toxische Weiblichkeit an den Tag legen, dürfen Männer nicht mehr akzeptieren, nicht als Partnerinnen, nicht für Sex, nicht im sozialen Leben – in keinem Zusammenhang.

Männer müssen diejenigen Frauen vorziehen, stärken und fördern, die die Kraft haben, sich aus der tradierten Kultur und über toxische Weiblichkeit zu erheben.

Diese Frauen gibt es bereits und nicht wenige weitere sind unsicher und schwanken zwischen einer normalen und einer extremen, toxischen psychischen Konfiguration hin und her. Es liegt im Interesse aller Männer diese Frauen aufklärerisch zu unterstützen.

Gerade Männer,  die, weil ihnen schon über Generationen funktional die gesellschaftliche Rolle zukommt, das andere Geschlecht emotional zu stabilieren, sind für diese Aufgabe prädestiniert. Denn gerade Männer haben über Jahrhunderte bewiesen, daß sie diese Rolle gut ausfüllen und sie haben im statistischen Mittel die entsprechenden Fähigkeiten dafür entwickelt. Daß wir Männer nur rumjammern, uns beklagen und als Opfer des Matriarchats sehen, ist daher eine völlig unangemessene Haltung:

Das Matriarchat beginnt zu Hause, es ist immer psychologischen Ursprungs.

Machen wir etwas aus unseren psychologischen Fähigkeiten, anstatt unsere Zeit damit zu verschwenden, über evolutionäre Vorteile von irgendetwas gegenüber irgendetwas anderem in möglichen, alternativen Weltverläufen zu nachzugrübeln.

Und – NEIN, ich habe nichts gegen Frauen, ich habe was gegen Arschlöcher. Daß Menschen sich wie Arschlöcher verhalten, weil sie den falschen Vorbildern folgen, ist nichts Neues. Und schlechte Eigenschaften wie auch schlechte Erfahrungen machen nicht an Geschlechtergrenzen halt. Besonders Frauen scheinen das nicht zu verstehen. Aber über die Probleme, die besonders Frauen verursachen, reden wir schon aus eingebildetem, gesellschaftlichem Anstand nicht – zu unser aller Schaden.


10 Kommentare

  1. uepsilonniks sagt:

    Männer lieben Frauen abgöttisch. Wir haben keine Chance.

    • Ja, aber vielleicht ändert sich das, wenn die vorangegangene soziale Exlusion abnimmt. Denn was viele Männer für Liebe halten, ist vielleicht nur die Sehnsucht nach Überwindung lebenslanger Einsamkeit. Und beides ist nicht identisch.

      • Emannzer sagt:

        Interessante These, Elmar:

        „Denn was viele Männer für Liebe halten, ist vielleicht nur die Sehnsucht nach Überwindung lebenslanger Einsamkeit.“

        Ich könnte mir vorstellen, dass du damit nicht so weit daneben liegst oder ggf. sogar einen Volltreffer gelandet hast. Kein Mensch ist gerne einsam, selbst Eremiten nicht, denn die ‚plaudern‘ zumeist mit ihren höheren Wesen. Aber Männer sind offenbar verdammt dazu und werden auch in Comics, Film und Musik genauso dargestellt: Als lonesome „Pale Moon“ Rider (<- guter Browser by the way):

        Und das 'Menetekel' könnte durchaus auch der Sache sein. Kein Mann rennt freiwillig im Regen einsam durch die Gegend und gefällt sich in seinem Habitus als einsamer Reiter, der der Sonne entgegenhoppelt! Oder kennt jemand solche Typen?

        Wie auch immer: Das Weibsenvolk hat solche Probleme nicht. Irgendeiner findet sich immer, egal, ob Liebe im Spiel ist oder nicht. Da sind die 'Damen' recht rational. Ich werde nie das Zitat einer (ehemaligen!) Bekannten vergessen, die sich wissentlich in der Eisprungphase hat schwängern lassen:

        „Och, ich trag das Kind aus, dann bin ich vielleicht nicht mehr so einsam
        Außerdem muss er doch Alles bezahlen, hat mein Vater mir erklärt“

        Das wurde mir so 1:1 von der Tante gesagt, die ihren Nick als Obstnamen genommen hat.

        Und damit bin ich wieder bei meiner weiter unten geäusserten These: Die ticken rein wirtschaftlich!
        Da kannst du als Mann nur verlieren, wie wir beide ja schon bei der „Zwangsvaterschaft“ herausgearbeitet hatten:

        https://emannzer.files.wordpress.com/2015/05/zwangsvaterschaftsprojekt.jpg?w=177&h=177

        https://emannzer.wordpress.com/category/zwangsvaterschaft/

        In diesem Sinne: Einen schönen Vatertag euch Allen. Ich ‚genieße‘ das Nichtmelden auch …

        • @emannzer

          Na ja …. vielleicht ist die Sache komplizierter: Nicht alle Frauen denken rein wirtschaftlich und selbst, die die es tun, tun es nicht von Anfang an. Meine Vermutung ist eher, daß die Tenzenz mit IQ und Ausbildung zunimmt, die eigene Weiblichkeit auszubuchstabieren, den eigenen Typ zu finden i.e. diejenige Variation des Weiblichkeitsideals zu finden und zu realisieren, die am besten zum Äußeren paßt und die Frau auch versteht oder mag. Vor allem in jungen Jahren, wenn Papa noch alles bezahlt, ist das dominierend, die wirtschaftlichen Aspekte kommen hinzu, wenn das Geld knapp wird. Und dieser von mir angedeutete Aspekt von Weiblichkeit hört einer Erfahrung nach bei fast keiner Frau im Leben je auf: Gerade die typische Verbitterung von Frauen ab 30 kann man nicht ohne eine enttäuschte Weiblichkeit erklären – unabhängig davon, ob es einen Idioten gibt, der alles finanziert.

          • Emannzer sagt:

            @Elmar und nicht ganz ernst gemeint:

            Gibt es irgendwas, bei dem Frauen ihre Finger im Spiel haben, was nicht kompliziert ist?

            😉

            • @emannzer

              Ich finde nichts an Frauen kompliziert – wenn man sich mal dazu durchgerungen hat, nicht mehr kramphaft bei Frauen nach emotionaler und intellektueller Differenziertheit zu suchen. Erfahrungsgemäß ist die Hypothese „Ja, diese Frau ist tatsächlich so dumm und primitiv, wie dir das spontan vorkam.“ am Ende viel erfolgreicher.

              Und das ist auch kein Wunder: Wer aufgrund seiner Gene meint, daß sie ein Geschenk für die Menschheit sei, daß sie bereits zu den Guten gehört, der wird niemals an seinen Schwächen und Fehlern arbeiten – wozu auch, sie hat keine.

  2. Emannzer sagt:

    Frauen handeln zum größten Teil ganz einfach (das mögen sie so) streng kaufmännisch. Was der ‚Dame‘ mehr Vorteile bringt wird zugelassen, der oder das Alte kurzerhand weggeschnippst. Das war schon immer so und viele Deppen unseres Geschlechts machen das Spiel auch noch mit; damit sie mal ran – oder sich zumindest als Männer einmal anerkannt und toll finden dürfen.

    „Ich habe mehr Männer gesehen, die von dem Wunsch, Frau und Kinder zu haben und diesen ein behagliches Leben zu bieten zerstört worden sind, als solche, die vom Alkohol kaputt gemacht wurden“

    Diesen Satz von William Butler Yeats (1865-1939) kann man gar nicht oft genug wiederholen. Ansonsten: Starker Artikel, Elmar, danke.

  3. Emannzer sagt:

    Und weil’s so schön passt:

    Katrin Göring-Eckardt und Julia Jäkel, oder: Segnungen des Feminismus gibt es nur für Gleicher*e

    Als Frau erschüttert mich immer wieder, wie borniert, weltfremd und selbstsüchtig grüne, linke und rote Frauen sind: so forderte Katrin Göring-Eckardts einen „feministischen Impuls“, wonach bei jeder Coronahilfe speziell die Situation der Frauen geprüft werden soll. Und Julia Jäkels jammert auf hohem Niveau, dass in Krise die Männer wieder das Ruder übernehmen würden.“

    Quelle: https://www.compact-online.de/katrin-goering-eckardt-und-julia-jaekel-oder-segnungen-des-feminismus-gibt-es-nur-fuer-gleichere/

    Maria Schneider übt sich im Widerspruch, zumindest soweit es Frauen betrifft:

    „[..] Welche normal denkende Frau interessiert sich für einen „feministischen Impuls“? Weitere 25% Frauen mit Migrationshintergrund können weder deutsch, noch stellt sich ihnen angesichts ihrer Zugehörigkeit zu archaischen Gegengesellschaften in Deutschland die Frage eines „feministischen Impulses“. Sodann behaupte ich, dass mindestens 25% Frauen, die zu den letzten 30% Erwerbstätigen in Deutschland gehören und solche Späße, wie abgebrochene Theologiestudiengänge, Massenmigration, Klimahype und Coronahysterie finanzieren, schon beim Wort „feministisch“ einen allergischen Schock erleiden und daher den „Impuls“ nicht mehr werden aufnehmen können.

    [..] Die Studienabbrecherin Göring-Eckardt, die sich 2015 noch über die Ankunft der Überschusssöhne aus gescheiterten Nationen dumm und dämlich freute, will nun einen „Geschlechtergerechtigkeits-Check bei allen Hilfsmaßnahmen und Investitionen. Bei jeder Maßnahme muss die Frage beantwortet werden, was sie für Frauen bedeutet.“ Denn schließlich würden gerade die Frauen wegen Corona in der häuslichen Pflege, im Homeschooling und an den Kassen schuften.“

    Männer in dieser Widerrede kommen auch der „freien Autorin und Essayistin“ Schneider nicht in den Sinn – und insofern bestätigt dies indirekt die aufgestellten Thesen hier im Artikel.

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